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	<title>Notare und IT - unsere Blogbeiträge</title>
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	<description>Ihre IT-Experten für kleine und mittlere Unternehmen</description>
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	<title>Notare und IT - unsere Blogbeiträge</title>
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		<title>Elektronische Präsenzbeurkundung: welche Technik Ihr Notariat braucht</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/elektronische-praesenzbeurkundung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Roemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die elektronische Präsenzbeurkundung ändert am Termin selbst wenig: Die Beteiligten sitzen wie bisher bei Ihnen im Notariat — nur entsteht die Urkunde direkt elektronisch statt auf Papier. Die Beteiligten unterschreiben auf einem Unterschriftenpad, Sie schließen die Niederschrift mit Ihrer qualifizierten elektronischen Signatur ab. Das Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung ist seit dem 29. Dezember [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Präsenzbeurkundung ändert am Termin selbst wenig: Die Beteiligten sitzen wie bisher bei Ihnen im Notariat — nur entsteht die Urkunde direkt elektronisch statt auf Papier. Die Beteiligten unterschreiben auf einem Unterschriftenpad, Sie schließen die Niederschrift mit Ihrer qualifizierten elektronischen Signatur ab. Das Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung ist seit dem 29. Dezember 2025 in Kraft, verkündet im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2025 I Nr. 320).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtliche Seite ist damit geklärt. Die praktische Frage steht in den meisten Notariaten noch offen: Welche Technik muss am Platz stehen, welche Reihenfolge gilt im Verfahren, und wer richtet was ein? Dieser Beitrag beantwortet genau das — aus der Sicht eines IT-Dienstleisters, der Notarinnen und Notare bei der Einführung begleitet. Kurz gefasst: Die elektronische Präsenzbeurkundung braucht Signaturkarte, Kartenlesegerät, Unterschriftenpad, einen zweiten Bildschirm und den Zugang zum XNP-Modul eBeurkundung — an jedem Platz, an dem beurkundet wird.</p>



<h2 id="h-was-die-elektronische-prasenzbeurkundung-ist-und-was-sie-nicht-ist" class="wp-block-heading">Was die elektronische Präsenzbeurkundung ist — und was sie nicht ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Präsenzbeurkundung verbindet die persönliche Anwesenheit aller Beteiligten mit der digitalen Erstellung der Urkunde. Alle Beteiligten sind im Raum, die Belehrung läuft wie bisher, das Vorlesen ebenfalls. Die Beurkundung selbst folgt den bekannten Regeln des Beurkundungsgesetzes. Nur die Urkunde bleibt von Anfang bis Ende eine Datei. Die fertige Urkunde wird als PDF gespeichert und in die elektronische Urkundensammlung übernommen; im Elektronischen Urkundenarchiv werden elektronische und papiergebundene Urkundenbestände verwaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht gemeint ist das notarielle Online-Verfahren per Videokommunikation — ein eigener Weg, den das Beurkundungsgesetz seit 2022 in den §§ 16a ff. getrennt regelt und bei dem Urkunden ohne Anwesenheit entstehen. Dort sind die Beteiligten gerade <strong>nicht</strong> vor Ort. Die elektronische Präsenzbeurkundung setzt weiter voraus, dass alle persönlich erscheinen — sie ändert nur das Medium der Niederschrift, nicht die Form des Zusammentreffens. Diese Unterscheidung ist im Alltag wichtig, weil Mandanten die elektronische Präsenzbeurkundung und das Online-Verfahren regelmäßig verwechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzgeber hat damit einen Medienbruch beseitigt, der bisher jede Beurkundung begleitete: erstellen am Bildschirm, ausdrucken, unterschreiben, wieder einscannen. Genau diese Schleife entfällt. Für die Weiterverarbeitung heißt das: Elektronische Urkunden gehen ohne Zwischenschritt an Gerichte, an Behörden und in den elektronischen Handelsregisterverkehr, der in der Praxis der häufigste Anwendungsfall ist. Auch bei den Gerichten entfällt der Umweg über Papier. Das ist der eigentliche Beitrag dieser Regelung zur Digitalisierung des Notariats — und der Teil der Digitalisierung, den Ihre Mandanten im Termin bemerken.</p>



<h2 id="h-was-das-gesetz-zur-einfuhrung-einer-elektronischen-prasenzbeurkundung-geandert-hat" class="wp-block-heading">Was das Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung geändert hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesetz ist am 29. Dezember 2025 in Kraft getreten, verkündet im Bundesgesetzblatt unter der Nr. 320 (BGBl. 2025 I Nr. 320). Es ändert das Beurkundungsgesetz an einer Stelle, die für den Alltag alles entscheidet: Nach § 8 Absatz 2 BeurkG kann die Niederschrift über die Verhandlung als elektronisches Dokument aufgenommen werden. Damit ist die Beurkundung erstmals <strong>im Präsenztermin</strong> ohne Papier möglich — elektronische Niederschriften gab es schon vorher, aber nur im Online-Verfahren per Videokommunikation (§§ 16a ff. BeurkG, seit 2022).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ihr Haus ist vor allem eines wichtig: Das Gesetz gibt Ihnen ein Recht, keine Pflicht — es verpflichtet Notarinnen und Notare zu nichts. Notarinnen und Notare entscheiden selbst, ab wann und für welche Geschäfte sie elektronisch beurkunden. Ob ein Notariat früh einsteigt, hängt vor allem vom Geschäftsanfall und den internen Abläufen ab. Die Einführung im eigenen Haus ist damit vor allem eine Frage der Vorbereitung — und die ist technischer Natur. Wann diese Einführung sinnvoll ist, entscheidet der Geschäftsanfall, nicht das Gesetz.</p>



<h2 id="h-rechtsgrundlagen-auf-einen-blick" class="wp-block-heading">Rechtsgrundlagen auf einen Blick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung hat die Normen dafür an fünf Stellen im Beurkundungsgesetz verankert. Wenn Ihr Softwarehaus oder Ihre Kammer auf eine Fundstelle verweist, steht sie in aller Regel in dieser Tabelle. Die fünf Normen bilden den Vorgang von der Aufnahme bis zur Verwahrung ab.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Norm</th><th>Überschrift</th><th>Was sie für den Beurkundungsplatz bedeutet</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__8.html">§ 8 Abs. 2 BeurkG</a></strong></td><td>Grundsatz</td><td>Die Niederschrift <strong>kann</strong> als elektronisches Dokument aufgenommen werden — die Kernnorm der elektronischen Präsenzbeurkundung</td></tr><tr><td><strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__13a.html">§ 13a BeurkG</a></strong></td><td>Signieren einer elektronischen Niederschrift</td><td>Die Beteiligten versehen die Niederschrift in Gegenwart des Notars mit ihrer qeS <strong>oder</strong> unterschreiben auf einem geeigneten elektronischen Hilfsmittel. Der Notar versieht sie mit seiner qeS; elektronische Unterschriften werden am Schluss bildlich wiedergegeben</td></tr><tr><td><strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__13b.html">§ 13b BeurkG</a></strong></td><td>Technische Rahmenbedingungen</td><td>Das Signatursystem soll durch oder im Auftrag einer staatlichen Stelle <strong>oder einer juristischen Person des öffentlichen Rechts</strong> bereitgestellt werden; außerdem gelten Anforderungen an Vertraulichkeit und Echtzeitdarstellung</td></tr><tr><td><strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__31.html">§ 31 BeurkG</a></strong></td><td>Ausschluss der elektronischen Niederschrift</td><td>Für die Errichtung einer Verfügung von Todes wegen soll keine elektronische Niederschrift aufgenommen werden</td></tr><tr><td><strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__45b.html">§ 45b BeurkG</a></strong></td><td>Verwahrung und Aushändigung elektronischer Urkunden</td><td>Die nach § 8 Abs. 2 erstellten elektronischen Dokumente bleiben in der Verwahrung des Notars</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht zu verwechseln: <strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__39a.html">§ 39a BeurkG</a></strong> regelt elektronisch errichtete Beglaubigungen und sonstige Zeugnisse im Sinne des § 39. Die elektronische Niederschrift über eine Verhandlung richtet sich dagegen nach § 8 Abs. 2 sowie §§ 13a und 13b BeurkG.</p>



<h2 id="h-der-ablauf-sieben-schritte-in-fester-reihenfolge" class="wp-block-heading">Der Ablauf: sieben Schritte in fester Reihenfolge</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Präsenzbeurkundung folgt im Ablauf einer Kette, in der jeder Schritt technisch auf dem vorherigen aufsetzt. Diese Reihenfolge ist der eigentliche Unterschied zur Papierform — im Verfahren selbst ändert sich für die Beteiligten wenig.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Entwurf in der Notarsoftware erstellen.</strong> Der Entwurf der Urkunde entsteht wie gewohnt in TriNotar oder Ihrer sonstigen Fachsoftware; das Gesetz macht dazu keine Vorgaben. Neu ist, dass die Datei den Vorgang bis zum Ende begleitet.</li>



<li><strong>Vorgang im XNP-Modul eBeurkundung anlegen.</strong> Das Modul der Bundesnotarkammer ist die technische Grundlage für die Beurkundung auf elektronischem Weg. Ohne diese Einrichtung startet kein Verfahren. Es muss vor der ersten Beurkundung eingerichtet und mit Ihrem Notariat verbunden sein.</li>



<li><strong>Urkunde am Bildschirm vorlesen und erörtern.</strong> Die Beteiligten müssen den Text der Urkunde mitlesen können. In der Praxis heißt das: ein zweiter Bildschirm am Beurkundungstisch, groß genug für zwei bis vier Personen.</li>



<li><strong>UVZ-Nummer vergeben und einfügen.</strong> Die Nummer aus dem Urkundenverzeichnis muss <strong>vor</strong> der Signatur im Dokument stehen. Wer sie vergisst, muss den Signaturvorgang wiederholen.</li>



<li><strong>Beteiligte unterschreiben elektronisch.</strong> Die Unterschriften werden über ein Unterschriftenpad erfasst und der Urkunde zugeordnet. Jeder Beteiligte unterschreibt einzeln.</li>



<li><strong>Notarinnen und Notare signieren mit der qualifizierten elektronischen Signatur.</strong> Die qeS wird mit der Signaturkarte und einem Kartenlesegerät erzeugt. Sie schließt das Verfahren ab und sichert die Integrität des Dokuments.</li>



<li><strong>Urkunde in das Elektronische Urkundenarchiv übernehmen.</strong> Die signierte Datei wandert in die elektronische Urkundensammlung; Ausfertigungen und Abschriften entstehen aus dem Dokument heraus.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Für die elektronische Präsenzbeurkundung ist Schritt 4 der kritische Punkt. Nach der Signatur ist das PDF versiegelt — jede spätere Änderung, auch eine Korrektur an einer Anlage, bedeutet einen neuen Signaturvorgang. Deshalb gehört diese Reihenfolge als Checkliste an jeden Beurkundungsplatz, nicht ins Handbuch. Wie sich das mit Ihrer Fachsoftware verzahnt, steht bei unseren <a href="/notare/trinotar-leistungen/">TriNotar-Leistungen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die sieben Schritte vor dem ersten Termin am realen Arbeitsplatz testen möchten, nutzen Sie unseren <a href="/notare/technik-check-notariat/">Technik-Check fürs Notariat</a>.</p>



<h2 id="h-ausstattung-was-an-jedem-beurkundungsplatz-stehen-muss" class="wp-block-heading">Ausstattung: was an jedem Beurkundungsplatz stehen muss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstattung entscheidet, ob die elektronische Präsenzbeurkundung im Alltag trägt. Ein Platz, an dem ein Gerät fehlt, ist kein Beurkundungsplatz — er ist eine Terminfalle.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Baustein</th><th>Wozu</th><th>Worauf zu achten ist</th></tr></thead><tbody><tr><td>Signaturkarte (qeS)</td><td>Abschluss der Niederschrift durch Notarin oder Notar</td><td>personengebunden; Bezug über die Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer; Gültigkeit im Blick behalten</td></tr><tr><td>Kartenlesegerät</td><td>Erzeugung der Signatur</td><td>an <strong>jedem</strong> Platz, an dem beurkundet wird — nicht nur im Notarzimmer</td></tr><tr><td>Unterschriftenpad</td><td>Unterschriften der Beteiligten</td><td>Treiber muss im Benutzerprofil verfügbar sein, auch auf Terminalservern</td></tr><tr><td>Zweiter Bildschirm</td><td>Vorlesen und Mitlesen am Tisch</td><td>Blickwinkel und Größe prüfen, bevor der erste Termin steht</td></tr><tr><td>Scanner</td><td>Anlagen, die auf Papier vorliegen</td><td>Auflösung und Dateiformat mit den Vorgaben der Urkundensammlung abgleichen</td></tr><tr><td>Notarsoftware auf aktuellem Stand</td><td>Zusammenspiel mit dem eBeurkundungs-Modul</td><td>Versionsstand vorher prüfen, siehe <a href="/it-wissen/trinotar-update-anleitung/">TriNotar-Update</a></td></tr><tr><td>Netzzugang zum XNP</td><td>Verbindung zur Bundesnotarkammer</td><td>Firewall-Freigaben und Zertifikate vorab klären</td></tr><tr><td>USB-Anschlüsse und Hub</td><td>Pad, Lesegerät, Scanner gleichzeitig</td><td>Anzahl der Ports am realen Arbeitsplatz zählen, nicht am Datenblatt</td></tr><tr><td>Gesicherte Datensicherung</td><td>Schutz der elektronischen Urkunden im Notariat</td><td>Sicherung und Wiederherstellung testen, nicht nur einrichten</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sinnvoll ist, diese Liste vor der Einführung der elektronischen Beurkundung einmal pro Platz durchzugehen und schriftlich festzuhalten, was fehlt. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten: Unser <a href="/notare/technik-check-notariat/">Technik-Check fürs Notariat</a> geht genau diese Punkte mit Ihnen durch.</p>



<h2 id="h-papierform-und-elektronische-urkunde-im-vergleich" class="wp-block-heading">Papierform und elektronische Urkunde im Vergleich</h2>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Schritt im Verfahren</th><th>Papierform</th><th>Elektronische Präsenzbeurkundung</th></tr></thead><tbody><tr><td>Erstellung</td><td>Entwurf am Bildschirm, dann Ausdruck</td><td>Datei bleibt Datei</td></tr><tr><td>Vorlesen</td><td>vom Papier</td><td>am Bildschirm</td></tr><tr><td>Unterschrift der Beteiligten</td><td>handschriftlich auf Papier</td><td>elektronisch auf dem Unterschriftenpad</td></tr><tr><td>Abschluss durch das Notariat</td><td>Unterschrift und Siegel</td><td>qualifizierte elektronische Signatur</td></tr><tr><td>Verwahrung</td><td>Urkundensammlung in Papier</td><td>elektronische Urkundensammlung, Format PDF</td></tr><tr><td>Weitergabe an Gerichte und Behörden</td><td>Ausdruck, Versand, erneutes Einscannen</td><td>direkte elektronische Übermittlung</td></tr><tr><td>Korrektur nach Abschluss</td><td>Nachtrag auf Papier</td><td>neuer Signaturvorgang</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zeit spart die elektronische Präsenzbeurkundung weniger im Termin selbst als danach. Das Einscannen entfällt, die Weiterverarbeitung startet sofort, und der Umlauf mit Gerichten und Behörden verkürzt sich auf einen Vorgang in der Software. Mit den Grundlagen dazu befasst sich auch unser Beitrag zur <a href="/it-wissen/digitale-akte-notariat/">digitalen Akte im Notariat</a>.</p>



<h2 id="h-was-mit-der-elektronischen-urkunde-danach-passiert" class="wp-block-heading">Was mit der elektronischen Urkunde danach passiert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Signatur ist der Termin beendet, das Verfahren aber nicht. Die elektronische Urkunde geht in die elektronische Urkundensammlung innerhalb des Elektronischen Urkundenarchivs. Dort wird sie nach den gesetzlichen Vorgaben verwahrt. Das Urkundenverzeichnis führt den Nachweis dazu — für elektronische Urkunden ebenso wie für die Urkunden auf Papier. Die laufende Nr. im Verzeichnis bleibt dabei die gewohnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausfertigungen und beglaubigte Abschriften entstehen aus dem elektronischen Dokument heraus. Sie können elektronisch erteilt oder auf Papier ausgegeben werden — je nachdem, was der Empfänger benötigt, bei Gerichten in aller Regel elektronisch. Für die Beteiligten ändert sich damit im Ergebnis wenig; für die Abläufe im Notariat ändert sich der Aufwand spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Effekt liegt in der Weitergabe. Elektronische Urkunden lassen sich unmittelbar an das Registergericht übermitteln, und der elektronische Handelsregisterverkehr ist in der Praxis der häufigste Anwendungsfall, für den Notarinnen und Notare die elektronische Präsenzbeurkundung einsetzen. Auch im Verkehr mit Gerichten und Behörden entfällt der Umweg über Papier: kein Ausdruck, kein Postweg, kein erneutes Einscannen beim Empfänger. Die Urkunde kommt dort in dem Format an, in dem sie entstanden ist. Wer regelmäßig mit Nachlassgerichten, Grundbuchämtern oder Registergerichten arbeitet, spart damit einen kompletten Arbeitsschritt je Vorgang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Nebeneffekt betrifft die Aktenführung. Wenn Urkunden ohnehin elektronisch entstehen, lohnt es sich, die übrige Aktenführung im gleichen Zug anzusehen — sonst ist der Medienbruch nur verschoben. Die Digitalisierung endet nicht an der Urkunde: Posteingang, Akte und Archiv gehören in dieselbe Betrachtung. Für die Digitalisierung im Notariat ist die Beurkundung der Schritt, der den Alltag am sichtbarsten verändert.</p>



<h2 id="h-wo-es-in-der-praxis-klemmt" class="wp-block-heading">Wo es in der Praxis klemmt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführungen scheitern selten am Verfahren — häufiger sind es mehrere kleine technische Lücken, die zusammen erst im Termin sichtbar werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das folgende Szenario ist ein Muster für den Technik-Check und <strong>kein belegter Kundenfall</strong>: Ein Notariat hat drei Beurkundungsplätze, aber nur an einem Platz ein Kartenlesegerät. Der Treiber für das Unterschriftenpad fehlt im Terminalserver-Profil, das Pad wird also nur lokal erkannt. Gleichzeitig liegt die Notarsoftware hinter dem für das eBeurkundungs-Modul benötigten Versionsstand. Keiner dieser Punkte ist für sich dramatisch; zusammen würden sie den ersten Termin unterbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der sichere Ablauf wäre, die Ausstattung je Platz zu vereinheitlichen, den Pad-Treiber im richtigen Benutzerprofil bereitzustellen und den Softwarestand vorab zu aktualisieren. Danach folgt eine Testbeurkundung vor dem ersten echten Termin. Die Signatur-Reihenfolge gehört anschließend als Checkliste an jeden Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir vor der Einführung sonst regelmäßig sehen: abgelaufene Zertifikate, ein zweiter Bildschirm, den man vom Besucherstuhl aus nicht lesen kann, und Sicherungen, die zwar laufen, aber nie zurückgespielt wurden. Die Einführung ist ein guter Anlass, das mitzuprüfen — Näheres dazu in unserer <a href="/it-wissen/it-checkliste-furs-notariat/">IT-Checkliste fürs Notariat</a>.</p>



<h2 id="h-wer-macht-was" class="wp-block-heading">Wer macht was</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zuständigkeiten verteilen sich auf vier Seiten. Diese Verteilung vor der Einführung zu klären, spart die meisten Rückfragen — das Gesetz regelt sie nicht.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Rolle</th><th>Verantwortlich für</th></tr></thead><tbody><tr><td>Notariat</td><td>Entscheidung über Plätze und Abläufe, Antrag der Notare auf die Signaturkarte, Einweisung der Notare und des Teams</td></tr><tr><td>Bundesnotarkammer</td><td>XNP, Modul eBeurkundung, Zertifizierungsstelle für die Signaturkarten, Rundschreiben zum Verfahren</td></tr><tr><td>Softwarehaus</td><td>Versionsstand der Notarsoftware, Anbindung an das Urkundenverzeichnis und an die elektronische Urkundensammlung</td></tr><tr><td>IT-Dienstleister</td><td>Hardware an den Plätzen, Treiber und Profile, Netzwerk und Freigaben, Datensicherung, Testlauf</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis ist die vierte Zeile die, die am häufigsten offen bleibt. Gesetz und Software sind geregelt — die Arbeitsplätze bleiben liegen. Das Gesetz beantwortet keine Hardwarefrage. Genau dort setzt unsere <a href="/notare/it-beratung-fuer-notariate/">IT-Beratung für Notariate</a> an, und für den laufenden Betrieb der Fachsoftware unsere <a href="/notare/trinotar-leistungen/">TriNotar-Leistungen</a>.</p>



<h2 id="h-was-elektronisch-nicht-geht" class="wp-block-heading">Was elektronisch nicht geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede Urkunde gehört in die elektronische Form. § 31 BeurkG lautet: „Über die Errichtung einer Verfügung von Todes wegen <strong>soll</strong> keine elektronische Niederschrift aufgenommen werden.&#8220; Das ist eine Soll-Vorschrift, kein Verbot — für die Praxis heißt es trotzdem: Testament und Erbvertrag entstehen weiter in Papierform. Auch bei der Verwahrung solcher Urkunden gelten die bisherigen Vorschriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch heißt das: Ihr Notariat führt beide Wege parallel. Der Weg über die Papierform verschwindet nicht, er wird zur Ausnahme für bestimmte Geschäfte. Für alle übrigen Geschäfte ist die elektronische Präsenzbeurkundung der Regelweg, den Notarinnen und Notare wählen können. Wer Abläufe umstellt, sollte deshalb von Anfang an beschreiben, welches Geschäft auf welchem Weg läuft. Das ist auch eine Frage der Nachweisführung — dazu passt unser Beitrag zur <a href="/it-wissen/it-compliance-notare/">IT-Compliance im Notariat</a>.</p>



<h2 id="h-so-gehen-sie-die-umstellung-an" class="wp-block-heading">So gehen Sie die Umstellung an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für ein Notariat mit zwei bis fünf Beurkundungsplätzen ist die Einführung ein Vorhaben von überschaubarer Größe. Der Weg dorthin hat allerdings eine feste Reihenfolge, und die lässt sich nicht abkürzen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Bestand aufnehmen.</strong> An welchen Plätzen wird beurkundet? Was steht dort heute, was fehlt?</li>



<li><strong>Signaturkarten beantragen.</strong> Der Weg über die Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer braucht Vorlauf — dieser Schritt gehört an den Anfang.</li>



<li><strong>XNP-Modul einrichten.</strong> Zugang, Zertifikate, Freigaben im Netzwerk.</li>



<li><strong>Softwarestand prüfen und aktualisieren.</strong> Erst danach ist das Zusammenspiel testbar.</li>



<li><strong>Testbeurkundung durchführen.</strong> Mit echten Geräten, echtem Profil, echtem Ablauf, wie ihn die elektronische Präsenzbeurkundung vorsieht — nur ohne Beteiligte.</li>



<li><strong>Team einweisen.</strong> Vor allem auf die Reihenfolge im Verfahren: UVZ-Nummer vor der Signatur.</li>



<li><strong>Checkliste am Platz hinterlegen.</strong> Ein Blatt, sieben Zeilen, sichtbar. Mehr Digitalisierung braucht der Einstieg in die elektronische Beurkundung nicht.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wo die Digitalisierung ohnehin auf dem Prüfstand steht, lohnt der Blick auf die Grundlagen dahinter — etwa auf die Frage, was in die <a href="/it-wissen/cloud-im-notariat/">Cloud im Notariat</a> gehört und was besser lokal bleibt, oder auf die <a href="/notare/it-sicherheit-fuer-notariate/">IT-Sicherheit für Notariate</a> rund um Signatur und Archiv. Einen Überblick über Ihr Haus insgesamt gibt der Beitrag <a href="/it-wissen/digitales-notariat/">digitales Notariat</a>.</p>



