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Ausfallsicherheit in der IT ist ein spannendes Thema, das für alle IT-Verantwortlichen eine hohe Relevanz hat. Denn steht die IT einmal still – und sei es auch nur für wenige Stunden – kann das immense Folgen haben. Und die schlagen sich schnell im Umsatz nieder. Daher steht Ausfallsicherheit, bei vielen IT-Managern ganz oben auf der Agenda. Sie wird übrigens auch gerne als Reliability oder Verfügbarkeit bezeichnet und muss bei jedem IT-Konzept berücksichtigt werden. Was das genau bedeutet, erfahren Sie hier.

Was bedeutet Ausfallsicherheit in der IT?

Ausfallsicherheit bedeutet, dass alle Komponenten im Firmennetzwerk so gestaltet sind, dass Sie Ihre Aufgaben zu jeder Zeit zuverlässig ausführen können. Das betrifft Hardware und Software gleichermaßen. Für die Praxis bedeutet das, dass eventuelle Ausfallszenarien bereits in der Konfiguration berücksichtigt sind. Denn auch wenn alle Komponenten in der Theorie ausfallsicher funktionieren sollten, kann das in der Praxis anders aussehen. Daher muss beim Ausfall einer Komponente eine eingebaute Redundanz greifen und das System automatisch weiterbetrieben werden.

Eine ausfallsichere IT ist für jeden Betrieb wichtig.

Es gibt für die Praxis verschiedene Maßnahmen, die die Ausfallsicherheit für IT-Systeme gewährleisten. In jedem Fall ist es wichtig, regelmäßige Backups zu erstellen. Im Fall einer Downtime können Sie so auf die wiederhergestellten Daten zurückgreifen können. Die Häufigkeit des Backups kann dabei jeder Betrieb für sich selbst entscheiden und ist abhängig vom Geschäftsfeld. Eine Bank zum Beispiel kann es sich nicht leisten, auch nur eine einzige Buchung zu verlieren.

Wenn die Buchhalterin im Handwerksbetrieb für zwei Stunden keine Rechnungen erstellen kann, ist das ärgerlich, aber nicht geschäftsbedrohend. Dennoch sollten Sie in der heutigen Zeit die Digitalisierung des Handwerks nicht unterschätzen. Viele Betriebe unterstützen ihre Monteure heute mit moderner Technik. Diese steuert um Beispiel Einsätze oder ist nötig, um Aufträge durch den Kunden elektronisch quittieren zu lassen.

Wenn Sie in Ihrem Stillstand einen mehrstündigen Ausfall verkraften können, müssen Sie nicht große Summen in Ausfallsicherheit investieren. Können Sie es sich aber nicht leisten mehrere Stunden auf einen Techniker zu warten, sollten Sie handeln. In vielen Betrieben verflechten sich IT und Betrieb bzw. Produktion immer enger. In der Verarbeitung von Lebensmitteln zum Beispiel müssen bestimmte Temperaturen eingehalten und laufend Messungen durchgeführt werden. All das läuft heute meist vollautomatisch und IT-gesteuert. Können diese Schritte nicht durchgeführt werden, steht im schlimmsten Fall die ganze Produktion still. Auch im Bereich des Supply Chain Management ist Hochverfügbarkeit wichtig. Oft geht es um Just-in-Time-Lieferungen. Und für diese müssen auch die Daten zu jeder Zeit verfügbar sein.

Welche Maßnahmen heute wichtig sind, um Ausfallsicherheit zu gewährleisten

Herzstück vieler IT-Systeme sind die Server. Jeder Server benötigt eine kontinuierliche Stromversorgung, um zu funktionieren. Moderne, ausfallsichere Server haben heute daher grundsätzlich zwei Netzteile. Gibt es Probleme mit einem Netzteil, kann der Server weiterhin durch das zweite Netzteil versorgt werden. Doch um die Redundanz der Stromversorgung zu gewährleisten, ist es nicht nur wichtig, dass zwei Netzteile vorhanden sind. Es ist auch wichtig, dass sie an zwei verschiedenen Steckdosen angeschlossen sind. Diese Steckdosen wiederum sollten durch verschiedene Sicherungen abgesichert sein. Nur so ist im Ernstfall eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sichergestellt. Die Unterbrechungsfreie Stromversorgung ist wichtig, da für einen Server schon ein Stromausfall von wenigen Sekunden kritisch ist.

Auch für weitere am Server verbaute Teile, wie Netzwerkkabel, Ports oder Switches gilt das Prinzip der Redundanz. Selbst wenn ein Switch kaputtgeht, muss der Server mit den vorhandenen Switches noch weiterlaufen. Ausfallsicherheit in der IT bedeutet daher in vielen Fällen, schlicht: Dopplung. Natürlich kostet es Geld, wenn alle Systeme doppelt abgesichert werden und sie Komponenten doppelt kaufen müssen. Doch demgegenüber steht die Frage: Wie kostspielig ist ein Ausfall und kann ich mir die Folgen leisten?

Hyperconverged Systeme als neuer Standard

Seit ein paar Jahren verbreiten sich daher in der IT Hyperconverged Systeme mit verschiedenen Servern immer mehr. Das bedeutet, dass die Server einen Speicherverbund bilden und die Massenspeicher direkt in den Server eingebaut sind. Eine Softwarelösung regelt, dass die Server einen Speicherverbund bilden. Die arbeitenden Systeme (Server) greifen dabei direkt auf ein Speichersystem zu. Dabei sparen Sie auch Shared-Storage-Komponenten, die sehr preisintensiv sind.

Neben dem Ausfall eines Systems stellt sich nämlich immer auch die Frage eines Datenträgerausfalls. Daher verkaufen wir unsere Server immer nur mit einem redundanten Datenträgerverbund. Denn fällt ein Netzteil aus, können Sie ein neues kaufen und es austauschen. Sind die Daten weg, können diese nicht einfach ersetzt werden und sind im schlimmsten Fall für immer weg.

Ausfallsicherheit - wie sieht es damit in Ihrem Unternehmen aus?

Grundsätzlich gilt beim Thema Ausfallsicherheit: Je weniger Verlust Sie bereit sind, in Kauf zu nehmen, desto teurer wird das Ganze. Aber umso sicherer sind auch ihre Systeme und ihre Daten. Beschäftigen Sie sich mit dem Thema nicht erst, wenn es zu spät ist. Wir beraten wir Sie gerne vorab kostenlos und unverbindlich. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Ihre IT für alle Eventualitäten absichern möchten.

Melden Sie sich gerne bei uns und vereinbaren ein unverbindliches Beratungsgespräch. 

Wenn Sie uns erst noch ein wenig näher kennenlernen möchten, hören Sie doch mal in unseren Podcast rein. Die Folge zur Ausfallsicherheit finden Sie hier: