Welche IT-Ausbildung passt zu mir

Hinter den Kulissen

Dieser Beitrag kommt direkt aus unserem Arbeitsalltag: Ein Azubi aus dem Technikbereich und ein Azubi aus dem Vertrieb erzählen in unserem Azubi-Spezial ehrlich, was euch erwartet, wenn ihr euch bei HTH bewerbt. Es geht um Aufgaben, Projekte, Teamkultur und was ihr wirklich mitbringen solltet, wenn ihr euch für HTH interessiert.

Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Luca hat bei HTH eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gemacht. Er hat nun seit einem halben Jahr ausgelernt und unterstützt das technische Team im Bereich Consulting und in der Auslieferung. Roland hat ihn zu seinem Weg interviewt.

Roland: Luca, wie bist du dazu gekommen, deine Ausbildung bei HTH zu machen?

Luca: Ich bin über einen Boys- & Girls-Day in der Schule auf den Bereich aufmerksam geworden. Dann mussten wir ein zweiwöchiges Praktikum machen und habe das bei einer IT-Firma gemacht. Es war ein kleineres Geschäft mit An- und Verkauf, aber mein Interesse war geweckt. Dann stellte sich nach der weiterführenden Schule und dem Realabschluss die Frage, was ich tun sollte. Ich habe anschließend mein Fachabitur mit IT gemacht. Dann war mir klar, dass ich in der IT-Richtung bleiben will und habe mich bei HTH beworben.

Roland: Wie sieht denn ein klassischer Arbeitstag bei dir aus?

Luca: Morgens im Büro setze ich mich erst einmal an den PC. Ich checke E-Mails und sehe mir an, was so ansteht. Dann ist es sehr variabel, wie der Tag abläuft. Vom Server bis zum System-Client ist da alles dabei.

Wenn ein größeres Projekt ansteht (z.B. eine Serverauslieferung), dann stehe ich erstmal in der Werkstatt und baue das auf. Wenn gerade kein größeres Projekt ansteht, geht es eher in den Bereich Support. Ich unterstütze den Support auch, wenn es dort einmal Krankheitsausfälle gibt und übernehme einfach die Aufgaben.

Roland: Das ist ein wichtiger Punkt, weil du auch im Consulting eine unterstützende Rolle einnimmst. Und jetzt im ersten Jahr nach der Ausbildung kannst du für ein Unternehmen schon ein eigenes Projekt durchführen. Gerade die Nachsorge ist ein wichtiges Thema bei den Projekten. Damit zeigen wir unseren Kunden: Wir haben zwar euren Auftrag ausgeführt, aber wir sind noch weiter für dich da. Das stärkt die Beziehung von HTH zum Kunden.

Roland: Du hast deine Ausbildung im Sommer 2022 angefangen. Da war Windows 11 noch nicht das riesige Thema. Aber es kommen laufend neue Produkte dazu. Daher ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung zu lernen, wie Dinge funktionieren. Aber fast noch wichtiger ist es, wie man Probleme angehen kann. Macht dir das Spass, dich durch Probleme durchzuwühlen?

Luca: Man braucht schon die Leidenschaft und den Willen, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen und sich durch verschiedene Einstellungen durchzuwühlen. Man kann vieles im Internet herausfinden, aber viele Dinge muss man selbst herausfinden.

Ein Beispiel: Irgendwann musste Lenovo bei den Serverprozessoren ab Werk bestimmte Drosselungen einführen, um die Energieeinstellungen aufgrund von EU-Richtlinien zu erfüllen. Wir mussten aber erst herausfinden, dass es diese Einstellung gibt und wir diese aufheben müssen. Das hat eine Weile gedauert. Selbst im Internet haben wir dazu nichts dazu gefunden.

Die Ausbildung im IT-Vertrieb

Johannes absolviert bei HTH seine Ausbildung im IT-Vertrieb und befindet sich aktuell im ersten Lehrjahr. Dabei wird er Schritt für Schritt an die Aufgaben im Vertrieb herangeführt und von seinen erfahrenen Kollegen unterstützt. Roland hat ihn zu seinem Ausbildungsweg und seinem Arbeitsalltag interviewt.

Roland: Johannes, was machst du bei HTH und was hat dich bewogen, deine Ausbildung bei uns zu machen?

Johannes: Ich bin im ersten Lehrjahr im Vertrieb. Ich helfe mit, die Aufträge für die Techniker und das Consulting-Team ins Unternehmen zu bringen. Dazu helfe ich bei Angeboten und Aufträgen, schreibe Rechnungen, nehme Anrufe entgegen und die Ticketpflege gehört auch dazu. Als Vertriebler muss man viel mit den Leuten in Kontakt sein.