<h2 id="h-haufige-fragen" class="wp-block-heading">Häufige Fragen</h2>



<div class="wp-block-esab-accordion esab-s00tlfj1" data-mode="individual" data-close="true"><div class="esab__container">
<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wie funktioniert die qualifizierte elektronische Signatur im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Die qualifizierte elektronische Signatur wird mit einer personengebundenen Signaturkarte und einem Kartenlesegerät erzeugt; Notarinnen und Notare erhalten sie über die Bundesnotarkammer. Sie belegt, wer signiert hat, und sichert, dass die Datei danach unverändert bleibt. Die allgemeinen Grundlagen dazu — außerhalb des Notariats, für Verträge im Unternehmen — erklärt unser Beitrag zur <a href="/it-wissen/e-signatur-rechtssichere-vertragsunterzeichnung/">elektronischen Signatur</a>. Im Verfahren schließt sie die Niederschrift ab — sie steht am Ende, nicht am Anfang.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wie bekommt ein Notariat die Signaturkarte?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Die Karte wird über die Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer bezogen. Sie ist an die Person gebunden, nicht an den Arbeitsplatz. Planen Sie Vorlauf ein und behalten Sie die Gültigkeitsdauer im Kalender — eine abgelaufene Karte legt den Platz still.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Ist eine digitale Unterschrift beim Notar möglich?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Die Beteiligten unterschreiben elektronisch auf einem Unterschriftenpad, ihre Unterschrift wird der Datei zugeordnet. Die Notarin oder der Notar signiert anschließend mit der qeS. Eine einfache Unterschrift per Maus oder Foto ersetzt das nicht.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Ist eine notarielle Beurkundung ohne Anwesenheit möglich?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Für die elektronische Präsenzbeurkundung nicht — die Beteiligten müssen persönlich im Notariat sein und dort unterschreiben. Ohne Anwesenheit greifen die notariellen Online-Verfahren, die das Gesetz in den §§ 16a ff. BeurkG getrennt regelt. Beides sind verschiedene Wege mit verschiedenen Voraussetzungen.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wann wird eine elektronische Beurkundung technisch zum Problem?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Meist an drei Stellen: fehlende UVZ-Nummer vor der Signatur, ein Pad ohne Treiber im richtigen Benutzerprofil, ein Softwarestand, der nicht zum Modul passt. Alle drei fallen in einer Testbeurkundung auf. Läuft die elektronische Präsenzbeurkundung erst im echten Termin zum ersten Mal, fallen sie dort ebenfalls auf — nur teurer für Ihren Kalender.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Welche Urkunden dürfen nicht elektronisch errichtet werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">§ 31 BeurkG bestimmt, dass über die Errichtung einer Verfügung von Todes wegen keine elektronische Niederschrift aufgenommen werden <strong>soll</strong> — Testamente und Erbverträge bleiben damit praktisch der Papierform vorbehalten. Für die übrigen Urkunden steht der elektronische Weg offen, mit dem Handelsregisterverkehr und dem Verkehr mit Gerichten als häufigstem Anwendungsfall. Dort entscheidet Ihr Notariat selbst, welchen Weg es geht.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was ändert sich für die Beteiligten im Termin?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Wenig. Die Beteiligten erscheinen wie bisher im Notariat, die Belehrung und das Vorlesen laufen unverändert, das Verfahren bleibt dasselbe. Statt auf Papier unterschreiben sie bei der elektronischen Präsenzbeurkundung auf einem Pad, und statt einer Urkunde in Papierform entsteht eine Datei. Erklärungsbedarf gibt es erfahrungsgemäß bei der ersten Beurkundung — danach ist die elektronische Präsenzbeurkundung für alle Seiten Routine.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Muss unser Notariat elektronisch beurkunden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Das Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung eröffnet den elektronischen Weg, es schreibt ihn nicht vor. Notarinnen und Notare können weiter in Papierform beurkunden und einzelne Geschäfte auf das elektronische Verfahren umstellen. Die elektronische Präsenzbeurkundung lohnt dort zuerst, wo die Urkunden ohnehin bei Gerichten und Registern weiterlaufen — allen voran im Handelsregisterverkehr. Wo kaum Urkunden zu Gerichten gehen, ist der Nutzen kleiner.</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-umstellung-im-notariat-der-nachste-schritt" class="wp-block-heading">Umstellung im Notariat: der nächste Schritt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Präsenzbeurkundung einzuführen ist kein Großprojekt. Das Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung ist seit acht Monaten in Kraft; was jetzt fehlt, ist selten Recht und fast immer Technik. Es ist eine Kette kleiner technischer Voraussetzungen, die zusammenpassen müssen — und die man einmal sauber einrichtet, statt sie im Termin zu entdecken. Wir sitzen in Sankt Augustin, arbeiten für Notarinnen und Notare im <a href="https://hth-computer.de/">Raum Köln/Bonn</a> und bundesweit, und richten genau die Plätze ein, an denen die elektronische Präsenzbeurkundung läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie möchten wissen, wo Ihr Notariat steht? Wir sehen uns Ihre Beurkundungsplätze an und sagen Ihnen, was fehlt. Wenn Sie zuerst nur den Softwareteil klären wollen, finden Sie die Möglichkeiten rund um <a href="/notare/trinotar/">TriNotar</a> auf unserer Leistungsseite; für Termine vor Ort im <a href="/it-service-bonn/">Raum Bonn</a> sind wir schnell da. Alle Angebote für Notariate finden Sie im <a href="/notare/">Notariats-Bereich</a>.</p>



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<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IT-Compliance im Notariat: DSGVO, Berufsrecht und die Pflichten beim IT-Dienstleister</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/it-compliance-notare/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Hölzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 06:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hth-computer.de/?p=16651</guid>

					<description><![CDATA[<p>IT-Compliance im Notariat bedeutet, die IT eines Notariats so aufzustellen, dass sie drei Regelwerke gleichzeitig erfüllt: den Datenschutz nach DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz, das notarielle Berufsrecht der Bundesnotarordnung samt der Dienstordnung für Notarinnen und Notare (DONot) und den strafbewehrten Schutz des Berufsgeheimnisses nach § 203 StGB. Diese Vorgaben gelten unabhängig von der Größe des Notariats — [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">IT-Compliance im Notariat bedeutet, die IT eines Notariats so aufzustellen, dass sie drei Regelwerke gleichzeitig erfüllt: den Datenschutz nach DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz, das notarielle Berufsrecht der Bundesnotarordnung samt der Dienstordnung für Notarinnen und Notare (DONot) und den strafbewehrten Schutz des Berufsgeheimnisses nach § 203 StGB. Diese Vorgaben gelten unabhängig von der Größe des Notariats — für die Einzelkanzlei genauso wie für das Notariat mit fünfzehn Mitarbeitenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist die Abgrenzung: IT-Compliance ist nicht dasselbe wie IT-Sicherheit. Compliance beantwortet die Frage, <strong>welche</strong> rechtlichen Vorgaben gelten. IT-Sicherheit ist das technische <strong>Wie</strong> — Firewall, Verschlüsselung, Backup, Zugriffsschutz. Die technischen Maßnahmen sind die Brücke, nicht das Thema dieses Beitrags. Wir betreuen über 100 Notariate bundesweit und übersetzen an genau dieser Schnittstelle die rechtlichen Vorgaben in nachweisbare IT-Abläufe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/it-compliance-im-notariat-1024x576.png" alt="IT-Compliance im Notariat: Datenschutz nach DSGVO, notarielles Berufsrecht und Berufsgeheimnis nach § 203 StGB" class="wp-image-16747" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/it-compliance-im-notariat-1024x576.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/it-compliance-im-notariat-300x169.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/it-compliance-im-notariat-768x432.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/it-compliance-im-notariat-1536x864.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/it-compliance-im-notariat.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-was-it-compliance-im-notariat-umfasst" class="wp-block-heading">Was IT-Compliance im Notariat umfasst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die IT-Compliance im Notariat speist sich aus drei Rechtsquellen, die nebeneinander gelten und sich ergänzen. Wer nur an den Datenschutz denkt, übersieht das Berufsrecht — und umgekehrt.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Regelwerk</th><th>Was es für die IT regelt</th><th>Kernnormen</th></tr></thead><tbody><tr><td>Datenschutz</td><td>Umgang mit personenbezogenen Daten, Rollen, Rechtsgrundlage, technische Maßnahmen</td><td>DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz</td></tr><tr><td>Notarielles Berufsrecht</td><td>Verschwiegenheit, Einbindung von Dienstleistern, Speicherort der Akten</td><td>§ 18, § 26a, § 35 BNotO, DONot</td></tr><tr><td>Strafrecht</td><td>Schutz des anvertrauten Geheimnisses, auch beim Dienstleister</td><td>§ 203 StGB</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das notarielle Berufsrecht macht die IT-Compliance im Notariat strenger als in fast jeder anderen Branche. Ein Notariat verarbeitet keine gewöhnlichen Kundendaten, sondern Tatsachen, die dem Berufsgeheimnis unterliegen. Deshalb reicht es nicht, die DSGVO abzuarbeiten. Die Bundesnotarordnung setzt zusätzliche, eigene Anforderungen an den Umgang mit Daten und an die Zusammenarbeit mit jedem externen Dienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der IT-Sicherheit unterscheidet sich die Compliance in der Blickrichtung. Die <a href="https://hth-computer.de/notare/it-sicherheit-fuer-notariate/">IT-Sicherheit für Notariate</a> beschreibt die technischen Schutzmaßnahmen. Die Compliance beschreibt die rechtlichen Pflichten, die diese Maßnahmen erst erforderlich machen. Beide greifen ineinander, aber sie beantworten verschiedene Fragen.</p>



<h2 id="h-verschwiegenheitspflicht-und-it-dienstleister" class="wp-block-heading">Verschwiegenheitspflicht und IT-Dienstleister</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der sensibelste Punkt der IT-Compliance im Notariat ist die Einbindung eines externen IT-Dienstleisters: Wer die IT eines Notariats betreut, kommt zwangsläufig mit Daten in Berührung, die dem Berufsgeheimnis unterliegen.</p>



<h3 id="h-die-verschwiegenheitspflicht-nach-18-bnoto" class="wp-block-heading">Die Verschwiegenheitspflicht nach § 18 BNotO</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage ist § 18 Abs. 1 BNotO: „Der Notar ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm bei Ausübung seines Amtes bekannt geworden ist.&#8220; Diese Verschwiegenheit reicht weit. Sie erfasst nicht nur den Inhalt der Urkunden, sondern jede Tatsache, die Notarinnen und Notaren im Amt bekannt wird — bis hin zur Frage, wer überhaupt Beteiligter eines Anliegens ist.</p>



<h3 id="h-der-it-dienstleister-als-berufsgeheimnistrager-nach-203-stgb" class="wp-block-heading">Der IT-Dienstleister als Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Strafrecht verstärkt diese Pflicht. Notarinnen und Notare sind in § 203 Abs. 1 StGB ausdrücklich als Berufsgeheimnisträger benannt, neben Rechtsanwälten, Steuerberatern und Ärzten. Wer ein fremdes Geheimnis unbefugt offenbart, das ihm in dieser Eigenschaft bekannt geworden ist, macht sich strafbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die IT ist entscheidend, was seit der Reform von 2017 gilt. Nach § 203 Abs. 3 StGB darf ein Berufsgeheimnisträger fremde Geheimnisse gegenüber Personen offenbaren, die an seiner beruflichen Tätigkeit mitwirken — soweit dies für die Inanspruchnahme dieser Tätigkeit erforderlich ist. Ein IT-Dienstleister ist eine solche mitwirkende Person; erst dadurch ist die Weitergabe geschützter Kenntnisse an ihn als Dritten überhaupt zulässig — und nur, soweit sie erforderlich ist. Die Kehrseite steht in § 203 Abs. 4 StGB: Die mitwirkende Person macht sich selbst strafbar, wenn sie ein so bekannt gewordenes Geheimnis unbefugt offenbart. Der IT-Dienstleister trägt also eine eigene strafrechtliche, nicht nur vertragliche Verantwortung.</p>



<h3 id="h-die-notwendige-zusatzvereinbarung-nach-26a-bnoto" class="wp-block-heading">Die notwendige Zusatzvereinbarung nach § 26a BNotO</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Berufsrecht zieht daraus eine klare Konsequenz. § 26a BNotO regelt, unter welchen Bedingungen Notarinnen und Notare einem Dienstleister Zugang zu geschützten Tatsachen eröffnen dürfen. Für allgemeine Dienstleistungen wie die IT-Betreuung ist nach § 26a Abs. 1 BNotO keine Einwilligung der Beteiligten nötig — der Zugang muss aber für die Inanspruchnahme der Dienstleistung erforderlich sein. Im Gegenzug verlangt das Gesetz eine sorgfältige Auswahl des Dienstleisters und eine in Textform fixierte Vereinbarung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zusatzvereinbarung ist keine Formsache, sondern die zentrale Compliance-Pflicht bei der Zusammenarbeit mit dem Systemhaus. § 26a Abs. 3 BNotO schreibt vor, was der Vertrag in Textform enthalten muss.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Pflichtinhalt der Zusatzvereinbarung</th><th>Grundlage</th></tr></thead><tbody><tr><td>Verpflichtung des Dienstleisters zur Verschwiegenheit — unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung</td><td>§ 26a Abs. 3 BNotO</td></tr><tr><td>Begrenzung des Zugangs auf das für die Vertragserfüllung Erforderliche</td><td>§ 26a Abs. 3 BNotO</td></tr><tr><td>Regelung, ob und welche weiteren Personen herangezogen werden dürfen — auch diese in Textform zur Verschwiegenheit verpflichtet</td><td>§ 26a Abs. 3 BNotO</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch jede Weitergabe der Daten an Dritte unterliegt derselben Verschwiegenheitsverpflichtung. Nach § 26a Abs. 2 BNotO muss die Zusammenarbeit sogar beendet werden, wenn die Einhaltung dieser Vorgaben nicht mehr gewährleistet ist. Eine reine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO genügt hier nicht — sie deckt den Datenschutz ab, aber nicht die berufsrechtliche Verschwiegenheit und die Belehrung über die strafrechtlichen Folgen. Beide Ebenen gehören in den Vertrag. Wie das bei großen Anbietern aussieht, zeigt die „Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger&#8220;, die für den Einsatz von Microsoft 365 nötig ist — wir haben sie im Beitrag zur <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/cloud-im-notariat/">Cloud im Notariat</a> im Detail beschrieben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/zusatzvereinbarungen-mit-dem-it-dienstleister-1024x576.png" alt="Die Zusatzvereinbarung mit dem IT-Dienstleister nach § 26a BNotO — Verschwiegenheit, Belehrung, Zugangsbegrenzung" class="wp-image-16748" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/zusatzvereinbarungen-mit-dem-it-dienstleister-1024x576.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/zusatzvereinbarungen-mit-dem-it-dienstleister-300x169.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/zusatzvereinbarungen-mit-dem-it-dienstleister-768x432.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/zusatzvereinbarungen-mit-dem-it-dienstleister-1536x864.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/zusatzvereinbarungen-mit-dem-it-dienstleister.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 id="h-avv-26a-vereinbarung-oder-verschwiegenheitsverpflichtung-drei-instrumente-die-oft-verwechselt-werden" class="wp-block-heading">AVV, § 26a-Vereinbarung oder Verschwiegenheitsverpflichtung? Drei Instrumente, die oft verwechselt werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rund um die Verschwiegenheit im Notariat kursieren drei Instrumente, die ständig durcheinandergeraten. Sie haben unterschiedliche Adressaten und unterschiedliche Rechtsgrundlagen — und keines ersetzt das andere.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Instrument</th><th>Für wen</th><th>Rechtsgrundlage</th><th>Was es sichert</th></tr></thead><tbody><tr><td>Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)</td><td>externer Auftragsverarbeiter</td><td>Art. 28 DSGVO</td><td>den Datenschutz: Weisungsbindung, technische und organisatorische Maßnahmen</td></tr><tr><td>§ 26a-Zusatzvereinbarung</td><td>externer Dienstleister mit Zugang zu Geheimnissen</td><td>§ 26a BNotO</td><td>das Berufsgeheimnis: Verschwiegenheit unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen</td></tr><tr><td>Verschwiegenheitsverpflichtung der Mitarbeiter</td><td>eigene Angestellte des Notariats</td><td>§ 26 BNotO (Verpflichtungsgesetz)</td><td>die interne Verschwiegenheit: förmliche Verpflichtung bei der Einstellung</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der häufigste Fehler: Man schließt mit dem IT-Dienstleister nur einen AVV ab und hält den Datenschutz damit für erledigt. Der AVV lässt aber die berufsrechtliche Verschwiegenheit offen — dafür braucht es zusätzlich die § 26a-Zusatzvereinbarung. In der Praxis werden AVV und § 26a-Vereinbarung oft in einem Dokument zusammengeführt. Die Verpflichtung der eigenen Mitarbeiter steht davon getrennt: Nach § 26 BNotO hat der Notar die von ihm beschäftigten Personen bei der Einstellung nach dem Verpflichtungsgesetz förmlich zu verpflichten — mit besonderem Hinweis auf die Verschwiegenheitspflicht des § 18 BNotO.</p>



<h2 id="h-datenschutz-im-notariat-rollen-rechtsgrundlage-und-daten" class="wp-block-heading">Datenschutz im Notariat: Rollen, Rechtsgrundlage und Daten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Berufsrecht gilt die DSGVO uneingeschränkt. Der Datenschutz im Notariat definiert, wer für die personenbezogenen Daten verantwortlich ist, auf welcher Rechtsgrundlage Notare verarbeiten und welche technischen Maßnahmen sie dafür brauchen. Er schützt die Rechte der Beteiligten, deren Daten das Notariat verarbeitet.</p>



<h3 id="h-notarinnen-und-notare-als-verantwortliche" class="wp-block-heading">Notarinnen und Notare als Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Datenschutzrechtlich sind Notarinnen und Notare Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Das Notariat entscheidet über Zweck und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten und trägt damit die volle datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit — auch dann, wenn ein externes Systemhaus die Technik betreut. Der IT-Dienstleister handelt in diesem Rahmen als Auftragsverarbeiter oder, im berufsrechtlichen Sinne, als mitwirkende Person. Die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit und für die Rechte der betroffenen Personen bleibt beim Notariat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Organ der vorsorgenden Rechtspflege stützt ein Notariat seine Datenverarbeitung nicht auf eine Einwilligung der Beteiligten, anders als ein gewöhnliches Unternehmen. Die Rechtsgrundlage ergibt sich regelmäßig aus einer rechtlichen Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und aus der Wahrnehmung öffentlicher Gewalt nach Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO. Die Beurkundung ist eine gesetzliche Aufgabe der vorsorgenden Rechtspflege, keine freiwillige Dienstleistung — und die Verarbeitung der Daten folgt aus dieser Aufgabe.</p>



<h3 id="h-welche-daten-ein-notariat-verarbeitet" class="wp-block-heading">Welche Daten ein Notariat verarbeitet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Notariat verarbeitet in großem Umfang personenbezogene Daten der Beteiligten. Dazu gehören Name, Geburtsdatum und Geburtsort, die Angaben aus dem Personalausweis, Grundstücks- und Registerdaten, Bankdaten für den Vollzug sowie Angaben zu Vermögen und Familienstand. In bestimmten Fällen kommen besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO hinzu — etwa Gesundheitsdaten in einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung. Gerade diese Daten machen die hohen Anforderungen an den Datenschutz im Notariat verständlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus folgt eine praktische Pflicht: Nach Art. 30 DSGVO muss das Notariat ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten führen. Die bekannte Ausnahme für Stellen mit weniger als 250 Mitarbeitern hilft dem Notariat nicht weiter, denn sie greift nach Art. 30 Abs. 5 DSGVO nicht, wenn die Verarbeitung ein Risiko für die Rechte der Beteiligten birgt, nicht nur gelegentlich erfolgt oder besondere Kategorien betrifft. Beides trifft auf ein Notariat zu. Das Verzeichnis ist damit Pflicht, nicht Kür.</p>



<h3 id="h-technische-und-organisatorische-massnahmen-nach-art-32-dsgvo" class="wp-block-heading">Technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO</h3>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle trifft die Compliance auf die IT-Sicherheit. Art. 32 Abs. 1 DSGVO verlangt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um für die personenbezogenen Daten ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Das Gesetz nennt dafür vier Bausteine:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pseudonymisierung und Verschlüsselung</strong> personenbezogener Daten</li>



<li><strong>Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit</strong> der Systeme auf Dauer</li>



<li><strong>Wiederherstellbarkeit</strong> der Daten nach einem physischen oder technischen Zwischenfall</li>



<li><strong>Regelmäßige Überprüfung</strong> der Wirksamkeit dieser Maßnahmen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese vier Punkte sind die Nahtstelle zwischen Recht und Technik. Verschlüsselung, ein belastbares <a href="https://hth-computer.de/leistungen/managed-services/managed-backup/">Backup</a> und ein Berechtigungskonzept sind keine reine IT-Frage — sie erfüllen eine gesetzliche Pflicht. Wie diese Maßnahmen im Notariat konkret aussehen, zeigt unser Überblick zur <a href="https://hth-computer.de/leistungen/it-sicherheit/">IT-Sicherheit</a>.</p>



<h2 id="h-betroffenenrechte-aufbewahrung-und-loschung-im-notariat" class="wp-block-heading">Betroffenenrechte, Aufbewahrung und Löschung im Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Notariat haben die Beteiligten die Rechte der betroffenen Personen aus der DSGVO — auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch. Anders als in einem gewöhnlichen Unternehmen sind diese Rechte aber durch die Amtspflichten geformt. Die Verschwiegenheit, die Unveränderlichkeit der Urkunde und die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen setzen ihnen enge Grenzen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Recht der betroffenen Person</th><th>DSGVO</th><th>Im Notariat</th></tr></thead><tbody><tr><td>Auskunft</td><td>Art. 15</td><td>besteht, begrenzt durch die Verschwiegenheit (§ 29 Abs. 1 BDSG) und die Rechte Dritter (Art. 15 Abs. 4 DSGVO)</td></tr><tr><td>Berichtigung</td><td>Art. 16</td><td>an einer errichteten Urkunde regelmäßig ausgeschlossen — die Urkunde bleibt unverändert</td></tr><tr><td>Löschung</td><td>Art. 17</td><td>entfällt, soweit eine Aufbewahrungspflicht besteht (Art. 17 Abs. 3)</td></tr><tr><td>Widerspruch</td><td>Art. 21</td><td>selten durchgreifend, weil die Amtstätigkeit auf öffentlicher Gewalt beruht</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig ist das Recht auf Löschung. Nach Art. 17 Abs. 3 DSGVO entfällt die Löschpflicht, soweit die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder zur Wahrnehmung öffentlicher Gewalt erforderlich ist. Genau das ist im Notariat der Regelfall: Urkunden und Verzeichnisse unterliegen langen, gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen. Die konkreten Fristen regelt § 50 NotAktVV; sie reichen je nach Dokument bis zu 100 Jahre. Ein Löschverlangen der betroffenen Person hebt diese Fristen nicht auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die IT-Compliance folgt daraus eine klare Regel. Ein Löschkonzept im Notariat darf die Daten nicht nach pauschalen Fristen löschen, sondern muss die berufsrechtlichen Aufbewahrungsfristen abbilden. Wer personenbezogene Daten zu früh löscht, verletzt die Aufbewahrungspflicht; wer sie ohne Rechtsgrundlage zu lange vorhält, verletzt den Datenschutz. Ein tragfähiges Löschkonzept unterscheidet deshalb sauber zwischen Urkunden, Verzeichnissen und Nebenakte — jede Kategorie hat ihre eigene Aufbewahrungsfrist.</p>



<h2 id="h-datenschutzbeauftragter-im-notariat-ab-wann-pflicht" class="wp-block-heading">Datenschutzbeauftragter im Notariat: ab wann Pflicht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der häufigsten Fragen zum Datenschutz im Notariat lautet, ob ein Notariat einen Datenschutzbeauftragten benennen muss. Die Antwort ergibt sich aus zwei Normen, die nebeneinander gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach § 38 Abs. 1 BDSG muss eine nichtöffentliche Stelle einen Datenschutzbeauftragten benennen, wenn sie in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt. Die meisten Notare und Notarinnen führen kleinere Notariate und liegen unter dieser Schwelle. Für sie besteht aus der 20-Personen-Schwelle des BDSG allein keine Benennungspflicht. Unabhängig von der Kopfzahl kann eine Benennungspflicht aber bestehen, wenn eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO erforderlich ist (§ 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG) — das ist im Einzelfall zu prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt Art. 37 DSGVO. Nach dessen Absatz 1 lit. b und c ist ein Datenschutzbeauftragter unter anderem dann verpflichtend, wenn die Kerntätigkeit in einer umfangreichen regelmäßigen und systematischen Überwachung von Personen besteht oder in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten. Beides ist die Ausnahme, nicht der Regelfall eines Notariats — die Kerntätigkeit ist die Beurkundung, nicht die Überwachung. Ein typisches kleineres Notariat muss deshalb meist keinen Datenschutzbeauftragten benennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Dinge bleiben festzuhalten. Erstens ist eine freiwillige Benennung jederzeit möglich und in sensiblen Konstellationen sinnvoll. Zweitens — und das ist der entscheidende Punkt — gelten die materiellen Datenschutzpflichten zum Schutz der Rechte der Beteiligten unabhängig davon. Ob ein Datenschutzbeauftragter bestellt ist oder nicht: Das Verzeichnis nach Art. 30, die technischen Maßnahmen nach Art. 32 und die Rechenschaftspflicht bleiben bestehen.</p>



<h2 id="h-aufsicht-und-prufungen-im-notariat" class="wp-block-heading">Aufsicht und Prüfungen im Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einhaltung dieser Vorgaben wird kontrolliert. Nach § 93 BNotO obliegt den Aufsichtsbehörden die regelmäßige Prüfung und Überwachung der Amtsführung der Notare. Bei einem neu bestellten Notar findet die erste Prüfung innerhalb der ersten zwei Jahre statt; zusätzliche Zwischenprüfungen und Stichproben sind ohne besonderen Anlass zulässig. Diese Geschäftsprüfung umfasst in der Praxis auch, wie das Notariat mit Akten, Daten und der eingesetzten IT umgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der berufsrechtlichen Dienstaufsicht steht die datenschutzrechtliche Aufsicht durch die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde. Für das Notariat heißt das: Es muss jederzeit nachweisen können, dass es die DSGVO-Pflichten erfüllt. Genau dafür sind das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, die dokumentierten technischen Maßnahmen und die Zusatzvereinbarung mit dem IT-Dienstleister da. Compliance ist ohne diesen Nachweis nicht belegbar — und ein Nachweis, den niemand dokumentiert hat, existiert im Ernstfall nicht.</p>



<h2 id="h-typische-compliance-lucken-aus-der-praxis" class="wp-block-heading">Typische Compliance-Lücken aus der Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind ein paar typische Lücken, die entstehen können, wenn im Alltag niemand die rechtliche und die technische Seite zusammenführt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Keine Zusatzvereinbarung mit dem IT-Dienstleister.</strong> Der bisherige Betreuer hat vollen Zugriff, aber kein Vertrag regelt Verschwiegenheit, Belehrung, die Weitergabe an Dritte und Zugangsbegrenzung nach § 26a BNotO.</li>



<li><strong>Akten in einer beliebigen Cloud.</strong> Die führende elektronische Akte gehört nach § 35 BNotO in die Geschäftsstelle, nicht dauerhaft in einen frei gewählten Cloud-Speicher.</li>



<li><strong>Kein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.</strong> Die Pflicht nach Art. 30 DSGVO wird übersehen, weil die 250-Mitarbeiter-Ausnahme falsch verstanden wird.</li>



<li><strong>Technische Maßnahmen nicht dokumentiert.</strong> Verschlüsselung und Backup sind vorhanden, aber nirgends als Erfüllung von Art. 32 DSGVO festgehalten.</li>



<li><strong>Unverschlüsselte E-Mail an Beteiligte.</strong> Sensible Dokumente gehen offen heraus, obwohl der <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/e-mail-datenschutz/">E-Mail-Datenschutz</a> eine gesicherte Übermittlung verlangt.</li>



<li><strong>Mitarbeiter nicht förmlich verpflichtet.</strong> Die Verschwiegenheit endet nicht beim Notar — auch das Team muss nachweisbar verpflichtet sein.</li>



<li><strong>Kein Löschkonzept.</strong> Es fehlt eine Regel, die die berufsrechtlichen Aufbewahrungsfristen abbildet — pauschales Löschen nach DSGVO-Fristen verletzt die Aufbewahrungspflicht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer diese Lücken schließt, hat den Kern der IT-Compliance im Notariat erledigt. Für die sichere Kommunikation mit Gerichten und Behörden über das besondere elektronische Notarpostfach beN lohnt der Blick in unseren Beitrag zum <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/elektronischer-rechtsverkehr/">elektronischen Rechtsverkehr</a>.</p>



<h2 id="h-haufige-fragen-zur-it-compliance-im-notariat" class="wp-block-heading">Häufige Fragen zur IT-Compliance im Notariat</h2>



<div class="wp-block-esab-accordion esab-s00tlfj1" data-mode="individual" data-close="true"><div class="esab__container">
<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was bedeutet IT-Compliance im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">IT-Compliance im Notariat bedeutet, die IT so einzurichten und zu betreiben, dass sie den Datenschutz nach DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz, das notarielle Berufsrecht der Bundesnotarordnung und den Schutz des Berufsgeheimnisses nach § 203 StGB gleichzeitig erfüllt. Sie umfasst die Rollen, die Rechtsgrundlage der Verarbeitung, die technischen Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Braucht ein Notariat eine Zusatzvereinbarung mit dem IT-Dienstleister?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Nach § 26a BNotO muss die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister in Textform geregelt sein. Der Vertrag muss den Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichten, ihn über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung belehren, seinen Zugang auf das Erforderliche begrenzen und regeln, ob weitere Personen oder Dritte herangezogen werden dürfen. Eine reine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO genügt dafür nicht.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was unterscheidet einen AVV von der § 26a-Zusatzvereinbarung?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO regelt den Datenschutz — die Weisungsbindung und die technischen Maßnahmen des Dienstleisters. Die Zusatzvereinbarung nach § 26a BNotO regelt das Berufsgeheimnis — die Verschwiegenheit des Dienstleisters unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen. Für den IT-Dienstleister eines Notariats sind beide nötig; keiner ersetzt den anderen. Die eigenen Mitarbeiter werden davon getrennt nach § 26 BNotO förmlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Ist der Notar Verantwortlicher im Sinne der DSGVO?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Notarinnen und Notare entscheiden über Zweck und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten und sind damit Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Diese Verantwortung bleibt bestehen, auch wenn ein externes Systemhaus die Technik betreut. Die Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist dabei regelmäßig eine rechtliche Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, nicht eine Einwilligung.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was ist der Unterschied zwischen IT-Sicherheit und IT-Compliance im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">IT-Compliance beschreibt die rechtlichen Vorgaben — welche Pflichten aus DSGVO, Berufsrecht und Strafrecht gelten. IT-Sicherheit beschreibt die technischen Maßnahmen, mit denen diese Pflichten erfüllt werden — Verschlüsselung, Backup, Zugriffsschutz. Die technischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO sind die Brücke zwischen beiden.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wer kontrolliert die Datenschutz-Compliance im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Zwei Instanzen. Berufsrechtlich prüft die Aufsichtsbehörde nach § 93 BNotO regelmäßig die Amtsführung. Datenschutzrechtlich ist die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde zuständig. Das Notariat muss gegenüber beiden nachweisen können, dass es die Vorgaben einhält — über das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, die dokumentierten Maßnahmen und die Verträge mit Dienstleistern.</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-it-compliance-im-notariat-mit-hth-aufsetzen" class="wp-block-heading">IT-Compliance im Notariat mit HTH aufsetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">IT-Compliance im Notariat verbindet Datenschutz, Berufsrecht und IT-Sicherheit. Genau an dieser Schnittstelle arbeiten wir: HTH betreut über 100 Notariate bundesweit und bringt die rechtlichen Vorgaben mit der eingesetzten Technik in Einklang — von der Zusatzvereinbarung über das Berechtigungskonzept bis zur dokumentierten Erfüllung von Art. 32 DSGVO. Wir kennen die Anbindung an <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar/">TriNotar</a> und den elektronischen Rechtsverkehr aus der täglichen Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über alle IT-Leistungen für Notariate finden Sie auf unserer <a href="https://hth-computer.de/notare/">Seite für Notare</a> sowie unter <a href="https://hth-computer.de/notare/it-loesungen-fuer-notariate-und-kanzleien/">IT-Lösungen für Notariate und Kanzleien</a>. Wenn Sie die IT-Compliance in Ihrem Notariat prüfen oder sauber aufsetzen möchten, sprechen Sie kurz mit uns.</p>



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<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [{"@type": "Question", "name": "Was bedeutet IT-Compliance im Notariat?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "IT-Compliance im Notariat bedeutet, die IT so einzurichten und zu betreiben, dass sie den Datenschutz nach DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz, das notarielle Berufsrecht der Bundesnotarordnung und den Schutz des Berufsgeheimnisses nach § 203 StGB gleichzeitig erfüllt. Sie umfasst die Rollen, die Rechtsgrundlage der Verarbeitung, die technischen Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister."}}, {"@type": "Question", "name": "Braucht ein Notariat eine Zusatzvereinbarung mit dem IT-Dienstleister?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Ja. Nach § 26a BNotO muss die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister in Textform geregelt sein. Der Vertrag muss den Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichten, ihn über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung belehren, seinen Zugang auf das Erforderliche begrenzen und regeln, ob weitere Personen oder Dritte herangezogen werden dürfen. Eine reine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO genügt dafür nicht."}}, {"@type": "Question", "name": "Was unterscheidet einen AVV von der § 26a-Zusatzvereinbarung?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO regelt den Datenschutz — die Weisungsbindung und die technischen Maßnahmen des Dienstleisters. Die Zusatzvereinbarung nach § 26a BNotO regelt das Berufsgeheimnis — die Verschwiegenheit des Dienstleisters unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen. Für den IT-Dienstleister eines Notariats sind beide nötig; keiner ersetzt den anderen. Die eigenen Mitarbeiter werden davon getrennt nach § 26 BNotO förmlich zur Verschwiegenheit verpflichtet."}}, {"@type": "Question", "name": "Ist der Notar Verantwortlicher im Sinne der DSGVO?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Ja. Notarinnen und Notare entscheiden über Zweck und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten und sind damit Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Diese Verantwortung bleibt bestehen, auch wenn ein externes Systemhaus die Technik betreut. Die Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist dabei regelmäßig eine rechtliche Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, nicht eine Einwilligung."}}, {"@type": "Question", "name": "Ab wann braucht ein Notariat einen Datenschutzbeauftragten?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Eine Pflicht besteht nach § 38 Abs. 1 BDSG, wenn in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, oder nach Art. 37 DSGVO bei umfangreicher systematischer Überwachung oder umfangreicher Verarbeitung besonderer Kategorien. Zusätzlich greift die Pflicht kopfzahlunabhängig, wenn eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich ist (§ 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG). Die meisten kleineren Notariate müssen danach in der Regel keinen Datenschutzbeauftragten benennen — im Einzelfall zu prüfen. Die übrigen Datenschutzpflichten gelten dennoch."}}, {"@type": "Question", "name": "Was ist der Unterschied zwischen IT-Sicherheit und IT-Compliance im Notariat?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "IT-Compliance beschreibt die rechtlichen Vorgaben — welche Pflichten aus DSGVO, Berufsrecht und Strafrecht gelten. IT-Sicherheit beschreibt die technischen Maßnahmen, mit denen diese Pflichten erfüllt werden — Verschlüsselung, Backup, Zugriffsschutz. Die technischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO sind die Brücke zwischen beiden."}}, {"@type": "Question", "name": "Wer kontrolliert die Datenschutz-Compliance im Notariat?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Zwei Instanzen. Berufsrechtlich prüft die Aufsichtsbehörde nach § 93 BNotO regelmäßig die Amtsführung. Datenschutzrechtlich ist die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde zuständig. Das Notariat muss gegenüber beiden nachweisen können, dass es die Vorgaben einhält — über das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, die dokumentierten Maßnahmen und die Verträge mit Dienstleistern."}}]}</script>
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		<item>
		<title>Digitale Akte im Notariat: elektronische Aktenführung nach NotAktVV</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/digitale-akte-notariat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Roemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 08:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Akte]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die digitale Akte im Notariat ist die elektronische Führung notarieller Akten und Verzeichnisse nach der NotAktVV. Sie reicht vom elektronischen Urkundenverzeichnis über die elektronische Urkundensammlung im elektronischen Urkundenarchiv der Bundesnotarkammer bis zur elektronisch geführten Nebenakte. Seit dem 1. Januar 2022 sind das Urkundenverzeichnis und das Verwahrungsverzeichnis elektronisch Pflicht. Seit dem 1. Juli 2022 werden neu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat ist die elektronische Führung notarieller Akten und Verzeichnisse nach der NotAktVV. Sie reicht vom elektronischen Urkundenverzeichnis über die elektronische Urkundensammlung im elektronischen Urkundenarchiv der Bundesnotarkammer bis zur elektronisch geführten Nebenakte. Seit dem 1. Januar 2022 sind das Urkundenverzeichnis und das Verwahrungsverzeichnis elektronisch Pflicht. Seit dem 1. Juli 2022 werden neu errichtete Urkunden gescannt und 100 Jahre elektronisch verwahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Notarinnen und Notare ist die digitale Akte damit kein Zukunftsprojekt mehr, sondern gelebte Praxis. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr ob, sondern wie sicher und wie strukturiert. Dieser Beitrag erklärt den rechtlichen Rahmen, den Unterschied zur E-Akte der Verwaltung und den praktischen Weg zur elektronischen Aktenführung im Notariat. Wir betreuen über 100 Notariate bundesweit und übersetzen die Vorgaben der Bundesnotarkammer in konkrete IT-Abläufe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/digitale-akte-im-notariat-1024x576.png" alt="Die digitale Akte im Notariat nach NotAktVV — Urkundenverzeichnis, elektronische Urkundensammlung und elektronische Nebenakte" class="wp-image-16768" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/digitale-akte-im-notariat-1024x576.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/digitale-akte-im-notariat-300x169.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/digitale-akte-im-notariat-768x432.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/digitale-akte-im-notariat-1536x864.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/digitale-akte-im-notariat.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-was-ist-die-digitale-akte-im-notariat" class="wp-block-heading">Was ist die digitale Akte im Notariat?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat bündelt alle elektronisch geführten Akten und Verzeichnisse einer notariellen Amtstätigkeit. Der Gesetzgeber unterscheidet dabei klar zwischen den zwingend elektronischen Verzeichnissen und der optional elektronischen Nebenakte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwingend elektronisch geführt werden seit 2022 das Urkundenverzeichnis und das Verwahrungsverzeichnis. Das elektronische Urkundenverzeichnis hat die frühere Urkundenrolle sowie das Namens- und Erbvertragsverzeichnis abgelöst. Es ist heute der zentrale Nachweis über die Urkunden eines Notariats. Im Urkundenverzeichnis erfasst die Notarin oder der Notar die wesentlichen Daten jedes Amtsgeschäfts — die Beteiligten und den Gegenstand des Rechtsgeschäfts. Diese Digitalisierung der Verzeichnisse war der erste Schritt der elektronischen Aktenführung im Notariat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Niederschriften der Urkunden wandern als qualifiziert elektronisch signierte Dokumente in die elektronische Urkundensammlung. Jede neu errichtete Urkunde wird von der Notarin oder dem Notar gescannt, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen, verschlüsselt und an das elektronische Urkundenarchiv der Bundesnotarkammer übermittelt. Die elektronischen Dokumente bleiben so über die gesamte Verwahrung beweiskräftig. Bereits bei der Errichtung der Urkunde entstehen strukturierte Daten für das Verzeichnis. Die Papierurkunden bleiben vorerst das Original, dürfen nach einer Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren aber vernichtet werden. Für die Digitalisierung der Urkunden gelten strenge Vorgaben an Format, elektronische Signatur und Übermittlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat ist damit mehr als ein gescanntes Dokument. Sie ist ein rechtssicheres System aus Verzeichnissen, Urkundensammlung und Nebenakte — mit klaren Vorgaben zu Signatur, Speicherort und Verwahrung. Die Digitalisierung betrifft jede Notarin und jeden Notar, unabhängig von der Größe des Notarbüros. Für jeden Notar bedeutet diese Arbeit vor allem eine strukturierte, sichere Ablage der elektronischen Dokumente.</p>



<h2 id="h-digitale-akte-im-notariat-vs-e-akte-der-verwaltung" class="wp-block-heading">Digitale Akte im Notariat vs. E-Akte der Verwaltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff E-Akte führt regelmäßig zu Verwechslungen. Die elektronische Akte der öffentlichen Verwaltung und die digitale Akte im Notariat verfolgen unterschiedliche Ziele und beruhen auf unterschiedlichen Rechtsgrundlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte der Verwaltung dient der medienbrucharmen Bearbeitung behördlicher Vorgänge. Sie basiert auf dem E-Government-Recht und wird für Behörden ab 2026 zunehmend zur Pflicht. In der Justiz regeln eigene Vorschriften die elektronische Aktenführung bei Gerichten. Beide Welten optimieren interne Abläufe und den Austausch zwischen Verwaltungsbehörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat folgt dagegen der NotAktVV und der Bundesnotarordnung. Ihr Maßstab ist nicht Effizienz, sondern die Beweiskraft der elektronischen Dokumente, ihre Unversehrtheit und die Langzeitverwahrung der Urkunden über 100 Jahre. Die Anforderungen an die elektronische Signatur, an die Verschlüsselung und an den Speicherort der elektronischen Akten sind strenger als in vielen Verwaltungen. Für den Notar oder die Notarin ist die digitale Akte deshalb kein reines IT-Thema, sondern eine Amtspflicht.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Merkmal</th><th>E-Akte der Verwaltung</th><th>Digitale Akte im Notariat</th></tr></thead><tbody><tr><td>Rechtsgrundlage</td><td>E-Government-Recht, Justizvorschriften</td><td>NotAktVV, § 35 BNotO</td></tr><tr><td>Zweck</td><td>medienbrucharme Bearbeitung</td><td>Beweiskraft, Verwahrung</td></tr><tr><td>Aufbewahrung</td><td>verfahrensabhängig</td><td>bis zu 100 Jahre</td></tr><tr><td>Speicherort</td><td>Behörde, Verwaltung</td><td>elektronisches Urkundenarchiv</td></tr><tr><td>Signatur</td><td>teils einfach</td><td>qualifiziert elektronisch</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den allgemeinen Begriff der <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/e-akte/">E-Akte in Verwaltung und Justiz</a> behandeln wir in einem eigenen Grundlagen-Beitrag. Dieser Artikel bleibt konsequent bei der notariellen Sicht. Wer die Digitalisierung im Notariat breiter einordnen möchte, findet den Überblick zum <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/digitales-notariat/">digitalen Notariat</a> an anderer Stelle.</p>



<h2 id="h-der-rechtliche-rahmen-verzeichnisse-urkundensammlung-und-verwahrung" class="wp-block-heading">Der rechtliche Rahmen: Verzeichnisse, Urkundensammlung und Verwahrung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage der elektronischen Aktenführung ist die NotAktVV — die Verordnung über die Führung notarieller Akten und Verzeichnisse. Sie regelt gemeinsam mit § 35 BNotO, welche Dokumente der elektronischen Aktenführung unterliegen und wo die elektronischen Akten und Urkunden gespeichert sein müssen. Jeder Notar und jede Notarin trägt die Verantwortung für die richtige Umsetzung im eigenen Notarbüro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das elektronische Urkundenarchiv wird zentral von der Bundesnotarkammer betrieben. Dorthin übermittelt jede Notarin und jeder Notar die elektronischen Dokumente der Urkundensammlung. Die Niederschriften liegen im Format PDF/A vor, sind qualifiziert elektronisch signiert und verschlüsselt. So bleiben Authentizität und Integrität der Urkunden über die gesamte Verwahrung gesichert. Der Notar bleibt für die Richtigkeit der elektronischen Aktenführung verantwortlich, auch wenn die Speicherung im elektronischen Urkundenarchiv der Bundesnotarkammer liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufbewahrungsfristen ergeben sich aus § 50 NotAktVV, die Verlängerung der Nebenakte-Frist aus § 52 NotAktVV. Sie fallen je nach Dokumententyp sehr unterschiedlich aus.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Dokumententyp</th><th>Aufbewahrungsfrist</th></tr></thead><tbody><tr><td>Urkundenverzeichnis</td><td>100 Jahre</td></tr><tr><td>Elektronische Urkundensammlung</td><td>100 Jahre</td></tr><tr><td>Urkundensammlung (Papierform)</td><td>30 Jahre</td></tr><tr><td>Verwahrungsverzeichnis</td><td>30 Jahre</td></tr><tr><td>Nebenakte</td><td>7 Jahre (Fristbeginn: Kalenderjahr nach Abschluss des Amtsgeschäfts)</td></tr><tr><td>Nebenakte bei berechtigtem Interesse</td><td>verlängerbar auf höchstens 30 Jahre (§ 52 Abs. 2 NotAktVV)</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die lange Verwahrung ist der Grund, warum an die digitale Akte im Notariat so hohe technische Anforderungen gestellt werden. Ein Dokument, das ein Jahrhundert lesbar und beweiskräftig bleiben muss, verträgt keine Medienbrüche und keine ungesicherte Speicherung. Schon ein einziger Medienbruch kann die Beweiskraft gefährden. Die langfristige Archivierung der Daten stellt hohe Ansprüche an Format und Sicherheit. Die Niederschriften der Urkunden, die elektronischen Verzeichnisse und die Nachweise in der Akte folgen deshalb einem einheitlichen, geprüften Ablauf. Für eine Notarin oder einen Notar ist das keine reine IT-Frage, sondern ein Teil der Amtspflicht.</p>