Roland: Warum IT?

Johannes: Ich wurde schon als kleiner Junge vor den Rechner gesetzt. Mein Vater hat mich da geprägt und das Thema hat mich schon als kleines Kind bewegt.

Roland: Warum Vertrieb?

Johannes: Ich arbeite lieber mit den Kunden direkt, als dass ich Dinge zusammenbaue oder zusammenstelle. Der Vertrieb gefällt mir sehr. Ich habe da schon mein Praktikum gemacht und habe definitiv meinen Weg gefunden.

Roland: Warum HTH?

Johannes: Die HTH habe ich gewählt, weil die Kollegen sehr nett sind. Es sind alle auf einem Level und man kann sich mit jedem unterhalten.

Roland: Johannes, du bist jetzt im ersten Lehrjahr. Da ist die Selbstständigkeit natürlich noch nicht ganz so gegeben. Aber trotzdem kannst du erste Dinge eigenständig übernehmen. Wie sieht denn dein Arbeitsalltag aus?

Johannes: Am Morgen setze ich mich zuerst an den Laptop und bin dann viel am Telefon. Ich rufe Kunden an oder nehme Anrufe entgegen. Außerdem bearbeite ich Angebote. Die Anfragen kommen oft per E-Mail rein und ich suche mir die aus, die ich selbst bearbeiten kann. Das wird dann von den ausgebildeten Vertrieblern geprüft und verschickt. Immer wieder gibt es Fleißarbeiten, zum Beispiel die Pflege von Excel-Tabellen. Das macht mir sehr viel Spaß.

Roland: Wir könnten den Telefondienst natürlich an eine Agentur outsourcen. Aber für uns sind diese Telefonate auch wichtig für die Kundenbeziehung. Dabei kann man oftmals Zwischentöne beim Kunden raushören oder wir können etwas zusätzlich anbieten. Es ist in diesem Berufsfeld definitiv wichtig, gerne mit Menschen zu arbeiten.

Roland: Eine abschließende Frage: Für wen ist die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration etwas und für wen der Vertrieb?

Luca: Es braucht die Leidenschaft, viele verschiedene Sachen zu untersuchen und sich da „durchzufriemeln“. Man muss sehr viel und sehr oft, immer tiefer suchen. Aber ein großer Vorteil ist, dass man mit sehr vielen unterschiedlichen Dingen in Berührung kommt.

Roland: Johannes, was sollte man im Vertrieb mitbringen?

Johannes: Den Spaß, mit den Kunden zusammenzuarbeiten. Da muss man eine gute Kommunikation haben. Und man muss Interesse an der IT habe. Für einen Kunden die verschiedenen Anforderungen an die Laptops herauszusuchen. Das geht nur mit gutem IT-Wissen.

Roland: Ihr beide seid die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Und zusammen wuppen wir das Ganze.

Wir suchen ab dem 1.8. noch eine Auszubildende und würden gerne noch weitere Azubis ausbilden. Gerne in der Technik und wenn es sich ergibt, noch jemanden im Vertrieb.

Wenn euch unser Interview gefallen hat oder wenn ihr jemandem in eurem Umfeld kennt, auf den unsere Beschreibungen passen, schickt gerne eure Bewerbungsunterlagen. Die müssen auch nicht perfekt ausformuliert sein. Ich persönlich freue mich, wenn eine Bewerbung auch einmal etwas anders aussieht. Das Wichtigste ist die Authentizität. Schreibt einfach, so wie ihr normalerweise schreibt – in eurer besten Version.

Was uns wichtig ist, ist die Begeisterung für Technik und die Begeisterung, Leuten, die nicht so viel Begeisterung für Technik haben, diese Technik nahezubringen. Und wir brauchen Teamplayer. Hier schafft keiner alles allein. Wir müssen zusammenarbeiten.

Fachinformatiker oder Vertrieb – welche Ausbildung passt zu dir?

  • Fachinformatiker für Systemintegration: ideal für Menschen, die technische Probleme lösen und IT-Systeme betreuen möchten
  • IT-Vertrieb: perfekt für alle, die gerne mit Kunden arbeiten und technische Lösungen verständlich erklären

Beide Bereiche arbeiten eng zusammen und sorgen dafür, dass Unternehmen ihre IT zuverlässig nutzen können.

Wenn ihr andere an eurem Wissen teilhaben lassen wollt und gerne mit anderen arbeitet, dann seid ihr bei uns richtig.

Wir freuen uns, wenn wir von euch hören!