<h2 id="h-die-elektronische-nebenakte-und-der-zulassige-speicherort" class="wp-block-heading">Die elektronische Nebenakte und der zulässige Speicherort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den zwingend elektronischen Verzeichnissen dürfen Notarinnen und Notare auch die Nebenakte elektronisch führen. Sie enthält die vorbereitenden Unterlagen und die Korrespondenz zu einem Amtsgeschäft — Entwürfe, Nachweise, Mitteilungen und die Kommunikation mit den Beteiligten. Anders als bei den Urkunden ist die elektronische Führung hier eine Option, keine Pflicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Nebenakte ist zulässig, aber an Voraussetzungen gebunden. Nach § 43 NotAktVV müssen die elektronisch geführten Nebenakten und die darin aufgenommenen Dokumente durch einen strukturierten Datensatz beschrieben sein; die Vorgaben der Bundesnotarkammer sind dabei zu beachten. Außerdem muss eine elektronisch geführte Nebenakte jederzeit in das Dateiformat überführt werden können, das für die elektronische Urkundensammlung vorgeschrieben ist — also PDF/A. Für die Beteiligten und für einen späteren Amtsnachfolger bleibt die elektronische Akte so jederzeit lesbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Speicherort ist die Bundesnotarordnung streng. Elektronische Akten und Verzeichnisse darf die Notarin oder der Notar außerhalb der Geschäftsstelle nur im elektronischen Urkundenarchiv oder im künftigen elektronischen Notariatsaktenspeicher nach § 78k BNotO führen. Eine dauerhafte Auslagerung der elektronischen Akte in eine beliebige Cloud ist damit ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis heißt das: Die führende elektronische Nebenakte bleibt auf einem Server in der Geschäftsstelle. Cloud-Dienste sind nur eine Ergänzung als Hilfsmittel, nicht der Ablageort der Akte selbst. Welche Cloud-Nutzung die Bundesnotarkammer erlaubt, haben wir im Beitrag zur <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/cloud-im-notariat/">Cloud im Notariat</a> im Detail aufgeschlüsselt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/elektronische-akte-im-archiv-1024x576.png" alt="Elektronische Nebenakte: zulässiger Speicherort in der Geschäftsstelle und im elektronischen Urkundenarchiv" class="wp-image-16770" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/elektronische-akte-im-archiv-1024x576.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/elektronische-akte-im-archiv-300x169.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/elektronische-akte-im-archiv-768x432.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/elektronische-akte-im-archiv-1536x864.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/elektronische-akte-im-archiv.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-xnp-ben-und-der-elektronische-rechtsverkehr" class="wp-block-heading">XNP, beN und der elektronische Rechtsverkehr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat steht nicht für sich. Die Digitalisierung reicht über das Notarbüro hinaus: Die Akte ist mit dem elektronischen Rechtsverkehr verbunden — also mit dem elektronischen Austausch von Dokumenten mit Gerichten und Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Plattform dafür ist XNP. Über das Modul Urkundenverzeichnis wird das elektronische Urkundenverzeichnis geführt und mit dem elektronischen Urkundenarchiv verbunden. Über das besondere elektronische Notarpostfach — kurz beN — kommunizieren Notarinnen und Notare rechtssicher mit den Gerichten. Grundbuchanträge und Registeranmeldungen an das Handelsregister werden so elektronisch eingereicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzung von beN sind eine Signaturkarte mit Notarattribut, die zugehörige PIN und ein Kartenlesegerät der Sicherheitsklasse 3 erforderlich. Wie die Übermittlungswege zusammenspielen, erklärt unser Beitrag zum <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/elektronischer-rechtsverkehr/">elektronischen Rechtsverkehr im Notariat</a>. Wichtig ist der Zusammenhang: Ohne funktionierende Anbindung an den elektronischen Rechtsverkehr bleibt die digitale Akte im Notariat Stückwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übermittlung an die Gerichten und an die Bundesnotarkammer läuft strukturiert über definierte Formate, unter anderem im XML-Standard. Für Notarinnen und Notare ist das im Alltag unsichtbar — vorausgesetzt, die Notariatssoftware, das beN und das elektronische Urkundenarchiv sind sauber miteinander verbunden. Genau diese Anbindung ist in der Praxis der häufigste Reibungspunkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/xnp-elektronisches-postfach-1024x576.png" alt="XNP, das besondere elektronische Notarpostfach beN und die Anbindung der digitalen Akte an Gerichte und das elektronische Urkundenarchiv" class="wp-image-16771" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/xnp-elektronisches-postfach-1024x576.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/xnp-elektronisches-postfach-300x169.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/xnp-elektronisches-postfach-768x432.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/xnp-elektronisches-postfach-1536x864.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2026/07/xnp-elektronisches-postfach.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-digitale-akte-online-beurkundung-und-die-digitale-transformation" class="wp-block-heading">Digitale Akte, Online-Beurkundung und die digitale Transformation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte ist ein Baustein der digitalen Transformation des Notariats. Parallel zur elektronischen Aktenführung hat der Gesetzgeber die notariellen Online-Verfahren geschaffen. Beide Entwicklungen dieser Transformation greifen ineinander — sie setzen auf denselben elektronischen Grundlagen auf: dem elektronischen Rechtsverkehr, der Plattform XNP und dem elektronischen Urkundenarchiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 1. August 2022 ermöglicht das DiRUG die GmbH-Gründung per Videokommunikation. Das DiREG hat die Online-Verfahren seit 2023 schrittweise erweitert — etwa auf einstimmige Gesellschafterbeschlüsse und weitere register- und gesellschaftsrechtliche Vorgänge. Die Verfahren laufen über das gesicherte Videokommunikationssystem der Bundesnotarkammer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist die Abgrenzung: Die Präsenzbeurkundung im Präsenzverfahren bleibt der Regelfall. Das Online-Verfahren ist auf gesetzlich zugelassene Fälle beschränkt; für die meisten Fälle der Beurkundung ist weiterhin das Präsenzverfahren vorgeschrieben. Auch bei Identifizierung und Unterschrift per Video gelten dieselben Anforderungen des Beurkundungsverfahrens wie in der Präsenzbeurkundung. Die eigenhändige Unterschrift wird dabei durch ein gesichertes elektronisches Verfahren ersetzt; die Beurkundung selbst bleibt hoheitliche Aufgabe der Notarin oder des Notars. Bei jeder Beurkundung im klassischen Verfahren erscheinen die Beteiligten weiterhin persönlich vor der Notarin oder dem Notar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die digitale Akte ist ein Punkt entscheidend: Bei einer online errichteten Urkunde gilt das in der elektronischen Urkundensammlung verwahrte elektronische Dokument als Urschrift — als elektronische Urschrift nach § 45 Abs. 3 BeurkG. Beurkundungsverfahren und digitale Aktenführung greifen damit unmittelbar ineinander. Was im Online-Verfahren beurkundet wird, wird sofort Teil der elektronischen Akte und unterliegt denselben Vorgaben zu Speicherort und Verwahrung.</p>



<h2 id="h-die-einfuhrung-der-digitalen-akte-der-weg-in-funf-schritten" class="wp-block-heading">Die Einführung der digitalen Akte: der Weg in fünf Schritten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der digitalen Akte im Notariat ist überschaubar, wenn die Reihenfolge stimmt. Der Weg von der Papierform zu den elektronischen Dokumenten gelingt am besten Schritt für Schritt. Für die praktische Umsetzung hat sich in der Betreuung von über 100 Notariaten bundesweit eine Einführung in fünf Schritten bewährt. Jeder Notar und jede Notarin kann die Digitalisierung so ohne Ausfall im laufenden Betrieb bewältigen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Scannen und Erfassung sauber aufsetzen.</strong> Jede Urkunde wird in einer definierten Qualität als PDF/A gescannt und in die elektronischen Verzeichnisse übernommen. Ein fester Scan-Arbeitsplatz mit geprüftem Dokumentenscanner verhindert unleserliche Scans der Urkunden. Die qualifizierte elektronische Signatur wird direkt in den Ablauf eingebunden.</li>



<li><strong>Ordnerstruktur und Notariatssoftware verbinden.</strong> Die elektronische Nebenakte braucht eine klare, einheitliche Struktur. Die Notariatssoftware — etwa TriNotar — bildet die Vorgänge ab, die Ablage folgt einem festen Schema pro Amtsgeschäft. So findet jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter jedes Dokument. Und damit die Software aktuell bleibt: Wie ein TriNotar-Update geordnet abläuft, zeigt unsere <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/trinotar-update-anleitung/">TriNotar-Update-Anleitung</a>.</li>



<li><strong>Backup und Verfügbarkeit sichern.</strong> Die führende elektronische Nebenakte liegt in der Geschäftsstelle und wird regelmäßig gesichert. Eine belastbare <a href="https://hth-computer.de/leistungen/managed-services/managed-backup/">Datensicherung</a> nach der 3-2-1-Regel schützt vor Datenverlust. Der größere Rahmen gehört in einen <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/it-notfallplan/">IT-Notfallplan</a>.</li>



<li><strong>Mitarbeiter schulen und Abläufe dokumentieren.</strong> Die beste Struktur nützt wenig, wenn sie im Alltag umgangen wird. Kurze Schulungen und eine dokumentierte Ablage-Regel sorgen dafür, dass die digitale Akte im Notariat konsequent gepflegt wird.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie möchten die Einführung der digitalen Akte in Ihrem Notariat sauber begleiten lassen?</strong> HTH unterstützt bei Scanneinrichtung, Ordnerstruktur und Backup.</p>



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</div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 id="h-was-die-digitale-akte-in-der-praxis-bringt" class="wp-block-heading">Was die digitale Akte in der Praxis bringt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorteile zeigen sich im Alltag. Der Zugriff auf eine Urkunde gelingt in Sekunden statt über das Papierarchiv. Die Verfügbarkeit steigt, weil die Akte berechtigten Mitarbeitern ortsunabhängig zur Verfügung steht — der Zugriff bleibt dabei eng geregelt. So werden auch die Prozesse im Notariat schlanker; zum Beispiel entfällt das Suchen im Papierarchiv. Weitere Vorteile sind weniger Platzbedarf und eine klare Nachvollziehbarkeit jeder Änderung. Die Digitalisierung eröffnet damit neue Möglichkeiten — sie ersetzt aber nie die Sorgfalt bei Speicherort und Verwahrung.</p>



<h3 id="h-haufige-fehler-bei-der-digitalen-aktenfuhrung" class="wp-block-heading">Häufige Fehler bei der digitalen Aktenführung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Fehler sehen wir bei der Umstellung immer wieder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Cloud als Aktenablage missverstehen.</strong> Die elektronische Nebenakte gehört in die Geschäftsstelle, nicht dauerhaft in eine beliebige Cloud. Ein Verstoß gegen den Speicherort ist ein berufsrechtliches Risiko.</li>



<li><strong>Backup vergessen.</strong> Wer die Papierform aufgibt, braucht ein geprüftes Backup. Ohne Sicherung ist die digitale Akte verwundbar.</li>



<li><strong>Struktur erst nachträglich festlegen.</strong> Wer die Ablage-Struktur erst nach der Umstellung definiert, muss jede Akte erneut umsortieren. Die Struktur gehört an den Anfang der Einführung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Angrenzende Sicherheitsfragen behandelt unser Überblick zur <a href="https://hth-computer.de/notare/it-sicherheit-fuer-notariate/">IT-Sicherheit für Notariate</a>. Eine kompakte Übersicht aller Bausteine liefert die <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/it-checkliste-furs-notariat/">IT-Checkliste fürs Notariat</a>.</p>



<h2 id="h-haufige-fragen-zur-digitalen-akte-im-notariat" class="wp-block-heading">Häufige Fragen zur digitalen Akte im Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Fragen aus der Praxis der Notariate beantworten wir hier kurz.</p>



<div class="wp-block-esab-accordion esab-s00tlfj1" data-mode="individual" data-close="true"><div class="esab__container">
<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was ist die digitale Akte im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat ist die elektronische Führung notarieller Akten und Verzeichnisse nach der NotAktVV. Sie umfasst das elektronische Urkundenverzeichnis, die elektronische Urkundensammlung im elektronischen Urkundenarchiv der Bundesnotarkammer und die optional elektronisch geführte Nebenakte.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Ist die elektronische Aktenführung im Notariat Pflicht?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Teilweise. Das elektronische Urkundenverzeichnis und das Verwahrungsverzeichnis sind seit dem 1. Januar 2022 zwingend elektronisch. Seit dem 1. Juli 2022 werden neu errichtete Urkunden in die elektronische Urkundensammlung überführt. Die elektronische Nebenakte ist dagegen optional.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was unterscheidet die digitale Akte im Notariat von der E-Akte der Verwaltung?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte der Verwaltung dient der medienbrucharmen Bearbeitung von Vorgängen und beruht auf dem E-Government-Recht. Die digitale Akte im Notariat folgt der NotAktVV und der Bundesnotarordnung. Ihr Fokus liegt auf Beweiskraft, Unversehrtheit und einer Verwahrung von bis zu 100 Jahren.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Darf die Nebenakte im Notariat elektronisch geführt werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Die elektronische Nebenakte ist zulässig, wenn die Nebenakten und ihre Dokumente nach § 43 NotAktVV durch einen strukturierten Datensatz beschrieben sind und die Akte jederzeit in das Dateiformat der elektronischen Urkundensammlung (PDF/A) überführt werden kann. Der Speicherort bleibt an die Geschäftsstelle gebunden.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wie lange müssen notarielle Urkunden aufbewahrt werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Das Urkundenverzeichnis und die elektronische Urkundensammlung werden 100 Jahre verwahrt. Die Urkundensammlung in Papierform und das Verwahrungsverzeichnis werden 30 Jahre aufbewahrt (§ 50 NotAktVV). Für die Nebenakte gilt eine Aufbewahrungsfrist von 7 Jahren ab dem Kalenderjahr nach Abschluss des Amtsgeschäfts; bei berechtigtem Interesse ist eine Verlängerung auf höchstens 30 Jahre möglich (§ 52 NotAktVV).</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wo dürfen elektronische Akten im Notariat gespeichert werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Außerhalb der Geschäftsstelle nur im elektronischen Urkundenarchiv oder im künftigen elektronischen Notariatsaktenspeicher nach § 78k BNotO. Eine dauerhafte Speicherung der elektronischen Nebenakte in einer frei gewählten Cloud ist nicht zulässig.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Welche Software brauche ich für die digitale Akte im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Für die Verzeichnisse, das elektronische Urkundenarchiv und das beN nutzen Notariate die Plattform XNP. Für die elektronische Nebenakte ist eine Software nötig, die die Vorgaben nach § 43 NotAktVV erfüllt — viele Notariate setzen dafür ihre Notariatssoftware wie TriNotar ein. Die passende Softwareausstattung stellt sicher, dass sich die Akte jederzeit in das PDF/A-Format überführen lässt.</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-digitale-aktenfuhrung-mit-hth-aufsetzen" class="wp-block-heading">Digitale Aktenführung mit HTH aufsetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Akte im Notariat verbindet Recht, Software und IT-Sicherheit. Genau an dieser Schnittstelle arbeiten wir. HTH betreut über 150 Notariate bundesweit und richtet die elektronische Aktenführung so ein, dass sie zur NotAktVV passt, im Alltag funktioniert und langfristig sicher bleibt. Wir kennen die Anbindung an <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar/">TriNotar</a> und den elektronischen Rechtsverkehr aus der täglichen Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über alle IT-Leistungen für Notariate finden Sie auf unserer <a href="https://hth-computer.de/notare/">Seite für Notare</a>. Wenn Sie als Notar die digitale Akte in Ihrem Notariat prüfen oder neu aufsetzen möchten, sprechen Sie kurz mit uns über eine Beratung.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://hth-computer.de/beratungsgespraech-anmeldung/?utm_source=digitale-akte-notariat">Jetzt unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren</a></div>
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<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [{"@type": "Question", "name": "Was ist die digitale Akte im Notariat?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die digitale Akte im Notariat ist die elektronische Führung notarieller Akten und Verzeichnisse nach der NotAktVV. Sie umfasst das elektronische Urkundenverzeichnis, die elektronische Urkundensammlung im elektronischen Urkundenarchiv der Bundesnotarkammer und die optional elektronisch geführte Nebenakte."}}, {"@type": "Question", "name": "Ist die elektronische Aktenführung im Notariat Pflicht?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Teilweise. Das elektronische Urkundenverzeichnis und das Verwahrungsverzeichnis sind seit dem 1. Januar 2022 zwingend elektronisch. Seit dem 1. Juli 2022 werden neu errichtete Urkunden in die elektronische Urkundensammlung überführt. Die elektronische Nebenakte ist dagegen optional."}}, {"@type": "Question", "name": "Was unterscheidet die digitale Akte im Notariat von der E-Akte der Verwaltung?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die E-Akte der Verwaltung dient der medienbrucharmen Bearbeitung von Vorgängen und beruht auf dem E-Government-Recht. Die digitale Akte im Notariat folgt der NotAktVV und der Bundesnotarordnung. Ihr Fokus liegt auf Beweiskraft, Unversehrtheit und einer Verwahrung von bis zu 100 Jahren."}}, {"@type": "Question", "name": "Darf die Nebenakte im Notariat elektronisch geführt werden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Ja. Die elektronische Nebenakte ist zulässig, wenn die Nebenakten und ihre Dokumente nach § 43 NotAktVV durch einen strukturierten Datensatz beschrieben sind und die Akte jederzeit in das Dateiformat der elektronischen Urkundensammlung (PDF/A) überführt werden kann. Der Speicherort bleibt an die Geschäftsstelle gebunden."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie lange müssen notarielle Urkunden aufbewahrt werden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Das Urkundenverzeichnis und die elektronische Urkundensammlung werden 100 Jahre verwahrt. Die Urkundensammlung in Papierform und das Verwahrungsverzeichnis werden 30 Jahre aufbewahrt (§ 50 NotAktVV). Für die Nebenakte gilt eine Aufbewahrungsfrist von 7 Jahren ab dem Kalenderjahr nach Abschluss des Amtsgeschäfts; bei berechtigtem Interesse ist eine Verlängerung auf höchstens 30 Jahre möglich (§ 52 NotAktVV)."}}, {"@type": "Question", "name": "Wo dürfen elektronische Akten im Notariat gespeichert werden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Außerhalb der Geschäftsstelle nur im elektronischen Urkundenarchiv oder im künftigen elektronischen Notariatsaktenspeicher nach § 78k BNotO. Eine dauerhafte Speicherung der elektronischen Nebenakte in einer frei gewählten Cloud ist nicht zulässig."}}, {"@type": "Question", "name": "Welche Software brauche ich für die digitale Akte im Notariat?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Für die Verzeichnisse, das elektronische Urkundenarchiv und das beN nutzen Notariate die Plattform XNP. Für die elektronische Nebenakte ist eine Software nötig, die die Vorgaben nach § 43 NotAktVV erfüllt — viele Notariate setzen dafür ihre Notariatssoftware wie TriNotar ein. Die passende Softwareausstattung stellt sicher, dass sich die Akte jederzeit in das PDF/A-Format überführen lässt."}}]}</script>
<script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "BreadcrumbList", "itemListElement": [{"@type": "ListItem", "position": 1, "name": "Start", "item": "https://hth-computer.de/"}, {"@type": "ListItem", "position": 2, "name": "IT-Wissen", "item": "https://hth-computer.de/it-wissen/"}, {"@type": "ListItem", "position": 3, "name": "Digitale Akte im Notariat: elektronische Aktenführung nach NotAktVV", "item": "https://hth-computer.de/it-wissen/digitale-akte-notariat/"}]}</script>
<p>Der Beitrag <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/digitale-akte-notariat/">Digitale Akte im Notariat: elektronische Aktenführung nach NotAktVV</a> erschien zuerst auf <a href="https://hth-computer.de">HTH Computer</a>.</p>
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		<title>TriNotar-Update sicher durchführen — so läuft es in der Praxis</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/trinotar-update-anleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Hölzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:03:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein TriNotar-Update ist die Installation einer neuen Version der Notariatssoftware von Wolters Kluwer. Der Hersteller stellt Updates ausschließlich über das Internet bereit, und die Installation startet immer manuell — nie automatisch im Hintergrund. Genau das macht den Vorgang gut planbar: angekündigtes Wartungsfenster, Prüfpunkt als Absicherung, Update, kurzer Funktionstest, Freigabe. Aktuelle Version: Build 26.9.27575 vom 16. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein TriNotar-Update ist die Installation einer neuen Version der Notariatssoftware von Wolters Kluwer. Der Hersteller stellt Updates ausschließlich über das Internet bereit, und die Installation startet immer manuell — nie automatisch im Hintergrund. Genau das macht den Vorgang gut planbar: angekündigtes Wartungsfenster, Prüfpunkt als Absicherung, Update, kurzer Funktionstest, Freigabe.</strong> Aktuelle Version: Build 26.9.27575 vom 16. Juni 2026 (Stand: Juli 2026).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein TriNotar-Update ist kein Großprojekt. Entscheidend ist nicht technische Komplexität, sondern Disziplin in der Reihenfolge. Diese Anleitung zeigt den Ablauf, mit dem wir in der <a href="https://hth-computer.de/notare/">IT-Betreuung für Notariate</a> — über 100 Notariate bundesweit — TriNotar-Updates als Routine durchführen.</p>



<h2 id="h-wie-trinotar-updates-technisch-funktionieren" class="wp-block-heading">Wie TriNotar-Updates technisch funktionieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Eigenschaften der Update-Mechanik bestimmen den ganzen Ablauf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Updates kommen ausschließlich online.</strong> Wolters Kluwer veröffentlicht neue Versionen samt <a href="https://www.wolterskluwer.com/de-de/solutions/trinotar/kunden/updates">Update-Dokumentation und Änderungshistorie</a>; installiert wird über die Online-Update-Anwendung, das TriNotar-Update-System.</li>



<li><strong>Der Start ist immer manuell.</strong> Laut Hersteller-Dokumentation wird ein Online-Update ausschließlich manuell durch einen Benutzer gestartet und läuft dann automatisch durch. Eine zeitgesteuerte Selbst-Aktualisierung gibt es aus Sicherheitsgründen nicht — das Wartungsfenster bestimmen Sie.</li>



<li><strong>Die Verteilung läuft zentral.</strong> Der IT-Dienstleister installiert das Update auf dem Applikationsserver, auf dem sich auch die TriNotar-Datenbanken befinden. Arbeitsplätze und Terminalserver versorgt anschließend ein interner Update-Dienst — die neue Version zieht beim nächsten Start von TriNotar nach.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Gesamtüberblick zu <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar/">TriNotar im Notariat</a> — Module, Schnittstellen und HTH-Leistungen — finden Sie auf unserer TriNotar-Seite.</p>



<h2 id="h-der-update-ablauf-aus-der-notariats-praxis" class="wp-block-heading">Der Update-Ablauf aus der Notariats-Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der folgende Ablauf ist unser Standard in betreuten Notariaten. Das Prinzip: erst absichern, dann aktualisieren, dann testen.</p>



<h3 id="h-vor-dem-update-termin-und-vorbereitung" class="wp-block-heading">Vor dem Update: Termin und Vorbereitung</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Update-Verfügbarkeit prüfen.</strong> Grundlage sind die Update-Unterlagen des Herstellers; die Änderungshistorie zeigt, was die neue Version mitbringt. Üblicherweise prüft der IT-Dienstleister dies bei betreuten Notariaten regelmäßig.</li>



<li><strong>Termin mit dem Notariat abstimmen.</strong> Das Wartungsfenster liegt außerhalb der Beurkundungszeiten. Außerdem werden Updates vor Notariats-Hochzeiten oder Großbeurkundungen verschoben – schließlich lohnt kein Update einen Beurkundungs-Ausfall.</li>



<li><strong>Monitoring in den Wartungsmodus setzen.</strong> Die betroffenen Server — Applikationsserver, Virtualisierungs-Host, Terminalserver — werden für den Update-Zeitraum in den Wartungsmodus der Überwachung gesetzt. Dadurch laufen keine Fehlalarme auf, und nach dem Update greift das Monitoring nahtlos wieder.</li>
</ol>



<h3 id="h-eine-stunde-vorher-das-team-informieren" class="wp-block-heading">Eine Stunde vorher: das Team informieren</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Mitarbeiter informieren.</strong> Das Notariat erhält die Information, um wie viel Uhr das Update startet — verbunden mit der Bitte, dass alle Mitarbeiter TriNotar und die Office-Produkte beenden. Offene Word-Dokumente sind eine der häufigsten Ursachen für hängende Update-Läufe; allgemeine <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/updatepannen-ade/">Fehler beim Updaten</a> behandeln wir in einem eigenen Artikel.</li>
</ol>



<h3 id="h-kurz-vor-dem-update-absichern" class="wp-block-heading">Kurz vor dem Update: absichern</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Prüfpunkt setzen.</strong> Rund 15 Minuten vor dem Start wird auf dem Virtualisierungs-Host ein Hyper-V-Prüfpunkt des Applikationsservers erstellt. Das ist der definierte Rückkehrpunkt, falls etwas schiefgeht — der BSI-IT-Grundschutz fordert für jedes Patchen eine Rückfall-Lösung. Der Prüfpunkt ergänzt die reguläre <a href="https://hth-computer.de/leistungen/managed-services/managed-backup/">Datensicherung</a>, er ersetzt sie nicht; den größeren Rahmen beschreibt der <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/it-notfallplan/">IT-Notfallplan</a>.</li>



<li><strong>Angemeldete Nutzer prüfen.</strong> Direkt vor dem Start wird am Applikationsserver kontrolliert, wer noch in TriNotar angemeldet ist. Ist noch jemand aktiv, klärt das ein kurzer Anruf im Notariat.</li>
</ol>



<h3 id="h-das-update-durchfuhren" class="wp-block-heading">Das Update durchführen</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Systemdienst neu starten.</strong> Der TriNotar-Umgebungsdienst wird neu gestartet, damit die Installation auf einem sauberen Stand aufsetzt.</li>



<li><strong>Update installieren.</strong> Das TriNotar-Update-System wird gestartet und die Installation angestoßen — ab hier läuft sie automatisch durch.</li>
</ol>



<h3 id="h-nach-dem-update-testen-und-freigeben" class="wp-block-heading">Nach dem Update: testen und freigeben</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Funktionstest.</strong> Der IT-Dienstleister startet TriNotar zunächst testweise auf dem Applikationsserver. Anschließend öffnet er TriNotar auf den Terminalservern, damit die Client-Aktualisierung durchläuft. Falls sie nicht automatisch startet, stößt er das Update direkt auf dem jeweiligen Terminalserver an. Zum Test gehören ein geöffneter Vorgang, ein Probedruck — und ein kurzer Blick auf die Anbindung an XNP und das besondere elektronische Notarpostfach (beN); Anwaltsnotare prüfen ergänzend das beA. Hintergründe zu den Übermittlungswegen liefert unser Artikel zum <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/elektronischer-rechtsverkehr/">elektronischen Rechtsverkehr im Notariat</a>.</li>



<li><strong>Freigabe und Nachbereitung.</strong> Das Notariat erhält telefonisch die Rückmeldung, dass das System wieder bereit ist — verbunden mit einem testweisen Start durch die Mitarbeiter. Einen Tag später löscht der IT-Dienstleister den Prüfpunkt, sofern der Betrieb stabil läuft. Prüfpunkte dienen ausschließlich als Absicherung für den Update-Tag und ersetzen kein dauerhaftes Backup. Damit endet auch der Wartungsmodus im Monitoring.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie möchten TriNotar-Updates nicht selbst durchführen?</strong> HTH übernimmt den kompletten Ablauf — von der Verfügbarkeits-Prüfung bis zur Freigabe — als planbaren Service. <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar-leistungen/trinotar-beratung/">Jetzt unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren</a>.</p>



<h2 id="h-der-ablauf-im-uberblick" class="wp-block-heading">Der Ablauf im Überblick</h2>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Schritt</th><th>Zeitpunkt</th><th>Zweck</th></tr></thead><tbody><tr><td>Verfügbarkeit prüfen, Termin abstimmen</td><td>Tage vorher</td><td>Neue Version kennen, Wartungsfenster festlegen</td></tr><tr><td>Monitoring-Wartungsmodus</td><td>Update-Zeitraum</td><td>Keine Fehlalarme</td></tr><tr><td>Team-Information</td><td>1 Stunde vorher</td><td>TriNotar und Office beenden</td></tr><tr><td>Prüfpunkt setzen</td><td>15 Minuten vorher</td><td>Rückkehrpunkt (Fallback)</td></tr><tr><td>Anmelde-Check</td><td>Direkt vorher</td><td>Keine aktiven Sitzungen</td></tr><tr><td>Dienst-Neustart, Update installieren</td><td>Wartungsfenster</td><td>Sauberer Stand, Installation</td></tr><tr><td>Test und Freigabe</td><td>Direkt danach</td><td>Applikationsserver, Terminalserver, Schnittstellen</td></tr><tr><td>Prüfpunkt löschen</td><td>1 Tag danach</td><td>Nachbereitung, Normalbetrieb</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-wann-selbst-wann-mit-dienstleister" class="wp-block-heading">Wann selbst, wann mit Dienstleister?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Notariate mit technisch versiertem Personal können TriNotar selbst aktualisieren — der Vorgang ist überschaubar, die Hersteller-Unterlagen sind solide. Begleitung lohnt sich vor allem in drei Konstellationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es gibt keinen definierten Ablauf für Wartungsfenster, Absicherung und Test — jedes Update wird improvisiert.</li>



<li>Die Umgebung ist virtualisiert und mit Terminalservern aufgebaut, aber intern fehlt die Routine mit Prüfpunkten und Client-Verteilung.</li>



<li>Niemand prüft regelmäßig, ob eine neue Version verfügbar ist — die Installation veraltet unbemerkt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">HTH übernimmt den Ablauf wahlweise als Begleitung oder komplett als Service. Ergänzend bereiten <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar-leistungen/trinotar-schulungen/">TriNotar-Schulungen</a> Ihr Team auf geänderte Funktionen nach dem Versions-Wechsel vor.</p>



<h2 id="h-haufige-fragen-zum-trinotar-update" class="wp-block-heading">Häufige Fragen zum TriNotar-Update</h2>



<div class="wp-block-esab-accordion esab-s00tlfj1" data-mode="individual" data-close="true"><div class="esab__container">
<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Muss ich ein TriNotar-Update manuell starten?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Wolters Kluwer stellt Updates ausschließlich online bereit; die Installation wird immer manuell gestartet und läuft dann automatisch durch. Eine zeitgesteuerte Selbst-Aktualisierung gibt es aus Sicherheitsgründen nicht — das Wartungsfenster bestimmen Sie selbst.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wie lange dauert ein TriNotar-Update?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Das hängt von der Umgebung ab: Anzahl der Arbeitsplätze, Terminalserver, Datenbestand. Mit sauberer Vorbereitung reicht in der Regel ein kurzes, angekündigtes Wartungsfenster außerhalb der Bürozeiten — danach arbeitet das Team direkt weiter.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was muss vor einem TriNotar-Update abgesichert werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Zwei Dinge: eine aktuelle Datensicherung und ein Prüfpunkt (Snapshot) des Applikationsservers auf dem Virtualisierungs-Host. Der Prüfpunkt ist der schnelle Rückkehrpunkt für den Update-Tag und wird einen Tag nach dem erfolgreichen Update wieder gelöscht.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was passiert auf den Terminalservern?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation auf dem Applikationsserver wird TriNotar auf jedem Terminalserver einmal gestartet, damit die Client-Aktualisierung durchläuft. Startet sie nicht automatisch, wird das Update dort lokal angestoßen. Erst wenn alle Terminalserver auf dem neuen Stand sind, wird das System freigegeben.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wann ist der beste Zeitpunkt für ein TriNotar-Update?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Außerhalb der Beurkundungszeiten, abgestimmt mit dem Notariat. Eine Stunde vor dem Start werden alle Mitarbeiter informiert und beenden TriNotar sowie die Office-Produkte. Vor Notariats-Hochzeiten oder Großbeurkundungen wird das Update verschoben.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wie erfahre ich von einer neuen TriNotar-Version?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Über die Update-Dokumentation und Änderungshistorie von Wolters Kluwer. Aktuell ist Build 26.9.27575 vom 16. Juni 2026 (Stand: Juli 2026). In betreuten Notariaten übernimmt der IT-Dienstleister die regelmäßige Prüfung — Sie erfahren dann direkt einen Termin-Vorschlag.</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-hth-als-trinotar-begleitung" class="wp-block-heading">HTH als TriNotar-Begleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">HTH betreut über 100 Notariate bundesweit — TriNotar-Updates gehören bei uns zur Routine, mit festem Ablauf von der Verfügbarkeits-Prüfung bis zur Freigabe. Sie möchten wissen, wie das für Ihr Notariat aussieht? Sprechen Sie kurz mit uns über eine <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar-leistungen/trinotar-beratung/">TriNotar-Beratung</a>. Das Erstgespräch ist kostenfrei und dreißig Minuten lang.</p>



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<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [{"@type": "Question", "name": "Muss ich ein TriNotar-Update manuell starten?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Ja. Wolters Kluwer stellt Updates ausschließlich online bereit; die Installation wird immer manuell gestartet und läuft dann automatisch durch. Eine zeitgesteuerte Selbst-Aktualisierung gibt es aus Sicherheitsgründen nicht — das Wartungsfenster bestimmen Sie selbst."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie lange dauert ein TriNotar-Update?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Das hängt von der Umgebung ab: Anzahl der Arbeitsplätze, Terminalserver, Datenbestand. Mit sauberer Vorbereitung reicht in der Regel ein kurzes, angekündigtes Wartungsfenster außerhalb der Bürozeiten — danach arbeitet das Team direkt weiter."}}, {"@type": "Question", "name": "Was muss vor einem TriNotar-Update abgesichert werden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Zwei Dinge: eine aktuelle Datensicherung und ein Prüfpunkt (Snapshot) des Applikationsservers auf dem Virtualisierungs-Host. Der Prüfpunkt ist der schnelle Rückkehrpunkt für den Update-Tag und wird einen Tag nach dem erfolgreichen Update wieder gelöscht."}}, {"@type": "Question", "name": "Was passiert auf den Terminalservern?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nach der Installation auf dem Applikationsserver wird TriNotar auf jedem Terminalserver einmal gestartet, damit die Client-Aktualisierung durchläuft. Startet sie nicht automatisch, wird das Update dort lokal angestoßen. Erst wenn alle Terminalserver auf dem neuen Stand sind, wird das System freigegeben."}}, {"@type": "Question", "name": "Wann ist der beste Zeitpunkt für ein TriNotar-Update?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Außerhalb der Beurkundungszeiten, abgestimmt mit dem Notariat. Eine Stunde vor dem Start werden alle Mitarbeiter informiert und beenden TriNotar sowie die Office-Produkte. Vor Notariats-Hochzeiten oder Großbeurkundungen wird das Update verschoben."}}, {"@type": "Question", "name": "Wie erfahre ich von einer neuen TriNotar-Version?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Über die Update-Dokumentation und Änderungshistorie von Wolters Kluwer. Aktuell ist Build 26.9.27575 vom 16. Juni 2026 (Stand: Juli 2026). In betreuten Notariaten übernimmt der IT-Dienstleister die regelmäßige Prüfung."}}]}</script>



<script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "HowTo", "name": "TriNotar-Update sicher durchführen — so läuft es in der Praxis", "description": "Der bewährte Ablauf für ein sicheres TriNotar-Update im Notariat — von der Verfügbarkeits-Prüfung bis zur Freigabe.", "step": [{"@type": "HowToStep", "position": 1, "name": "Update-Verfügbarkeit prüfen", "text": "Update-Unterlagen und Änderungshistorie des Herstellers prüfen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 2, "name": "Termin mit dem Notariat abstimmen", "text": "Wartungsfenster außerhalb der Beurkundungszeiten festlegen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 3, "name": "Monitoring in den Wartungsmodus setzen", "text": "Betroffene Server für den Update-Zeitraum in den Wartungsmodus der Überwachung setzen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 4, "name": "Mitarbeiter informieren", "text": "Eine Stunde vorher: Startzeit ankündigen, TriNotar und Office-Produkte beenden lassen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 5, "name": "Prüfpunkt setzen", "text": "Rund 15 Minuten vorher einen Hyper-V-Prüfpunkt des Applikationsservers erstellen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 6, "name": "Angemeldete Nutzer prüfen", "text": "Direkt vor dem Start kontrollieren, wer noch in TriNotar angemeldet ist."}, {"@type": "HowToStep", "position": 7, "name": "Systemdienst neu starten", "text": "Den TriNotar-Umgebungsdienst neu starten."}, {"@type": "HowToStep", "position": 8, "name": "Update installieren", "text": "Das TriNotar-Update-System starten und die Installation anstoßen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 9, "name": "Funktionstest", "text": "TriNotar auf Applikationsserver und Terminalservern starten, Vorgang, Druck und Schnittstellen prüfen."}, {"@type": "HowToStep", "position": 10, "name": "Freigabe und Nachbereitung", "text": "Telefonische Rückmeldung ans Notariat; Prüfpunkt einen Tag später löschen."}]}</script>



<script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "BreadcrumbList", "itemListElement": [{"@type": "ListItem", "position": 1, "name": "Start", "item": "https://hth-computer.de/"}, {"@type": "ListItem", "position": 2, "name": "IT-Wissen", "item": "https://hth-computer.de/it-wissen/"}, {"@type": "ListItem", "position": 3, "name": "TriNotar-Update sicher durchführen — so läuft es in der Praxis", "item": "https://hth-computer.de/it-wissen/trinotar-update-anleitung/"}]}</script>
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		<item>
		<title>Cloud im Notariat: Was die Bundesnotarkammer 2026 klargestellt hat</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/cloud-im-notariat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Roemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 05:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cloud Nutzung im Notariat ist nach dem BNotK-Rundschreiben Nr. 1/2026 vom 02.02.2026 grundsätzlich zulässig — aber nur für Hilfsmittel nach § 35 Abs. 2 Satz 2 BNotO, nicht für Akten und Verzeichnisse. Die führende elektronische Nebenakte muss in der Geschäftsstelle gespeichert bleiben. Darüber hinaus dürfen Daten in der Cloud liegen, solange sie mindestens einmal pro [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Cloud Nutzung im Notariat ist nach dem BNotK-Rundschreiben Nr. 1/2026 vom 02.02.2026 grundsätzlich zulässig — aber nur für Hilfsmittel nach § 35 Abs. 2 Satz 2 BNotO, nicht für Akten und Verzeichnisse. Die führende elektronische Nebenakte muss in der Geschäftsstelle gespeichert bleiben. Darüber hinaus dürfen Daten in der Cloud liegen, solange sie mindestens einmal pro Woche in die Geschäftsstelle synchronisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesnotarkammer hat ihre Klarstellung im Februar 2026 veröffentlicht, weil sich Anfragen zur Cloud Nutzung im Notariat häufen. Gleichzeitig drängt Microsoft mit Microsoft 365 in die Kanzleien — der Hessen-Datenschutzbeauftragte hat dazu im November 2025 einen 76-Seiten-Bericht veröffentlicht. Für eine Einzelkanzlei mit drei bis fünf Mitarbeitenden bedeutet das: Hilfsmittel-Dateien dürfen in der Cloud liegen, der Notar braucht aber eine belastbare Architektur und einen Notfallplan.</p>



<h2 id="h-cloud-nutzung-im-notariat-die-bnotk-klarstellung-kurz-erklart" class="wp-block-heading">Cloud Nutzung im Notariat: die BNotK-Klarstellung kurz erklärt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rundschreiben Nr. 1/2026 der Bundesnotarkammer trägt drei Punkte zusammen, die Notarinnen und Notare 2026 wissen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens: Das notarielle Berufsrecht steht der Cloud Nutzung nicht entgegen — solange die berufsrechtlichen Vorgaben zum Speicherort beachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens: Datenschutz und Verschwiegenheit gelten zusätzlich. Die DSGVO-Pflichten sind im Notariat strenger als in vielen anderen Branchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens: Microsoft 365 darf in der Notarkanzlei eingesetzt werden — aber nur mit der „Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger&#8220; und einer richtigen Konfiguration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir betreuen seit 30 Jahren Notarkanzleien im Raum Köln/Bonn und übersetzen diese Vorgaben in unserer Praxis in konkrete IT-Architektur. Im Folgenden die drei Säulen im Detail.</p>



<h2 id="h-akten-oder-hilfsmittel-der-entscheidende-unterschied-35-bnoto" class="wp-block-heading">Akten oder Hilfsmittel? Der entscheidende Unterschied (§ 35 BNotO)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesnotarkammer trennt klar zwischen zwei Kategorien:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Kategorie</th><th>Beispiele</th><th>Cloud erlaubt?</th></tr></thead><tbody><tr><td>Akten und Verzeichnisse</td><td>Nebenakten, Generalakten, Sammelakten, Urkundsverzeichnis</td><td><strong>Nein</strong> — nur in der Geschäftsstelle oder im künftigen Elektronischen Notaraktenspeicher (§ 78k BNotO)</td></tr><tr><td>Hilfsmittel nach § 35 Abs. 2 Satz 2 BNotO</td><td>Urkundsentwürfe, Online-Textverarbeitung, mobile Endgeräte, Sicherungskopien, fortlaufende Synchronisation</td><td><strong>Ja</strong>, sofern Datenschutz und Verschwiegenheit gewahrt sind</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfsmittel sind technische oder organisatorische Mittel, die nicht selbst Akten darstellen, aber deren Erstellung, Bearbeitung oder Sicherung dienen. Das ist der Spielraum für eine pragmatische Cloud Nutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret heißt das: Eine Urkundsentwurfs-Datei darf in einer Cloud Lösung erstellt, bearbeitet und gespeichert werden. Sie muss aber spätestens innerhalb einer Woche in die elektronische oder papiergebundene Akte in der Geschäftsstelle übernommen werden. Die Cloud Fassung bleibt dann Hilfsmittel und wird nicht Bestandteil der Akte.</p>



<h2 id="h-die-1-woche-regel-und-der-notfallplan" class="wp-block-heading">Die 1-Woche-Regel und der Notfallplan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem BNotK Rundschreiben ergibt sich eine praktische Mindestanforderung: Cloud Daten im Alltagsbetrieb müssen mindestens einmal pro Woche auf einem Server oder Speichermedium in der Geschäftsstelle gespeichert werden. Damit ist die Verfügbarkeit selbst dann gesichert, wenn ein Cloud Anbieter vollständig ausfällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesnotarkammer hat dazu im Rundschreiben Nr. 1/2026 eine klare Erwartung formuliert: Notarinnen und Notare bleiben selbst im Fall eines vollständigen Zugriffsverlusts auf Cloud Dienste unmittelbar arbeitsfähig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei zentraler Notarsoftware in der Cloud gilt zusätzlich: Der Anbieter muss einen belastbaren Notfallplan vorlegen. Sonst riskiert die Kanzlei einen Stillstand, der mit der berufsrechtlichen Verfügbarkeitspflicht nicht vereinbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Praxis prüfen wir Cloud Anbieter gegen fünf Notfallplan-Kriterien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wiederanlauf-Zeit (RTO)</strong> für den vollständigen Zugriffsverlust</li>



<li><strong>Datenverlust-Toleranz (RPO)</strong> in Stunden</li>



<li><strong>Geografische Standort-Redundanz</strong> der Rechenzentren</li>



<li><strong>Off-Cloud-Export-Pfad</strong> für den Notfall (Notar bleibt arbeitsfähig)</li>



<li><strong>Vertragliche Service-Level</strong> mit konkreten Zeit- und Strafzusagen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine cloudbasierte Notarsoftware ohne diese Notfallplan-Bausteine ist im Sinne der BNotK-Vorgaben nicht ausreichend abgesichert.</p>



<h2 id="h-microsoft-365-in-der-notarkanzlei-zulassig-aber-nur-richtig-konfiguriert" class="wp-block-heading">Microsoft 365 in der Notarkanzlei: zulässig — aber nur richtig konfiguriert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Microsoft 365 ist nach aktuellem Stand der Bundesnotarkammer berufsrechtlich zulässig, soweit zwei Voraussetzungen erfüllt sind. Erstens: Mit Microsoft wird die „Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger&#8220; abgeschlossen. Zweitens: Die technische Konfiguration ist auf vertrauliches Arbeiten ausgerichtet — nicht auf die Microsoft-Standardeinstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hessische Datenschutzbeauftragte hat dazu im November 2025 ein ausführliches Whitepaper mit 76 Seiten Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Dieses Whitepaper ist die derzeit beste öffentliche Referenz für eine M365-Cloud Konfiguration in einer Kanzlei. Aus dem Whitepaper und unserer Praxis sind die wichtigsten Konfigurations-Schritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenstandort Deutschland</strong> in den Microsoft-365-Geschäftsabonnement-Einstellungen festlegen</li>



<li><strong>Telemetrie-Datenfluss</strong> auf die niedrigste Stufe reduzieren</li>



<li><strong>Connected-Services-Standardabschaltung</strong> für nicht zwingend nötige Cloud-Services</li>



<li><strong>OneDrive-Backup-Pfad</strong> so konfigurieren, dass Akten-Inhalte nicht versehentlich synchronisiert werden</li>



<li><strong>Conditional Access</strong> in Microsoft Entra ID auf Notar-Mitarbeiter eng konfigurieren</li>



<li><strong>Audit-Logging</strong> aktivieren und mindestens 90 Tage vorhalten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer fünfköpfigen Anwaltsnotar-Kanzlei in Köln/Bonn haben wir genau diese Architektur im Frühjahr 2026 umgesetzt. Microsoft 365 läuft als Hilfsmittel, die elektronische Nebenakte bleibt auf einem Server in der Geschäftsstelle, eine wöchentliche Synchronisation erfolgt automatisch. Der DSGVO-Audit war problemlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Microsoft 365 ist ein Hilfsmittel. Akten und Verzeichnisse dürfen nicht vollständig dort ausgelagert werden. Wer auf das volle Microsoft-Office-Paket lokal verzichten möchte, kann auch Microsoft Office 2024 lokal installieren — die offline-Variante ist berufsrechtlich unproblematisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleiches Prinzip gilt für die Fachsoftware: geordnete Updates statt Ad-hoc — siehe unsere <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/trinotar-update-anleitung/">TriNotar-Update-Anleitung</a>.</p>



<h2 id="h-europaisch-oder-amerikanisch-die-auswahl-des-cloud-anbieters" class="wp-block-heading">Europäisch oder amerikanisch? Die Auswahl des Cloud Anbieters</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die BNotK empfiehlt eine systematische und wiederkehrende Prüfung europäischer Cloud-Angebote. In sensiblen Bereichen sollen sie gegenüber amerikanischen Angeboten bevorzugt werden, sofern sie leistungsfähig und verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hintergrund: US-Anbieter sind dem US-CLOUD Act von 2018 unterworfen. US-Behörden können bei gültigem Gerichtsbeschluss Daten herausverlangen — auch wenn diese auf Servern in Deutschland liegen. Das betrifft nach aktuellem Stand Microsoft, AWS und Google.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EU-US Data Privacy Framework (DPF) wurde am 03.09.2025 vom EuG bestätigt. Ein DSGVO-konformer Einsatz US-amerikanischer Cloud Dienste ist damit grundsätzlich möglich. Aber: Das Gericht hat klargestellt, dass die EU-Kommission das Datenschutz-Niveau fortlaufend prüfen muss. Es besteht das nicht auszuschließende Risiko, dass der EuGH den Beschluss kippt — wie bei Safe Harbour und Privacy Shield zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Optionen stehen für eine Notarkanzlei zur Auswahl:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reine EU-Cloud Anbieter</strong> mit Sitz und Datenverarbeitung im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), ohne Drittstaaten-Konzernmutter — datenschutzrechtlich der sicherste Weg</li>



<li><strong>Souveräne Cloud-Angebote</strong> auf Basis US-amerikanischer Cloud-Technologie, aber als selbstständige Unternehmen mit Sitz im EWR (z. B. Delos Cloud, OVHcloud)</li>



<li><strong>US-Anbieter mit DPF-Zertifizierung</strong> wie Microsoft 365 mit Datenstandort Deutschland — möglich, aber mit DPF-Restrisiko</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Welcher Weg für eine konkrete Kanzlei richtig ist, hängt von der Software-Landschaft (TriNotar oder andere Notarsoftware), dem Mitarbeiter-Setup und den Compliance-Präferenzen ab. Wir empfehlen für sensible Akten-Inhalte konsequent EU-Anbieter — Microsoft 365 als Hilfsmittel ist zulässig, wenn der Datenstandort Deutschland gewählt wird.</p>



<h2 id="h-datenschutz-und-verschwiegenheit-die-dsgvo-pflichten-im-uberblick" class="wp-block-heading">Datenschutz und Verschwiegenheit: die DSGVO-Pflichten im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den berufsrechtlichen Vorgaben gilt die DSGVO uneingeschränkt. Aus dem Zusammenspiel mit § 26a BNotO ergeben sich diese Pflichten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verschwiegenheitsvereinbarung in Textform</strong> mit dem Cloud Anbieter (§ 26a Abs. 3 BNotO)</li>



<li><strong>Auftragsverarbeitungsvertrag</strong> nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO — viele Anbieter stellen entsprechende Vorlagen bereit</li>



<li><strong>Datenschutzinformationen</strong> nach Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO um die Cloud Anbieter-Kategorie ergänzen</li>



<li><strong>Verarbeitungsverzeichnis</strong> nach Art. 30 Abs. 1 lit. d DSGVO um die Cloud Anbieter ergänzen</li>



<li><strong>Technische und organisatorische Maßnahmen</strong> nach Art. 32 DSGVO dokumentieren</li>



<li><strong>Datenschutz-Folgenabschätzung</strong> nach Art. 35 DSGVO bei hohem Risiko — bei Microsoft 365 vom Hessen-Datenschutzbeauftragten konkret empfohlen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Datentransfer in die USA kommen zusätzlich die Erlaubnistatbestände aus Art. 44 ff. DSGVO und ein Verarbeitungsverzeichnis-Eintrag für Drittstaaten hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BSI Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (BSI C5) ist ein anerkanntes Zertifizierungs-Schema für Cloud Anbieter. Ein C5-Testat ist kein Pflicht-Kriterium, hilft aber bei der Anbieter-Auswahl nach § 26a Abs. 2 BNotO.</p>



<h2 id="h-haufig-gestellte-fragen" class="wp-block-heading">Häufig gestellte Fragen</h2>



<div class="wp-block-esab-accordion esab-7mxlswsa" data-mode="individual" data-close="true"><div class="esab__container">
<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Ist die Cloud Nutzung im Notariat erlaubt?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja — nach dem BNotK-Rundschreiben Nr. 1/2026 ist die Cloud Nutzung grundsätzlich zulässig, sofern die Vorgaben zum Speicherort eingehalten werden. Hilfsmittel dürfen in der Cloud liegen, Akten und Verzeichnisse müssen in der Geschäftsstelle gespeichert sein.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was unterscheidet Akten von Hilfsmitteln nach § 35 BNotO?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Akten und Verzeichnisse sind die rechtlich relevanten Dokumente der Notar-Tätigkeit — Nebenakten, Generalakten, Urkundsverzeichnis. Hilfsmittel sind technische oder organisatorische Mittel zur Erstellung und Bearbeitung — Entwurfsdateien, Online-Textverarbeitung, mobile Endgeräte.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Darf Microsoft 365 in einer Notarkanzlei eingesetzt werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ja, nach aktuellem Stand der Bundesnotarkammer — aber nur mit zwei Voraussetzungen. Erstens muss mit Microsoft die „Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger&#8220; abgeschlossen werden. Zweitens muss die Konfiguration auf vertrauliches Arbeiten ausgerichtet sein, nicht auf Microsoft-Standardeinstellungen.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was ist die „Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger&#8220;?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Vertragsbaustein, mit dem Microsoft den besonderen Anforderungen von Berufsgeheimnisträgern wie Notaren, Anwälten und Ärzten Rechnung trägt. Sie erweitert die Standard-Auftragsverarbeitungsvereinbarung um spezifische Pflichten. Die Inhalte können sich ändern — eine Einzelfallprüfung bleibt unentbehrlich.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Sollten Notare europäische oder amerikanische Cloud Anbieter wählen?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesnotarkammer empfiehlt eine systematische Prüfung europäischer Angebote. In sensiblen Bereichen sollen sie bevorzugt werden, wenn sie leistungsfähig sind. US-Anbieter bleiben unter DPF zulässig, tragen aber das Restrisiko eines EuGH-Urteils.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Wie oft müssen Cloud Daten in die Geschäftsstelle synchronisiert werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Mindestens einmal pro Woche. Im Alltagsbetrieb empfiehlt sich eine tägliche Synchronisation — beispielsweise einmal pro Arbeitstag. Damit ist die Verfügbarkeit auch bei vollständigem Cloud Ausfall gesichert.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was muss ein Notfallplan für cloudbasierte Notarsoftware enthalten?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Wiederanlauf-Zeit, Datenverlust-Toleranz, Standort-Redundanz, Off-Cloud-Export-Pfad und vertragliche Service-Level. Ohne diese Bausteine ist die berufsrechtliche Verfügbarkeitspflicht nicht erfüllt.</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 id="h-nachster-schritt-cloud-strategie-fur-ihre-notarkanzlei" class="wp-block-heading">Nächster Schritt: Cloud Strategie für Ihre Notarkanzlei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die BNotK-Klarstellung gibt einen klaren Rahmen — die konkrete Umsetzung hängt aber von der Software-Landschaft, dem Mitarbeiter-Setup und den Compliance-Präferenzen jeder Kanzlei ab. Eine Cloud Strategie, die berufsrechtlich, datenschutzkonform und alltagstauglich ist, lässt sich nicht von der Stange nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir prüfen mit Ihnen Ihre aktuelle IT-Landschaft, die Eignung von Microsoft 365 oder europäischen Alternativen, die Akten-vs-Hilfsmittel-Architektur sowie den Notfallplan Ihres Cloud Anbieters. Sie erhalten am Ende eine Roadmap, die zu Ihrer Kanzlei-Größe und Ihrem TriNotar- oder anderen Notarsoftware-Setup passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt <strong><a href="https://hth-computer.de/beratungsgespraech-anmeldung/">unverbindliches Beratungsgespräch zur Cloud Strategie für Ihre Notarkanzlei sichern</a></strong> — kostenfrei, mit konkreter Einschätzung am Ende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Themen aus unserem Wissensbereich: <a href="https://hth-computer.de/notare/it-loesungen-fuer-notariate-und-kanzleien/">IT-Lösungen für Notariate und Kanzleien</a>, <a href="https://hth-computer.de/notare/it-sicherheit-fuer-notariate/">IT-Sicherheit für Notariate gemäß BNotK</a>, <a href="https://hth-computer.de/notare/trinotar/">TriNotar — die zentrale Notarsoftware</a>, <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/microsoft-365-leitfaden-fur-unternehmen/">Microsoft 365 Leitfaden für Unternehmen</a> und <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/cloud-verschluesseln/">Cloud Daten verschlüsseln</a>.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IT-Checkliste fürs Notariat: Diese Technik brauchen Sie für die Online-Beurkundung</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/it-checkliste-furs-notariat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Hölzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:38:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Endpoint Security]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Strategie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hth-computer.de/?p=15690</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie möchten Ihr Notariat digital aufstellen oder planen die nächsten Schritte in Richtung Online-Beurkundung und digitale Präsenzbeurkundung? In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine praxisnahe IT-Checkliste fürs Notariat an die Hand: vom soliden Internetanschluss, über moderne Firewall und Virenschutz. Außerdem geht es um die Ausstattung fürs Beurkundungszimmer und warum Sie für die digitale Unterschrift ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sie möchten Ihr Notariat <strong>digital aufstellen</strong> oder planen die nächsten Schritte in Richtung Online-Beurkundung und digitale Präsenzbeurkundung? In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine <strong>praxisnahe IT-Checkliste</strong> fürs Notariat an die Hand: vom soliden Internetanschluss, über moderne <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/was-ist-eine-firewall/">Firewall</a> und Virenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem geht es um die Ausstattung fürs Beurkundungszimmer und warum Sie für die <strong>digitale Unterschrift</strong> ein zertifiziertes Sign-Pad brauchen und nicht einfach nur ein gewöhnliches Tablet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="IT-Checkliste fürs Notariat: Diese Technik brauchst du für Online-Beurkundung" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/wQ12ljwgdUE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-notariate-werden-immer-digitaler">Notariate werden immer digitaler</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Notariat an sich gilt immer noch eher als konservativ. Doch auch dort setzt ein Wandel ein und <strong>moderne Notariate </strong>werden immer digitaler. Zuletzt wurden etwa die Cloud-Regelungen für Notariate gelockert. Notare dürfen jetzt weitgehende <strong><a href="https://hth-computer.de/it-wissen/cloud-computing-services/">Cloudservices</a> nutzen</strong>. Deren Einsatz war bis Ende des Jahres 2025 noch <strong>stark reglementiert</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-checkliste-fur-das-digitale-notariat">Die Checkliste für das digitale Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist in einem modernem Notariat wirklich nötig, um effizient arbeiten zu können? Unserer Meinung nach sind folgende Dinge wichtig:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ein <strong>solider Internetanschluss</strong> mit Breitbandtechnologie</li>



<li>Moderne<strong> IT-Infrastruktur</strong></li>



<li>Spezialausstattung für das Notariat</li>



<li>Ausstattung für ein m<strong>odernes (Online-)Besprechungszimmer</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-solide-breitbandanschluss">Der solide Breitbandanschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Per se braucht ein Notariat <strong>keinen Glasfaseranschluss</strong> mit x Gbit, um mit der Außenwelt verbunden zu sein. Aber ein Notariat sollte einen Internetanschluss mit mindestens 100 Mbit Geschwindigkeit im Download und 40 Mbit im Upload haben. Da ein <strong>durchschnittliches deutsches Notariat</strong> 10 bis 20 Mitarbeiter:innen hat, ist ein solcher Anschluss völlig ausreichend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb dieser Leistung wird es allerdings <strong>schwierig</strong>. Einer unserer Kunden hatte bis vor kurzem noch einen alten ADSL-Anschluss mit lediglich 16 Mbit. Das hat das Arbeiten für uns schwierig gemacht. Für diesen Kunden konnten wir zum Beispiel <strong>kein Cloud-Backup</strong> abbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bonus-Tipp: Wenn Sie sich in einer Region mit sehr schwacher Internetleistung befinden, kann ein <strong><a href="https://www.netzsieger.de/k/satelliten-internet">satellitengestütztes Produkt</a></strong> – auch wenn es von einem US-amerikanischen Konzern kommt – eine Alternative für die <strong>schnelle Internetversorgung</strong> sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-moderne-it-infrastruktur">Moderne IT-Infrastruktur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um verlässlich digital arbeiten zu können, benötigen Sie eine <strong>gute Infrastruktur</strong>. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Moderne PCs<ul><li>Aktuelle Betriebssysteme</li></ul><ul><li>eine Notarsoftware.</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>eine sichere Arbeitsumgebung mit Virenschutz und Firewall</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden nicht müde, es zu betonen: Die <strong>Sicherheit</strong> ist äußerst wichtig, um nicht mit einem veralteten Router Hackern Tür und Tor zu öffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-richtige-raum-fur-online-besprechungen">Der richtige Raum für Online-Besprechungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Klientengespräche – egal, ob persönlich oder digital – benötigt ein Notariat <strong>entsprechende Räume</strong>. Ein Raum für Online-Besprechungen muss ruhig und ohne Störgeräusche sein. Zudem sollte der Raum über ein <strong>angenehmes Akustik-Profil</strong> verfügen. Das lässt sich durch einen Teppichboden und ein paar Möbel erreichen, die den Schall schlucken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Sie bei Besprechungen ins rechte Licht zu rücken, ist die Beleuchtung wichtig. Ideal ist eine Beleuchtung ohne Gegenlicht. Ein Fenster im Rücken ist <strong>suboptimal</strong>. Besser ist ein seitliches Fenster. Mit Lampen können Sie zusätzliche Akzente setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hintergrund spielt ebenfalls eine Rolle. Er sollte nicht zu chaotisch sein. Was Sie vermeiden sollten, sind <strong>unruhige Hintergründe</strong>. Auch eine große Glasfront im Hintergrund, an der ständig Leute vorbeilaufen, ist suboptimal. Ein aufgeräumter Hintergrund vermittelt ein <strong>professionelles Bild</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Sie gut gesehen werden, ist die Kamera entscheidend. Eine <strong>ordentliche Kamera</strong> mit Full-HD-Auflösung ist heute Standard im Büroalltag. Die integrierten Kameras am Laptop sind nur suboptimal. Wir empfehlen Ihnen, ein paar mehr Euro in die Hand zu nehmen und nicht die günstigste Kamera aus dem nächsten Elektronikmarkt zu kaufen. Eine <strong>gute Kamera</strong> trägt deutlich zu einer guten Kunden- bzw. Klientenerfahrung bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-spezialausstattung-im-notariat-technik-fur-die-digitale-prasenzbeurkundung">Die Spezialausstattung im Notariat: Technik für die digitale Präsenzbeurkundung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Online-Beurkundung und die digitale Präsenzbeurkundung benötigen Sie Zugriff auf <strong>XMP</strong>. Das ist das Postfach, das für die elektronische Beurkundung verwendet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind <strong>zwei Dinge</strong> nötig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein Sign-Pad
<ul class="wp-block-list">
<li>ein Lesegerät.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Früher druckte man im Notariat <strong>die Urkunden</strong> in entsprechender Anzahl aus und händigten jeder Partei ein Exemplar zum Lesen aus. Wenn es während des Termins noch Änderungen gab, notierte der Notar diese <strong>handschriftlich</strong>. Die Assistenten führten im Anschluss die<strong> Änderungen aus</strong> und druckten die Versionen erneut zur Unterschrift aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist die Anzeige auf einem <strong>großen Monitor im Besprechungsraum</strong> Standard. Der Notar koppelt sein Notebook über den Bildschirm und alle können am großen Screen mitlesen. Der Monitor muss daher so groß sein, dass das Dokument von allen Plätzen <strong>gut mitgelesen</strong> werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es <strong>Änderungen</strong> gibt, macht der Notar diese digital und die Parteien können die Urkunde per <strong>Sign Pad unterschreiben</strong>. Das ist kein normales Tablet oder iPad, sondern ein <strong>speziell zertifiziertes Gerät</strong>. Es wird verwendet, um Urkunden digital zu unterschreiben. Zusätzlich ist ein entsprechendes Lesegerät wichtig. Sie kennen das vielleicht noch früher vom Onlinebanking. Da gab es eine SmartCard samt Lesegerät, mit der man mit der Bank kommunizieren konnte. Per <strong>Sign-Pad</strong> wird die Unterschrift direkt eingepflegt und digital verarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir empfehlen pro Beurkundungszimmer <strong>mindestens ein Sign-Pad</strong>. Viele unserer Kunden haben ihre Besprechungszimmer mit zwei oder mehr Signing Pads ausgestattet, damit alle Parteien direkt unterschreiben können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7 Voraussetzungen für ein digitales Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ein Notariat effizient, sicher und zukunftsfähig arbeiten kann, braucht es eine solide technische Grundlage. Die folgenden sieben Elemente bilden die Basis für ein modernes digitales Notariat.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">1. Schneller und stabiler Internetanschluss</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein leistungsfähiger Internetanschluss ist die Grundlage für digitale Arbeitsprozesse. Empfehlenswert sind <strong>mindestens 100 Mbit Download und etwa 40 Mbit Upload</strong>, damit Cloud-Dienste, Videokonferenzen und der elektronische Rechtsverkehr stabil funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">2. Moderne IT-Infrastruktur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Computer, leistungsfähige Server oder Cloudlösungen sowie regelmäßig aktualisierte Betriebssysteme sorgen für einen reibungslosen und sicheren Arbeitsalltag im Notariat.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">3. Professionelle IT-Sicherheitslösungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Notariate arbeiten mit hochsensiblen Daten. Deshalb sind <strong>Firewall, Virenschutz und regelmäßige Sicherheitsupdates</strong> unverzichtbar, um das System vor Cyberangriffen zu schützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">4. Notarsoftware und elektronischer Rechtsverkehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine spezialisierte Notarsoftware sowie der Zugang zu den entsprechenden Kommunikationssystemen ermöglichen den <strong>elektronischen Austausch von Dokumenten und eine effiziente digitale Aktenführung</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">5. Professionell ausgestattetes Besprechungszimmer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für digitale oder hybride Termine ist ein ruhiger Raum mit <strong>guter Kamera, klarer Beleuchtung und hochwertigem Mikrofon</strong> wichtig. So können Gespräche mit Mandanten oder Geschäftspartnern problemlos online stattfinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">6. Großer Monitor zur gemeinsamen Dokumentansicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Beurkundungen wird der Urkundentext häufig auf einem großen Bildschirm angezeigt, sodass alle Beteiligten den Inhalt gleichzeitig lesen und Änderungen nachvollziehen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">7. Zertifizierte Hardware für digitale Signaturen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die digitale Präsenzbeurkundung benötigen Notariate <strong>zertifizierte Sign-Pads und passende Kartenlesegeräte</strong>. Diese Geräte ermöglichen rechtssichere elektronische Unterschriften und sind speziell für notarielle Anwendungen entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dieser Ausstattung machen Sie Ihr Notariat fit für die Zukunft.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie möchten Ihr Notariat digital aufstellen oder Ihre IT modernisieren?</strong><br>Wir unterstützen Notariate bei Infrastruktur, Sicherheit und digitaler Beurkundung.<br>Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Digitales Notariat: Prozesse, die Ihnen jede Woche Zeit sparen</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/digitales-notariat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Roemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Struktur statt Zettelwirtschaft: Digitale Abläufe, E-Akte &#38; To-Dos – aus der Praxis fürs Notariat.Sie wollen Ihr Notariat digitalisieren und endlich weg von Zettelwirtschaft und Insellösungen? In dieser Episode geht es darum, wie eine Fachsoftware wie Trinotar digitale Abläufe vereinfacht – mit To-dos, Wiedervorlagen, Gesprächsnotizen, E-Akte und digitalem Posteingang. Dieser Beitrag ist der Einstieg für unsere [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Struktur statt Zettelwirtschaft: Digitale Abläufe, E-Akte &amp; To-Dos – aus der Praxis fürs Notariat.<br>Sie wollen Ihr Notariat digitalisieren und endlich weg von <strong>Zettelwirtschaft und Insellösungen</strong>? In dieser Episode geht es darum, wie eine Fachsoftware wie Trinotar digitale Abläufe <strong>vereinfacht </strong>– mit To-dos, Wiedervorlagen, Gesprächsnotizen, E-Akte und digitalem Posteingang.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Digitales Notariat 2026: Prozesse, die dir jede Woche Stunden sparen" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/JfKaOVsBOqs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag ist der Einstieg für unsere <strong>Wissensserie </strong>zum „Digitalen Notariat“. Wir wollen damit eine praxisorientierte Serie schaffen, die die gängigsten Probleme im Notariat aufgreift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christine Eßer und <a href="https://tietje-kc.de/">Ronja Tietje</a> kennen aus ihrer Tätigkeit die<strong> gängigen Probleme</strong>. Christine ist bei HTH für die Trinotar-Beratung zuständig. Sie unterstützt Kunden dabei, die Trinotar-Software für die eigenen Bedürfnisse einzurichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ronja Tietje berät Notariate im Bereich der <strong>Prozessorganisation</strong>. Sie weiß, welche Tätigkeiten und Prozesse im Notariatsalltag viel Zeit kosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-typische-probleme-bei-der-digitalisierung-im-notariat">Typische Probleme bei der Digitalisierung im Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf digitale Abläufe gibt es im Notaralltag viele typische Probleme. In Summe sind es <strong>viele Kleinigkeiten</strong>, die sehr viel Zeit kosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oftmals ist das Problem, dass eine Kanzlei die Fachsoftware nicht als das sieht, was sie eigentlich ist: der Mittelpunkt der Kanzleiorganisation. Was wir in der täglichen Arbeit sehen, sind <strong>folgende Dinge:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>liebgewonnene <strong>Papierprozesse</strong>, an denen festgehalten wird.</li>



<li><strong>handschriftliches Notieren</strong> einer Telefonnotiz.</li>



<li>ein <strong>separater Kalender</strong> „für die wirklich wichtigen“ Wiedervorlagen</li>



<li><strong>Handnotizen</strong>, die zum Notar getragen werden, anstatt eine Notiz einfach aus der Software zu generieren.</li>



<li><strong>E-Mails außerhalb</strong> der Software</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-fachsoftware-der-mittelpunkt-der-kanzleiorganisation-sein-sollte">Warum Fachsoftware der Mittelpunkt der Kanzleiorganisation sein sollte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei unseren <strong>Beratungsterminen </strong>treffen wir in Bezug auf die Notarsoftware auf eine große Bandbreite. Es gibt Notariate, die digital sehr engagiert sind. Sie sind fast komplett digitalisiert, gut durchorganisiert und arbeiten kaum mehr auf Papier. Da stellt sich die Frage: Ist es auch für solche Kanzleien relevant, sich zu verbessern. Ja! Selbst eine <strong>digitalisierte Kanzlei </strong>kann sich noch verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite gibt es Notariate, die Software bis heute nur <strong>sehr rudimentär</strong> nutzen. Da wird die Software nur als Aktenregistratur und als Schnittstelle für die UVZ-Nummern im Urkundenverzeichnis genutzt. Für diese ist die <strong>Papierakte immer noch der Mittelpunkt</strong> der täglichen Arbeit. Diese Notariate müssen digitaler werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Kunden beginnen mit Trinotar zu arbeiten, stehen sie an ganz unterschiedlichen Punkten. Der <strong>größte Schmerzpunkt </strong>ist meistens, dass ein Notariat sich zwar für die Software entschieden hat, sie aber nicht sinnvoll eingerichtet bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die wichtigsten Vorteile eines digitalen Notariats:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>alle Informationen zentral in der Fachsoftware</li>



<li>weniger Papierakten und handschriftliche Notizen</li>



<li>bessere Übersicht über Aufgaben und Fristen</li>



<li>effizientere Zusammenarbeit im Team</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-notariate-mit-der-digitalen-akte-starten-konnen">Wie Notariate mit der digitalen Akte starten können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da stellt sich die Frage: Wie fange ich überhaupt mit der <strong>digitalen Akte an</strong>? In diesem Fall ist oft der Wille da. Es fehlt jedoch an Zeit und Wissen, es umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche nutzen die Software bisher sehr rudimentär und möchten jetzt ihre <strong>Entwurfserstellung </strong>super aufstellen. Das Ziel ist, dass der Entwurf mit einem Klick da ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür müssen das Grundgerüst und die Funktionen der Software in ihrer vollen <strong>Spannbreite genutzt</strong> werden. Oft kommt der Appetit beim Essen. Notariate starten mit wenigen Funktionen und merken dann, wie sie im Alltag Zeit gewinnen. Wenn alle Kollegen mitmachen und Spaß haben, kommt die Erleichterung automatisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vielen Kunden sehen wir am Anfang erst <strong>einmal Verunsicherung</strong> und (große) Ängste vor der Digitalisierung: Da kommt etwas Neues. Wie gehe ich damit um? Jetzt muss ich mich da umgewöhnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Kunden merken schnell, dass es besser läuft, als gedacht und sie merken. Sie merken dann, dass alles Sinn macht, was sie mit der <strong>Software </strong>tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir treffen in Notariaten auf sehr unterschiedliche Situationen. Wir sehen Widerstände, aber keine Begeisterung. Viele Notare sind selbst technisch nicht so begeistert. Die Herausforderung ist hier von Anfang an, die <strong>Motivation aufrechtzuerhalten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-struktur-statt-zettelwirtschaft-im-kanzleialltag">Struktur statt Zettelwirtschaft im Kanzleialltag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau aufgrund dieser Bandbreite haben wir die Wissensreihe „<strong>Struktur statt Zettelwirtschaft</strong>“ ins Leben gerufen. Die Reihe soll die genannten Probleme aufgreifen und Lösungen aufzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das erste Thema lautet</strong>: <a href="https://hth-computer.de/notare/webinar1-fachsoftware-statt-inselloesung/">„Fachsoftware statt Insellösung. So bündeln Sie Ihren Kanzleialltag in einem System“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir zeigen Wege auf, wie Sie Tätigkeiten aus dem Kanzleialltag bündeln können, um nicht an der Software vorbeiarbeiten zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten ein <strong>Bewusstsein </strong>dafür schaffen, dass die Software wirklich der Mittelpunkt der Kanzleiorganisation ist. Das ist ein <strong>Denkprozess</strong>, der erstmal gestartet werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Angestellte sind damit groß geworden, ihren Notar mit einer händisch geschriebenen Gesprächsnotiz zu begeistern. Das Tolle: Auch aus der Fachsoftware können Sie eine <strong>Gesprächsnotiz </strong>erstellen. Darin kann der Notar seine Punkte ergänzen und die Notiz wieder <strong>neu abspeichern</strong>. Dann steht die Notiz wieder allen zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-to-do-organisation-im-notariat">To-Do-Organisation im Notariat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht selten erfahren wir von Mitarbeitern in Notariaten, dass sie über 100 <strong>nicht erledigte To-dos</strong> haben. Wenn die Mitarbeiter ihre To-dos nicht schaffen, ist das ein <strong>klares Zeichen</strong>, dass das Notariat seine Organisation nicht im Blick hat. Es ist Zeit, seine To-dos zu digitalisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre To-do in die Software einfügen und welcher <strong>Aufbau</strong> sinnvoll ist. Das Gleiche machen wir mit einer Besprechungsnotiz. Die kann man für den Notar <strong>individuell einrichten</strong> (z. B. welche Klientenangaben sind nötig, direktes hinzufügen einer Telefonnotiz).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir zeigen Ihnen auf, sie Sie den <strong>Verfügungsbogen </strong>in Trinotar sinnvoll nutzen. Damit sehen Sie auf einen Blick, in der Software, wie ist der Stand der Dinge. Sie müssen dazu <strong>keine Papierakte</strong> mehr öffnen, um nach der Papiernotiz zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neugierig geworden?</strong> Wenn Sie mehr wissen wollen, merken Sie sich direkt unsere weiteren Webinare vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://hth-computer.de/notare/webinar-e-akte-sinnvoll-aufbauen/">Thema 2 Wie lässt sich die E-Akte sinnvoll aufbauen und nutzen?</a></li>



<li><a href="https://hth-computer.de/notare/webinar-klare-wege-statt-postchaos/">Thema 3: Wie lässt sich Eingangspost sinnvoll digital organisieren?</a></li>



<li><a href="https://hth-computer.de/notare/webinar-fokus-statt-zeitfresser/">Thema 4: Typische Zeitfresser im Notariat.</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>E-Akte: Effiziente digitale Lösungen für moderne Verwaltung</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/e-akte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Roemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 07:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronischer Rechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hth-computer.de/?p=9685</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie die E-Akte Verwaltungsvorgänge vereinfacht und welche Herausforderungen zu erwarten sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/e-akte/">E-Akte: Effiziente digitale Lösungen für moderne Verwaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hth-computer.de">HTH Computer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Akte, kurz E-Akte, revolutioniert die Verwaltungsprozesse durch Digitalisierung. Mit der E-Akte können Workflows beschleunigt und Ressourcen effizient genutzt werden. In diesem Artikel untersuchen wir, wie die E-Akte Verwaltungsvorgänge vereinfacht und welche Herausforderungen bei der Einführung zu erwarten sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-wichtigste-auf-einen-blick">Das Wichtigste auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die E-Akte ist ein zentraler Bestandteil der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung, der darauf abzielt, Verwaltungsprozesse effizienter, transparenter und zugänglicher zu gestalten.</li>



<li>Technische Umsetzung der E-Akte erfordert den Einsatz von Dokumentenmanagementsystemen, wobei Sicherheit und Datenschutz von zentraler Bedeutung sind.</li>



<li>Die Implementierung der E-Akte führt zu praktischen Vorteilen wie Effizienzsteigerung und Kostenersparnis, stellt aber auch Herausforderungen wie Mitarbeiterakzeptanz und technische Integration dar.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-e-akte-in-der-digitalen-transformation-der-offentlichen-verwaltung">Die E-Akte in der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalisierung der Verwaltung zielt darauf ab, medienbruchfreie Verwaltungsprozesse zu schaffen und die Verwaltungsarbeit effizienter und transparenter zu gestalten. Die E-Akte nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, da sie als zentrales Element der digitalen Infrastruktur betrachtet wird. Durch den Wechsel von Papierakten zu elektronischen Akten können moderne Verwaltungen das Potenzial des digitalen Dokumentenmanagements voll ausschöpfen und so die digitale Umgestaltung der Verwaltungsarbeit vorantreiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/e-akte-1024x535.png" alt="Foto E-Akte statt Papierakte" class="wp-image-9686" style="width:1029px;height:auto" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/e-akte-1024x535.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/e-akte-300x157.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/e-akte-768x401.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/e-akte.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei steht nicht nur die Effizienzsteigerung im Vordergrund, sondern auch die Einbindung der Bevölkerung und Unternehmen, um die Akzeptanz aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sicherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-definition-und-funktion-der-e-akte">Definition und Funktion der E-Akte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die elektronische Akte, kurz E-Akte, ist eine digitale Ablage, die traditionelle Papierakten ersetzt und damit eine modernere und beweglichere Verwaltungsarbeit ermöglicht. Sie bildet die Inhalte und Struktur traditioneller Papierakten in digitaler Form ab und beinhaltet verschiedene Elemente wie Vorgänge und Dokumente. Alle aktenrelevanten Dokumente müssen in der elektronischen Akte, auch als elektronischen Akte bezeichnet, berücksichtigt werden, um die Vollständigkeit und rechtssichere Aufbewahrung zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur der elektronischen Akten wird durch den etablierten Aktenplan in der öffentlichen Verwaltung festgelegt, wodurch eine nachvollziehbare Organisation aller aktenrelevanten Dokumente gewährleistet wird. Um eine strukturierte Ablage zu verstehen, können die Sachbearbeiter:innen mit E-Akten fast wie gewohnt arbeiten, haben jedoch den Vorteil, dass sie direkten, schnellen digitalen Zugang zu den Dokumenten am Arbeitsplatz erhalten, ohne physische Archive nutzen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorteile von E-Akten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Direkter, schneller digitaler Zugang zu den Dokumenten</li>



<li>Keine physischen Archive mehr nötig</li>



<li>Dokumente werden nicht länger aufbewahrt als erforderlich</li>



<li>Unterstützung des Datenschutzes und des Prinzips der wirtschaftlichen Ressourcenverwaltung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-relevanz-im-kontext-des-e-government-gesetzes-egovg">Relevanz im Kontext des E-Government-Gesetzes (EGovG)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem E-Government-Gesetz (EGovG) von 2013 wurde die E-Akte für Bundesbehörden verpflichtend. Seit 2020 sind diese dazu verpflichtet, eine elektronische Aktenführung nach EGovG umzusetzen. Das Gesetz EGovG zur Förderung zielt auf die Förderung der elektronischen Verwaltungsarbeit ab, wobei die Einführung der E-Akte als Kernelement gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es unterstreicht die entscheidende Rolle der E-Akte in der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-integration-in-bestehende-verfahren">Integration in bestehende Verfahren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Integration der E-Akte in bestehende Verfahren stellt eine große Herausforderung dar. Es gilt, neue Softwarelösungen mit bereits bestehenden Systemen und Prozessen zu vereinbaren, um einen reibungslosen Übergang und effizienten Datenaustausch zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der E-Akte in der Bundesverwaltung ist ein laufender Prozess, der bis 2025 abgeschlossen sein soll. Dann sollen alle Bundesbehörden ihre Akten elektronisch führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-technische-seite-der-e-akte-plattformen-und-tools">Die technische Seite der E-Akte: Plattformen und Tools</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Umsetzung der E-Akte basiert auf einer Vielzahl von Plattformen und Tools, insbesondere auf Dokumentenmanagementsystemen (DMS). Die E-Akte Bund bildet als zentraler Dienst für die elektronische Aktenführung eine essenzielle Grundlage für die Digitalisierung in der Bundesverwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gibt es standardisierte Lösungen zur professionellen elektronischen Aktenführung, wie z.B. die eAkten von d.velop. Verschiedene speziell entwickelte Softwarelösungen unterstützen die Digitalisierung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/dokumentenmanagement-e-akte-1024x535.png" alt="Grafik Dokumentenmanagement für die E-Akte" class="wp-image-9687" style="width:1028px;height:auto" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/dokumentenmanagement-e-akte-1024x535.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/dokumentenmanagement-e-akte-300x157.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/dokumentenmanagement-e-akte-768x401.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/dokumentenmanagement-e-akte.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-dokumentenmanagementsysteme-dms-als-grundlage">Dokumentenmanagementsysteme (DMS) als Grundlage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) ist eine Softwarelösung, die das Management von elektronischen Dateien ermöglicht. Es bietet Funktionen für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Erstellen</li>



<li>Organisieren</li>



<li>Speichern</li>



<li>Abrufen digitaler Unterlagen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">und ist somit die Basis für die E-Akte. DMS Lösungen organisieren Dokumente in einer flachen Struktur, die durch Metadaten und Indexierung unterstützt wird. Sie bieten die Flexibilität und Skalierbarkeit, um sich individuellen Anforderungen und der bestehenden <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/it-infrastruktur/">IT-Infrastruktur</a> anzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Arten von DMS, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>On-Premises</li>



<li>Cloud-basiert</li>



<li>Hybrid</li>



<li>Branchenspezifisch</li>



<li>Open-Source</li>



<li>Webbasiert</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Art bietet spezifische Funktionen und Eignungen für Unternehmen. Integrierte DMS sind oft Teil von umfassenderen Systemen wie ECM, CRM oder ERP, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Geschäftsprozessen erleichtern. Als zentrale Plattformen für das Dokumentenmanagement spielen DMS eine grundlegende Rolle bei der Implementierung der elektronischen Aktenführung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-und-datenschutz-bei-e-akten">Sicherheit und Datenschutz bei E-Akten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheit und Datenschutz sind bei E-Akten von zentraler Bedeutung. Professionelle Enterprise Content Management Lösungen bieten folgende Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sichern vertrauliche Unternehmensinformationen und verhindern unbefugten Zugriff</li>



<li>Elektronische Akten sind manipulationssicher und unveränderlich, was für die Archivierung gemäß den gesetzlichen Vorschriften erforderlich ist</li>



<li>Die revisionssichere Ablage gewährleistet die unveränderbare und fälschungssichere Speicherung von Dokumenten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der verbesserte Zugriff für berechtigte Sachbearbeiter durch <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/sicheres-passwort/">Passwörter</a> trägt zur <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/datensicherheit/">Datensicherheit</a> bei. On-Premises Dokumentenmanagementsysteme bieten volle Kontrolle über die Infrastruktur, was für Organisationen mit hohen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen wichtig ist. Die digitale Archivierung in den d.velop-Systemen entspricht den Anforderungen des EGovG für eine rechtskonforme Langzeitarchivierung von Dokumenten. Es gibt auch DMS, die strikte Datenschutzgesetze einhalten, wie z.B. im medizinischen Bereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte Bund wird für Informationen bis zur Sicherheitseinstufung ‘Verschlusssache &#8211; nur für den Dienstgebrauch’ in der Bundesverwaltung verwendet. <a href="https://hth-computer.de/it-sicherheit/">IT-Sicherheit</a> ist besonders wichtig für digitale Bürgerservices, da Sicherheitsmängel unnötige Kosten und Arbeitsaufwand verursachen können. Sensitive Daten in digitalen Personalakten erfordern einen hohen Datenschutzstandard, der sich in der Notwendigkeit für sichere Softwarelösungen und entsprechende Kontrollmechanismen widerspiegelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-anbindung-an-office-anwendungen-und-e-mail-systeme">Anbindung an Office-Anwendungen und E-Mail-Systeme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine nahtlose Anbindung an Office-Anwendungen und E-Mail-Systeme ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Integration der E-Akte in bestehende Arbeitsabläufe. Integrierte DMS als Teil eines ECM-Systems vereinfachen den Datenaustausch zwischen Geschäftsprozessen und Kommunikationstools wie E-Mail und Office-Anwendungen. Die Content-Service-Plattform bietet eine Anbindung an bestehende Fachverfahren und erlaubt eine weitere Prozessautomatisierung im Rahmen des Datenaustausches.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Archivlösungen für elektronische Akten bieten folgende Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zugriff und Bearbeitung von Informationen von jedem Ort und zu jeder Zeit über beliebige Geräte</li>



<li>Verantwortlichkeit für die Digitalisierung von Daten und Dokumenten</li>



<li>Wesentlicher Bestandteil der Einführung und Nutzung digitaler Aktenführung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-praktische-vorteile-der-e-akte-fur-verwaltungen-und-burger">Praktische Vorteile der E-Akte für Verwaltungen und Bürger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte bietet praktische Vorteile für Verwaltungen und Bürger. Durch die elektronische Aktenführung können folgende Vorteile realisiert werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine effizientere und transparentere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen</li>



<li>Beschleunigung der Verarbeitungsprozesse</li>



<li>Erleichterung des Austauschs von Informationen</li>



<li>Verbesserung der Zugänglichkeit von Informationen für alle Beteiligten</li>



<li>Erhöhte Transparenz für die öffentliche Verwaltung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalisierung von Papierarchiven führt zu einer signifikanten Platzersparnis und kann zur Kostenreduktion beitragen. Elektronische Akten sichern nachhaltige Effektivität für abgeschlossene Aufgaben und die sichere Aufbewahrung von Wissensbasen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-effizienzsteigerung-durch-digitale-aktenfuhrung">Effizienzsteigerung durch digitale Aktenführung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Aktenführung ermöglicht eine effizientere Zusammenarbeit und beschleunigt Verarbeitungsprozesse. Dank der Möglichkeit, dass mehrere Nutzer gleichzeitig auf die E-Akte zugreifen können, wird das Teilen von Dokumenten und die Teamarbeit erheblich effizienter. Ein Dokumentenmanagementsystem ist nicht nur für die Dokumentenablage zuständig, sondern auch für eine effiziente und systematische Kontrolle über die Erstellung, den Empfang, die Pflege, Nutzung und Disposition von Dokumenten, einschließlich der Prozesse zur Erfassung und Pflege von Nachweisen und Informationen über Geschäftsprozesse und Transaktionen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/vorteile-e-akte-1024x535.png" alt="Durch digitale Aktenführung ist das schicken der Daten schneller und effizienter" class="wp-image-9688" style="width:1028px;height:auto" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/vorteile-e-akte-1024x535.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/vorteile-e-akte-300x157.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/vorteile-e-akte-768x401.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/vorteile-e-akte.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die elektronischen Akten sind durchsuchbar, was den Zugriff auf relevante Dokumente und die Verknüpfung von Dokumenten aus verwandten Transaktionen beschleunigt. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verbesserte-zuganglichkeit-und-transparenz">Verbesserte Zugänglichkeit und Transparenz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte verbessert die Zugänglichkeit von Informationen für alle Beteiligten und erhöht die Transparenz in der Verwaltung. Das Weißbuch ‘Design digitaler Bürgerservices’ stellt fest, dass mehr Transparenz in digitalen Bürgerservices notwendig ist, um mit anderen Ländern wie Österreich oder dem Vereinigten Königreich mitzuhalten und die zugänglichen, informativen und interaktiven Möglichkeiten zu optimieren. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Online-Beantragung von Informationen aus dem Nationalen Waffenregister, welche es Einzelpersonen und Einzelunternehmern ermöglicht, auf einfache Weise Informationen zu beantragen und dadurch die Dienstleistungen für die Öffentlichkeit verbessert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentliche Einrichtungen sind verpflichtet, Dokumente, insbesondere digitale Dokumente und solche mit personenbezogenen Daten, nach Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist an die zuständigen Archive weiterzugeben oder zu vernichten bzw. zu löschen, um den Datenschutz zu wahren und gleichzeitig nach gesetzlicher Vorgabe transparent zu handeln. Durch die elektronische Aktenführung können alle Beschäftigten der unmittelbaren Bundesverwaltung zeit- und standortunabhängig Zugang zu ihren Akten erhalten, was die Transparenz innerhalb der Verwaltungsarbeit erhöht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-raum-und-kostenersparnis-durch-wegfall-von-papierakten">Raum- und Kostenersparnis durch Wegfall von Papierakten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Wegfall von Papierakten können Raum- und Kostenersparnisse realisiert werden. Die E-Akte spart Platz, da keine physische Lagerung in umfangreichen Archiven notwendig ist. Die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS), wie in der Verwaltung der StädteRegion Aachen geschehen, resultiert in Kosten- und Raumeinsparungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/wegfall-papierakte-1024x535.png" alt="Illustration Papierakte versus E-Akte" class="wp-image-9689" style="width:1029px;height:auto" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/wegfall-papierakte-1024x535.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/wegfall-papierakte-300x157.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/wegfall-papierakte-768x401.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/05/wegfall-papierakte.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die digitale Aktenführung wird eine zentrale Speicherung und Verwaltung von Dokumenten ermöglicht, was sowohl Platz als auch Sachmittelkosten einspart. Die Transformation von Papierakten zu digitalen Akten ist ein Prozess mit anfänglichen Kosten, bietet aber langfristig Möglichkeiten für Einsparungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-herausforderungen-und-losungsansatze-bei-der-einfuhrung-von-e-akten">Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Einführung von E-Akten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einführung von E-Akten sind Herausforderungen zu bewältigen, wie der Widerstand von Mitarbeiter:innen und die Integration in bestehende Systeme. Lösungsansätze umfassen Schulungen, Kommunikation und flexible Anbindungsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der Herausforderungen bei der Einführung von elektronischen Aktenführungssystemen ist der Widerstand von Mitarbeiter:innen. Ein frühzeitiges Einbeziehen der Mitarbeiter:innen in den Veränderungsprozess kann dazu beitragen, diesen Widerstand zu überwinden. Durch Bereitstellung von Schulungen können Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit der Mitarbeiter:innen gefördert werden. Die Anerkennung der Bedenken der Mitarbeiter:innen spielt eine wichtige Rolle im erfolgreichen Change Management bei der Einführung von E-Akten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-mitarbeiterakzeptanz-und-change-management">Mitarbeiterakzeptanz und Change Management</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akzeptanz der Mitarbeiter:innen und ein effektives Change Management sind entscheidende Faktoren für den erfolgreichen Übergang zur elektronischen Aktenführung. Die frühzeitige Integration von Mitarbeitern in den Veränderungsprozess, das ernsthafte Eingehen auf ihre Bedenken und die Bereitstellung von Schulungen sind entscheidend, um Widerstände während der Einführung digitaler Prozesse zu überwinden. Ein ganzheitliches Schulungskonzept, das auf verschiedene Veränderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht, ist ausschlaggebend für die erfolgreiche Einführung digitaler Verwaltungssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine strukturierte Vorgehensweise im Change Management und eine klare Kommunikation können Widerstände der Mitarbeiter gegen strukturelle Prozessänderungen verhindern und sogar einen starken positiven Effekt zur Förderung von Veränderungen erzielen. Der Einsatz von ‘Change Ambassadors’, also geschätzten Mitarbeitern oder Führungskräften mit breiten internen Netzwerken, hat sich bewährt, um durch Informationsvermittlung über vertrauenswürdige Personen breite Mitarbeiterunterstützung für Optimierungsprojekte zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kontinuierliche Revision und kritische Analyse des Umsetzungsfortschritts sind entscheidend, um eine hohe Leistungsfähigkeit bei Veränderungsprojekten aufrechtzuerhalten und Anpassungen vorzunehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-technische-hurden-und-deren-uberwindung">Technische Hürden und deren Überwindung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der E-Akte bringt auch technische Herausforderungen mit sich. Archiv-Abteilungen fungieren als zentrale Beratungsbehörden für das Dokumentenmanagement in digitaler und konventioneller Form und stellen sicher, dass das Dokumentenmanagement im Einklang mit der Gesetzgebung steht. Elektronische Records-Management-Lösungen sollten einen nahtlosen <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/sicherer-datentransfer-ftapi/">Datentransfer</a> in das System ermöglichen, um die Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesbehörden stehen vor technischen Herausforderungen bei der Digitalisierung, wie fehlenden Schnittstellen und Diskrepanzen bei Standards; durch Fokussierung auf die Nutzerakzeptanz können diese Herausforderungen jedoch bewältigt werden. Es besteht die Möglichkeit, <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/gruende-externer-it-dientsleister/">externe Dienstleister</a> für die Implementierung der E-Akte zu beauftragen, um technische und organisatorische Herausforderungen zu meistern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fallbeispiele-erfolgsgeschichten-der-e-akte-implementierung">Fallbeispiele: Erfolgsgeschichten der E-Akte Implementierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Veranschaulichung der Vorteile und des Potenzials der E-Akte werfen wir einen Blick auf einige Erfolgsgeschichten der Implementierung der E-Akte. Die Bundesbehörden nutzen die E-Akte Bund für die elektronische Aktenführung, und sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Digitalisierung der Bundesverwaltung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kommunale-verwaltungen-gehen-digital">Kommunale Verwaltungen gehen digital</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im kommunalen Bereich hat sich die E-Akte ebenfalls bewährt. Ein Beispiel hierfür ist das Landratsamt Gießen. Dort ist die E-Akte vorrangig für Organisationseinheiten der Leistungs- und Eingriffsverwaltung im Einsatz, welche Bescheide erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies zeigt, wie die E-Akte die Verwaltungsarbeit effizienter gestaltet und den Informationszugang für Mitarbeiter:innen verbessert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bundesbehorden-auf-dem-digitalen-vormarsch">Bundesbehörden auf dem digitalen Vormarsch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf Bundesebene ist der Einsatz der E-Akte weit verbreitet. Bis zum Frühjahr 2023 wurde die E-Akte Bund in 50 Bundesbehörden implementiert und es ist geplant, bis Ende 2024 die Einführung weiter voranzutreiben. Die erste Pilotbehörde für die E-Akte Bund war das Bundesamt für Justiz, woraufhin weitere Behörden wie das Bundesministerium der Finanzen und die Bundeszentrale für politische Bildung folgten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zielsetzung der E-Akte Bund Implementierung umfasst den Anschluss von ungefähr 100 Mandanten mit mehr als 150.000 Mitarbeitern bis 2024. Bei der technischen Umsetzung der E-Akte Bund unterstützt das <a href="https://www.itzbund.de/DE/home/home_node.html">ITZBund</a> die Bundesbehörden individuell.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eakte-als-schlussel-zur-modernisierung-des-notariatswesens">eAkte als Schlüssel zur Modernisierung des Notariatswesens</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der öffentlichen Verwaltung und den Bundesbehörden spielt die E-Akte auch eine wichtige Rolle in anderen Bereichen, wie zum Beispiel im Notariat. Die E-Akte bietet hier enorme Vorteile, birgt aber auch Herausforderungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-spezifische-anforderungen-an-die-eakte-im-notariat">Spezifische Anforderungen an die eAkte im Notariat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der E-Akte im Notariat muss einige spezifische Anforderungen erfüllen. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe rechtliche Standards wie Beweiskraft, Unveränderlichkeit und Langzeitarchivierung</li>



<li>Mandantenorientierung und Datenschutz wie Mandantenschutz und <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/e-mail-verschluesselung/">sichere Kommunikation</a></li>



<li>Integration mit Fachverfahren und nahtlose Anbindung an bestehende Systeme.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-vorteile-der-eakte-fur-notariate">Vorteile der eAkte für Notariate</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte bringt viele Vorteile für Notariate mit sich. Sie ermöglicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine Effizienzsteigerung durch Zeitersparnis, automatisierte Prozesse und optimierte Workflows</li>



<li>eine Reduzierung der Fehlerquote durch automatische Prüfungen und revisionssichere Archivierung</li>



<li>Kosteneinsparungen durch die Reduzierung von Papier- und Lagerkosten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die verbesserte Zusammenarbeit durch gemeinsame Akteneinsicht und digitale Kommunikation sowie die höhere Transparenz durch Online-Zugriff für Mandanten tragen zur gesteigerten Zufriedenheit bei. Nicht zuletzt trägt die ressourcenschonende Aktenführung zur Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit bei.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-herausforderungen-bei-der-einfuhrung-der-eakte">Herausforderungen bei der Einführung der eAkte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der E-Akte im Notariat stellt jedoch auch eine Herausforderung dar. Es entstehen Investitionskosten durch die Anschaffung von Hard- und Software und die Anpassung der IT-Infrastruktur. Zudem müssen die Arbeitsabläufe angepasst und die Mitarbeiter:innen geschult werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Aspekt ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Gewährleistung der Datensicherheit und des Datenschutzes, was die Implementierung umfassender Schutzmaßnahmen erfordert</li>



<li>die Integration mit bestehenden Systemen</li>



<li>die Akzeptanz bei Mandanten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese stellen Herausforderungen dar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zukunftsperspektiven-der-eakte-im-notariat">Zukunftsperspektiven der eAkte im Notariat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunftsperspektiven der E-Akte im Notariat sind vielversprechend. Das langfristige Ziel der digitalen Transformation ist die vollelektronische Aktenführung. Künstliche Intelligenz könnte in Zukunft die Automatisierung von Aktenprüfung, -bearbeitung und -analyse ermöglichen. Zudem könnte die Interoperabilität, also die Vernetzung mit anderen Rechtssystemen wie dem elektronischen Rechtsverkehr, weiter vorangetrieben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte stellt somit einen wichtigen Schlüssel zur Modernisierung des Notariatswesens dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-eakte-als-chance-fur-moderne-notariate">Fazit: eAkte als Chance für moderne Notariate</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend lässt sich festhalten, dass die E-Akte eine große Chance für moderne Notariate darstellt. Sie ermöglicht eine Effizienzsteigerung, Fehlerreduzierung und Kosteneinsparung. Trotz einiger Herausforderungen, wie der Akzeptanz der Mitarbeiter:innen und technischen Hürden, bietet die E-Akte enorme Vorteile.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der richtigen Strategie und Lösungen können diese Herausforderungen bewältigt und die Vorteile der E-Akte voll ausgeschöpft werden. Es ist daher wichtig, zukunftsorientiert zu handeln und die Chancen, die die E-Akte bietet, zu nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hth-ihr-partner-fur-die-digitale-zukunft-des-notariats">HTH: Ihr Partner für die digitale Zukunft des Notariats</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die E-Akte bietet Notariaten enorme Vorteile, birgt aber auch Herausforderungen. HTH unterstützt Sie umfassend bei der Einführung und Nutzung der E-Akte in <a href="https://www.hth-computer.de/notare/trinotar/">TriNotar</a>. Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie mit uns die digitale Zukunft Ihres Notariats.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein <a href="https://www.hth-computer.de/notare/beratungsgespraech-vereinbaren/">unverbindliches Beratungsgespräch</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zusammenfassung">Zusammenfassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel haben wir uns intensiv mit dem Thema E-Akte auseinandergesetzt. Wir haben die Bedeutung der E-Akte in der digitalen Transformation der Verwaltung beleuchtet, ihre Funktion und die Relevanz im Kontext des E-Government-Gesetzes diskutiert sowie die technische Umsetzung mit Plattformen und Tools vorgestellt. Wir haben praktische Vorteile für Verwaltungen und Bürger hervorgehoben und Herausforderungen sowie Lösungsansätze bei der Einführung von E-Akten aufgezeigt. Anhand von Erfolgsgeschichten haben wir die Implementierung der E-Akte illustriert und schließlich die Rolle der E-Akte im Notariat erörtert. Es ist deutlich geworden, dass die E-Akte eine große Chance für die Modernisierung des Notariatswesens und die digitale Zukunft der Verwaltung darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-haufig-gestellte-fragen">Häufig gestellte Fragen</h2>



<div class="wp-block-esab-accordion esab-ear4lf9w" data-mode="individual" data-close="true"><div class="esab__container">
<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was ist eine E-Akte und welche Vorteile bietet sie?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Eine E-Akte ist eine digitale Ablage, die traditionelle Papierakten ersetzt. Sie ermöglicht eine effizientere und transparentere Zusammenarbeit, beschleunigt Verarbeitungsprozesse und verbessert den Zugang zu Informationen.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was ist das E-Government-Gesetz (EGovG) und wie steht es in Beziehung zur E-Akte?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Das EGovG ist ein Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltungsarbeit und verpflichtet Bundesbehörden zur Einführung der E-Akte als Kernelement. Es wurde im Jahr 2013 verabschiedet.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was sind Dokumentenmanagementsysteme (DMS) und welche Rolle spielen sie bei der E-Akte?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Ein DMS ist eine Softwarelösung, die das Management von elektronischen Dateien ermöglicht und Funktionen für das Erstellen, Organisieren, Speichern und Abrufen digitaler Unterlagen bietet. Es bildet die Grundlage für die E-Akte.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Welche Herausforderungen gibt es bei der Einführung von E-Akten und wie können sie bewältigt werden?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einführung von E-Akten gibt es Herausforderungen wie Widerstand von Mitarbeiter:innen und technische Hürden. Diese können durch Schulungen, Kommunikation und flexible Anbindungsmöglichkeiten bewältigt werden. Ein <a href="https://hth-computer.de/leistungen/it-loesungen-fuer-notariate-und-kanzleien/">IT-Systemhaus für Notariate</a> wie HTH kann hierbei unterstützen und Risiken reduzieren.</p>
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<div class="wp-block-esab-accordion-child"><div class="esab__head" role="button" aria-expanded="false"><div class="esab__heading_txt"><h4 class="esab__heading_tag">Was sind die Zukunftsperspektiven der E-Akte im Notariat?</h4></div><div class="esab__icon"><div class="esab__collapse"> <svg version="1.1" id="Layer_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 512 512"><path d="M505.752,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0L256,343.163L36.418,123.582c-8.331-8.331-21.839-8.331-30.17,0 s-8.331,21.839,0,30.17l234.667,234.667c8.331,8.331,21.839,8.331,30.17,0l234.667-234.667 C514.083,145.42,514.083,131.913,505.752,123.582z"></path></svg> </div><div class="esab__expand"> <svg version="1.1" id="Capa_1" x="0px" y="0px" viewBox="0 0 47.255 47.255"><path d="M46.255,35.941c-0.256,0-0.512-0.098-0.707-0.293l-21.921-21.92l-21.92,21.92c-0.391,0.391-1.023,0.391-1.414,0 c-0.391-0.391-0.391-1.023,0-1.414L22.92,11.607c0.391-0.391,1.023-0.391,1.414,0l22.627,22.627c0.391,0.391,0.391,1.023,0,1.414 C46.767,35.844,46.511,35.941,46.255,35.941z"></path></svg> </div></div></div><div class="esab__body">
<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunftsperspektiven der E-Akte im Notariat liegen in der vollelektronischen Aktenführung und der möglichen Integration von künstlicher Intelligenz zur Automatisierung von Aktenprüfung und -bearbeitung sowie der Interoperabilität mit anderen Rechtssystemen. Dies könnte zu einer effizienteren und moderneren Notariatsarbeit führen.</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Sichere elektronische Dokumentenübermittlung für Notariate</title>
		<link>https://hth-computer.de/it-wissen/elektronischer-rechtsverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Roemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notare]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[TriNotar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hth-computer.de/?p=9160</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über die Notwendigkeit einer sicheren Übermittlung, die Vorteile des elektronischen Rechtsverkehrs und innovative Technologien, die Notariate bei der sicheren elektronischen Dokumentenübermittlung unterstützen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Notariatsbranche ist im Wandel. Immer mehr Notariate erkennen die<strong> Vorteile der elektronischen Dokumentenübermittlung</strong> und des elektronischen Rechtsverkehrs. Die Umstellung auf eine sichere digitale Kommunikation hat nicht nur das Potenzial, <strong>Arbeitsprozesse zu optimieren</strong>, sondern auch die <strong>Effizienz und Sicherheit</strong> erheblich zu steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die <strong>Notwendigkeit</strong> einer sicheren Übermittlung, die Vorteile des elektronischen Rechtsverkehrs und<strong> innovative Technologien</strong>, die Notariate dabei unterstützen, eine sichere elektronische Dokumentenübermittlung zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-notwendigkeit-sicherer-dokumentenubermittlung-fur-notariate">Die Notwendigkeit sicherer Dokumentenübermittlung für Notariate</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sichere Dokumentenübermittlung ist im Notariat unerlässlich und gewährleistet den reibungslosen und <strong>vertraulichen Informationsaustausch</strong> zwischen Notaren, Klienten und Institutionen. Dies ist besonders wichtig, da rechtliche und finanzielle Dokumente höchste <strong>Vertraulichkeit</strong> erfordern. Die <strong>Sicherheit der Übertragung und Speicherung </strong>sensibler Daten ist von höchster Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Notare sind auf schnelle und genaue Dokumentenübermittlung angewiesen. Die sichere Übertragung gewährleistet, dass wichtige rechtliche Unterlagen, Verträge und <strong>Dokumente sicher und termingerecht</strong> ankommen. Dies steigert die Effizienz des Notariats und erhöht das Vertrauen der Klienten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt ist sichere Dokumentenübermittlung unverzichtbar, um die Arbeit von Notaren zu erleichtern und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards zu wahren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/elektronische-dokumentenuebermittlung-1024x512.png" alt="Sichere elektronische Dokumentenübermittlung für Notariate" class="wp-image-9161" style="width:1030px;height:auto" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/elektronische-dokumentenuebermittlung-1024x512.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/elektronische-dokumentenuebermittlung-300x150.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/elektronische-dokumentenuebermittlung-768x384.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/elektronische-dokumentenuebermittlung-1536x768.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/elektronische-dokumentenuebermittlung-2048x1024.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektronischer-rechtsverkehr-definition-und-nutzen">Elektronischer Rechtsverkehr: Definition und Nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der elektronische Rechtsverkehr, oft auch als &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/E-Justice" target="_blank">eJustice</a>&#8220; bezeichnet, ist ein moderner Ansatz für den Austausch von Informationen und Dokumenten im juristischen Bereich. Dieser Ansatz hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten als bedeutende Innovation entwickelt und wird von immer mehr Notariaten weltweit genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee des elektronischen Rechtsverkehrs entstand in den 1990er Jahren als Reaktion auf den <strong>technologischen Fortschritt </strong>und die steigende Digitalisierung. Seitdem hat sich dieser Ansatz rasant weiterentwickelt. Heute nutzen <strong>Millionen</strong> <strong>von Menschen</strong> und zahlreiche Notariate weltweit den elektronischen Rechtsverkehr, um Dokumente sicher und gleichzeitig umweltfreundlich auszutauschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den elektronischen Rechtsverkehr sind Notariate in der Lage, ihre Dienstleistungen effizienter anzubieten und gleichzeitig die Einhaltung von <strong>Sicherheitsrichtlinien für Notariate</strong> sicherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-vielfaltigen-vorteile-des-elektronischen-rechtsverkehrs">Die Vielfältigen Vorteile des Elektronischen Rechtsverkehrs</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Effizienzsteigerung</strong>: Der elektronische Versand von Dokumenten beschleunigt den Informationsaustausch erheblich. Dabei können <strong>Dokumente und Dateien in Echtzeit versendet </strong>und empfangen werden, was die Arbeitsabläufe beschleunigt und die Datenübertragung vereinfacht.<br></li>



<li><strong>Kosteneinsparungen</strong>: Der Wegfall von Papierdokumenten, Porto und Lagerkosten führt zu erheblichen Kosteneinsparungen. Zudem <strong>reduziert</strong> der elektronische Rechtsverkehr den Bedarf an physischem Büromaterial und <strong>Lagerfläche</strong>.<br></li>



<li><strong>Umweltfreundlichkeit</strong>: Der Einsatz von elektronischem Rechtsverkehr trägt zur <strong>Reduzierung</strong> des Papierverbrauchs bei, was positive Auswirkungen auf die Umwelt hat. Dies entspricht <strong>modernen Nachhaltigkeitsrichtlinien</strong> und Sicherheitsrichtlinien für Notariate.<br></li>



<li><strong>Sicherheit</strong>: Moderne Technologien und Sicherheitsrichtlinien für Notariate gewährleisten, dass der Versand von Dokumenten sicher und geschützt ist. Die Verwendung von <strong>Verschlüsselungstechniken</strong> und <strong>digitalen Signaturen </strong>gewährleistet die Integrität und Authentizität der übertragenen Daten. Zusätzlich können Dokumente mit einem Passwort versehen werden, um einen zusätzlichen Schutz zu bieten.<br></li>



<li><strong>Transparenz</strong>: Der elektronische Rechtsverkehr ermöglicht eine transparente Dokumentenverfolgung und -verwaltung. Damit können Sie den Status der Übermittlung von Dokumenten in <strong>Echtzeit überwachen</strong> und den Übertragungsverlauf nachvollziehen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der elektronische Rechtsverkehr stellt eine bedeutende <strong>Veränderung in der Arbeitsweise</strong> von Notariaten dar. Er fördert die Effizienz, senkt die Kosten und bietet die Möglichkeit, auf sich ändernde Anforderungen und <strong>Sicherheitsrichtlinien für Notariate</strong> flexibel zu reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-mit-der-richtigen-software">Sicherheit mit der richtigen Software</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Notar Softwarelösungen spielen eine wichtige Rolle bei der sicheren Übertragung von Dokumenten und stellen Alternativen zu herkömmlichen Methoden dar. Sie bieten Funktionen und Mechanismen, um sicherzustellen, dass Ihre Dokumente vertraulich und unversehrt bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene <strong>Softwarelösungen für den elektronischen Rechtsverkehr, </strong>die speziell entwickelt wurden, um die Anforderungen an sichere Datenübermittlung zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Software ist dabei Grundvoraussetzung — wie das <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/trinotar-update-anleitung/">TriNotar-Update</a> geordnet abläuft, haben wir dokumentiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-xnotar-die-komplettlosung-fur-notariate">xNotar: Die Komplettlösung für Notariate</h3>



<p class="wp-block-paragraph">xNotarist die führende webbasierte Softwarelösung für den elektronischen Rechtsverkehr im Notariat. Entwickelt von der NotarNet GmbH, einer <strong>hundertprozentigen Tochter der Bundesnotarkammer,</strong> bietet xNotar eine umfassende Palette von Modulen, darunter Handelsregister, Grundbuch, Sonstige Anträge und Präsenzbeglaubigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich sind für das Jahr 2024 weitere spannende Module wie <em>eNoVA</em> und <em>TraPaRe</em> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.transparenzregister.de/" target="_blank">Transparenzregister</a>) geplant.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-ubersichtlichkeit-und-effizienz">Übersichtlichkeit und Effizienz</h4>



<p class="wp-block-paragraph">xNotar bietet eine klare Übersicht über alle Vorgänge und Einzelvorgänge, die leicht ausgedruckt, bearbeitet und überwacht werden können. Die einfache oder erweiterte Suche ermöglicht eine gezielte Suche nach Anträgen oder Anmeldungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-automatisierung-und-anpassung">Automatisierung und Anpassung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Software passt sich automatisch an und bietet Unterstützung für Notarvertreter, einschließlich automatischer Beglaubigungsvermerke und Anschreiben. <strong>Datenschutz und Datenaustausch</strong> sind integraler Bestandteil der Lösung, die die reibungslose Abwicklung von Notariatsaufgaben in Unternehmen erleichtert.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-elektronische-signatur">Elektronische Signatur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">xNotar stellt moderne und effiziente Tools für Ihre Aufgaben im elektronischen Rechtsverkehr zur Verfügung. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Beglaubigung qualifiziert elektronischer Signaturen. Diese Signaturen werden in <strong>Gegenwart des Notars anerkannt </strong>und bieten höchste Sicherheit und rechtliche Relevanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit xNotar erhalten Sie alles, was Sie für einen reibungslosen elektronischen Rechtsverkehr benötigen und profitieren gleichzeitig von einer optimalen Grundlage für die Sicherheit und Effizienz Ihrer notariellen Tätigkeiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-wir-konnen-sie-unterstutzen">Wir können Sie unterstützen!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Dienstleistungen als <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/was-ist-ein-it-systemhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IT-Systemhaus</a> umfassen Beratung und die Implementierung, um sicherzustellen, dass Sie xNotar optimal nutzen können und gleichzeitig höchste <strong>Sicherheitsstandards</strong> einhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/datensicherheit-notariat-1024x512.png" alt="Datensicherheit im Notariat grafische Darstellung" class="wp-image-9162" style="width:514px;height:auto" srcset="https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/datensicherheit-notariat-1024x512.png 1024w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/datensicherheit-notariat-300x150.png 300w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/datensicherheit-notariat-768x384.png 768w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/datensicherheit-notariat-1536x768.png 1536w, https://hth-computer.de/wp-content/uploads/2024/01/datensicherheit-notariat-2048x1024.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-datensicherheit-fur-notariate-bewahrte-praktiken">Datensicherheit für Notariate: Bewährte Praktiken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Datensicherheit ist für Notariate von höchster Wichtigkeit, da sie täglich mit sensiblen Informationen umgehen. Hier sind bewährte <strong>Sicherheitspraktiken</strong>, die Sie beachten sollten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zugriffsbeschränkung</strong>: Gewähren Sie den Zugriff auf sensible Daten nur autorisierten Personen. Nutzen Sie ein starkes Passwort und <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/multi-faktor-authentifizierung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zwei-Faktor-Authentifizierung</a>, um unbefugten Zugriff zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Regelmäßige Backups</strong>: Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig, um vor Datenverlust durch Hardwarefehler oder Angriffe geschützt zu sein. Speichern Sie <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/backup/">Backups</a> sicher und verschlüsselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktualisierungen und Patch-Management</strong>: Halten Sie Ihre Software und Systeme auf dem neuesten Stand, um <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/it-sicherheitsluecke/">Sicherheitslücken</a> zu schließen. Implementieren Sie effizientes <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/patchmanagement/">Patch-Management</a>, um potenzielle Schwachstellen zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schulung und Sensibilisierung</strong>: Sensibilisieren Sie Ihr Team für Sicherheitsrisiken und führen Sie Schulungen durch, um sie auf Phishing-Angriffe und Bedrohungen vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Externe Dienstleister</strong>: Die Zusammenarbeit mit <a href="https://hth-computer.de/it-wissen/beste-it-dienstleister-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">externen IT-Dienstleistern</a> oder die Nutzung von Cloud-Services kann für Notariate äußerst vorteilhaft sein. Diese Dienstleister verfügen oft über spezialisierte <strong>Expertise und Ressourcen,</strong> um Ihre notariellen Aufgaben effizienter und sicherer zu gestalten. Ein Grund hierfür ist die Implementierung angemessener Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzrichtlinien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesnotarkammer hat eine Handreichung zur IT-Sicherheit für Notariate herausgegeben. Diese gibt nochmal detaillierte Empfehlungen zu IT-Sicherheitsmaßnahmen. Wenn Sie rasch prüfen wollen, wie der Status Ihrer IT-Sicherheit im Notariat aktuell ist, dann holen Sie sich jetzt unseren <a href="https://hth-computer.de/it-sicherheits-booster-fuer-notariate/">IT-Sicherheitsbooster für Notariate</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verschlusselung-und-sichere-datenubermittlung">Verschlüsselung und sichere Datenübermittlung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schützen Sie sensible Daten durch <strong>Ende zu Ende Verschlüsselung</strong> während der Übertragung. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Dritter Einblick in vertrauliche Informationen erhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese bewährten Praktiken bieten einen starken Schutz für Ihre Notarsoftware und Daten. Bei weiteren Fragen oder für Unterstützung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ihr Schutz und ein umfassender Überblick über Ihre Sicherheit sind unser Anliegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schutz-der-datenubertragung-mit-ssl-tls-verschlusselung">Schutz der Datenübertragung mit SSL/TLS-Verschlüsselung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der grundlegenden Sicherheitspraktiken für die elektronische Dokumentenübermittlung ist die Verwendung von <strong>SSL/TLS-Verschlüsselung</strong>. Diese Technologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Daten während der Übertragung über das Internet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SSL (Secure Sockets Layer)</strong> und sein Nachfolger <strong>TLS (Transport Layer Security)</strong> sind Protokolle, die entwickelt wurden, um eine verschlüsselte und sichere Kommunikation zwischen einem Browser und einem Webserver sicherzustellen. Dies gewährleistet, dass die übertragenen Informationen <strong>vor unbefugtem Zugriff geschützt</strong> sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-verwendung-von-ssl-tls-verschlusselung-bietet-folgende-vorteile">Die Verwendung von SSL/TLS-Verschlüsselung bietet folgende Vorteile:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenschutz</strong>: Jede Änderung an den übertragenen Daten wird erkannt, da die Verschlüsselung sicherstellt, dass die Daten während der Übertragung nicht manipuliert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertraulichkeit</strong>: Selbst wenn jemand den Datenverkehr abfängt, sind die Daten ohne den richtigen Entschlüsselungsschlüssel nicht lesbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Authentifizierung</strong>: SSL/TLS ermöglicht es dem Notar und seinen Klienten, die Identität der beteiligten Parteien zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit vertrauenswürdigen Quellen kommunizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von SSL/TLS gewährleistet einen hohen Sicherheitsstandard und ist ein wesentlicher Bestandteil bewährter Sicherheitsrichtlinien.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-herausforderungen-und-zukunftsaussichten">Herausforderungen und Zukunftsaussichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderungen im Bereich der Datensicherheit werden stetig komplexer. <strong>Cyberkriminelle</strong> werden immer raffinierter, was den Schutz sensibler Informationen erschwert. Die Notariate stehen vor der Aufgabe, sich diesen Bedrohungen aktiv entgegenzustellen und ihre <strong>Sicherheitsmaßnahmen</strong> kontinuierlich anzupassen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden <strong><a href="https://hth-computer.de/notare/it-sicherheit-fuer-notariate/">IT-Sicherheit für Notariate</a></strong> gemäß der Handreichung der BNotK herauszuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunftsaussichten zeigen jedoch auch <strong>positive Entwicklungen</strong>. Mit fortschrittlichen <strong>Technologien</strong> wie <strong>künstlicher Intelligenz</strong> und maschinellem Lernen können Bedrohungen <strong>frühzeitig erkannt </strong>und bekämpft werden. Zudem werden Datenschutzvorschriften strenger, was dazu beiträgt, die Sicherheit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser sich ständig verändernden Landschaft ist eine <strong>proaktive Herangehensweise</strong> an die Datensicherheit von entscheidender Bedeutung. Notariate sollten in den Einsatz von innovativen Sicherheitslösungen investieren und eng mit Experten zusammenarbeiten, um ihre Daten und die <strong>Privatsphäre</strong> ihrer Kunden zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich ganz klar sagen, eine sichere Datenübermittlung ist das A und O jedes Notariats. Sie gewährleistet die Integrität und Vertraulichkeit von sensiblen Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Erfahrung seit <strong>über 30 Jahren</strong> als <a rel="noreferrer noopener" href="https://hth-computer.de/leistungen/it-loesungen-fuer-notariate-und-kanzleien/" target="_blank">IT-Service für Notare</a> ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die <strong>Ihre Daten sicher schützen</strong> und gleichzeitig<strong> effiziente Arbeitsabläufe</strong> ermöglichen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um die Zukunft Ihrer Datenübermittlung zu gewährleisten.</p>
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